Der chinesische Auftragsfertiger Foxconn hat jetzt eingeräumt, bei internen Untersuchungen auf mehrere Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren gestoßen zu sein, die etwa drei Wochen im Werk in Yantai beschäftigt gewesen sind. Man habe sich umgehend bei den Betroffenen entschuldigt und die Schüler zurück zu ihren Schulen geschickt. Fraglich bleibt allerdings, warum die Kinder überhaupt in dem Werk beschäftigt waren.
Chinesische Arbeiter bei Foxconn | Foto: Zhongguancun Online News
Foxconn erklärte dem Wirtschaftsportal Bloomberg, dass die beschäftigten Jugendlichen direkt von ihren Schulen in das Werk in Yantai geschickt worden seien. Wie es dazu kam, dass sie dort entgegen chinesischem Jugendschutzrecht, das eine Beschäftigung erst ab dem 16. Lebensjahr erlaubt, angestellt wurden, sei unklar. Allerdings habe man die Verantwortlichen bereits zur Rechenschaft gezogen und aus den Diensten des Unternehmens entlassen, so ein Firmensprecher.
Foxconn bleibt damit weiter in den Negativschlagzeilen. Erst kürzlich gab es Berichte über Streiks und sogar Massenschlägereien in Foxconn-Werken. Entgegen Prüfern der Fair Labor Association, die den Angestellten des Auftragsfertigern zuletzt bessere Umstände bescheinigten, kritisieren Aktivisten anhaltend die Umstände, unter denen Angestellte ihren Dienst verrichten müssen. Neben Foxconn sind aber auch andere Großunternehmen wie Samsung ins Visier der Arbeitsrechtler geraten. Dabei gibt es auch Spekulationen, ob Hersteller Druck auf lokale Behörden ausüben, damit Schulen verpflichtet werden, Schüler für kostenlose Praktika als billige Arbeitskräfte abzustellen.
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Du bist nicht dabei?Genau. Wobei die weit weniger mit Foxconn in verbindung gebracht werden... das Hauptdingens mitdem Foxconn überhaupt zu seinem zweifelhaften Ruhm kam, war wohl das iPhone.
" Ist doch egal - egal wieviele Skandale in Foxconn noch passieren. Es werden auch weiterhin noch iPhones gekauft."……
==> …… und Brother Drucker und X-Boxen und …
Ist doch egal - egal wieviele Skandale in Foxconn noch passieren. Es werden auch weiterhin noch iPhones gekauft. Solang das so ist, ist doch alles in Butter. *hust*
Ich will nur anmerken, dass bei Samsung bei diesem Thema ein Elefant draus wurde.
Außer Spekulationen weiß nichts über die Arbeitsbedingungen aus diesem Artikel. Daher erlaube ich mir kein Urteil darüber.
@ Fritz, äh, die erste "Version" ist von 1960 :) (unter Geschichte in diesem Wikilink).
Ich habe auch als Schüler gearbeitet, also mit 14 Jahren. Beim Betriebsgärtner ;). Dauerte zwei Wochen Glaube ich und der Verdienst reichte für ein neues Fahrrad.
Ich denke aber das die Schüler bei Foxconn auch zu und unter anderen Bedingungen gearbeitet haben...
@Fritz:
Nur hat bei Brother, X-Boxen usw. nicht der Firmenchef persönlich erklärt, dass sie sich einsetzen werden, Arbeitsbedinungen zu bessern. ;-)
@Laborant:
> Ich will nur anmerken, dass bei Samsung bei diesem Thema ein Elefant draus wurde.
Is ja auch was anderes bei Samsung!