Apple hat heute in San José die vierte Generation des iPad sowie das iPad Mini vorgestellt. Das iPad 4. Generation bietet einen stärkeren Prozessor, erweiterte Datenschnittstellen und eine längere Akkulaufzeit als das iPad 3. Das iPad Mini hat wie erwartet ein 7,9-Zoll-Display und kostet ab 329 US-Dollar.
Apple iPad Mini | (c) Hersteller
Das Display des iPad Mini misst 7,9 Zoll in der Diagonale und hat eine Auflösung von 1.024x768 Pixel - wie auch die ersten beiden Generationen des großen iPad. Das kleine Apple-Tablet wird von dem A5-Prozessor mit zwei Kernen angetrieben, der auch im iPod Touch 5. Generation steckt. Weitere Features des 7,2 Millimeter flachen und unter iOS 6 laufenden iPad Mini im Aluminium-Gehäuse sind eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, eine 720p-Facetime-Kamera vorne, der mit dem iPhone 5 eingeführte neue Lightning-Anschluss, Wlan n, LTE-Unterstützung in städtischen Telekom-Netzen sowie zehn Stunden Akkulaufzeit.
Das iPad Mini kommt in der günstigsten Version - iPad Mini Wifi mit 16 Gigabyte Speicherkapazität - für 329 US-Dollar in den Handel. Das iPad Mini Wifi mit 32 Gigabyte sowie 64 Gigabyte kosten 429 und 529 Dollar. Die Wifi-Versionen können ab kommenden Freitag, den 26. Oktober 2012 vorbestellt werden, die Auslieferung erfolgt aber erst ab dem 2. November. Die Wifi-Cellular-Versionen des iPad Mini gehen zwei Wochen danach in den Verkauf und kosten je nach Speichervermögen zwischen 459 und 659 US-Dollar. Für mobile Datenübertragungen mit dem iPad Mini wird eine Nano-SIM-Karte benötigt.
[Update, 24. Oktober 2012, 10:30 Uhr] In einer weiteren Meldung haben wir die Preise für die neuen Apple-Tablets in Deutschland sowie Informationen zu einer Umtauschaktion für Käufer des iPad 3. Generation veröffentlicht. [Update-Ende]
Das neue iPad hat einen neuen A6X-Chipsatz mit doppelter CPU-Leistung und Grafik-Geschwindigkeit und bietet neben einer mit 720p höher auflösenden Facetime-Kamera, LTE-1.800-Unterstützung sowie dem neuen Lightning-Anschluss auch eine auf 10 Stunden verlängerte Akkulaufzeit. Das iPad 4. Generation wird in den Farben Schwarz oder Weiß erhältlich sein und kostet in der Wifi-Version mit 16 Gigabyte Speicherkapazität 499 US-Dollar. Das iPad 4 Wifi + Cellular mit Micro-SIM-Karten-Slot wird ab 629 US-Dollar erhältlich sein.
Apple-Chef Tim Cook nutzte die Bühne im California Theater in San Jose auch dafür, um die jüngsten Erfolgszahlen zu verkünden. Demnach ist das iPhone 5 mit über fünf Millionen verkauften Geräten am Launch-Wochenende das erfolgreichste Smartphone überhaupt. Einen Monat nach dem Launch von iOS 6 läuft die neue Version des Betriebssystems auf über 200 Millionen Apple-Geräten. Das iPad wurde bislang mehr als 100 Millionen Mal verkauft, das Apple-Gerät ist für 91 Prozent des von Tablets stammenden Web-Traffics verantwortlich.
Im iTunes AppStore stehen laut Cook mittlerweile über 700.000 Apps für iOS zum Download bereit, 275.000 davon seien speziell für das größere iPad-Display angepasst. Insgesamt haben die Nutzer von iPhone, iPad und iPod Touch mehr als 35 Milliarden Apps aus dem iTunes AppStore und 400 Millionen E-Books aus dem 1,5 Millionen Titel umfassenden iBookstore heruntergeladen, den es ab heute in der neuen Version 3.0 mit unendlichem Scrolling und verbessertem iCloud-Support gibt. An Entwickler von iOS-Apps hat Apple insgesamt 6,5 Milliarden US-Dollar ausbezahlt. Die Zahl der Game-Center-Accounts liegt zurzeit bei 160 Millionen.
Kursverlauf der Apple-Aktie zum iPad-Mini-Launch | (c) Wallstreet-Online
Neben dem iPad hat Apple heute auch neue PCs und Laptops vorgestellt. Das ab sofort verfügbare neue MacBook Pro mit 13,3-Zoll-Retina-Display auf Basis von IPS-Technologie mit einer Auflösung von 2.560x1.600 Pixel und einer Leuchtkraft von 300 Candela pro Quadratmeter ist beispielsweise das leichteste und flachste MacBook Pro bislang. Mit dem Mac Mini und dem neuen, am Rand nur 5 Millimeter flachen iMac mit 21,5- oder 27-Zoll-IPS-Display bietet Apple zudem zwei neue Rechner für zu Hause oder das Büro an. Mit Fusion Drive stellte Apple auch eine Hybrid-Festplatte vor, die 128 Gigabyte Flash und 3 Terabyte konventionellen Speicherplatz für den iMac bietet. Näheres dazu könnt ihr in unserem Liveticker-Protokoll nachlesen.
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Du bist nicht dabei?Mir geht es eigentlich darum, das die Geräte auf unterschiedlichen Grundlagen gebaut worden sind. Den Kunden kümmert es zwar nicht, aber mich schon :-)
Die Produktionskosten dürften ja ähnlich Sein bei den Geräten. Ich seh es ja ein, ich hätte mich da direkt vom Konsumenten Bereich abwenden müssen, dann wäre meine Abweichung in dem wirtschaftlichen Bereich deutlicher geworden. Ich Sage mal der Kommentar von mir hat hier nicht wirklich gepasst.
@Heisenberg:
> Es wird ja exakt dasselbe wir beim großen iPad dargestellt.
Genau das könnte auch ein Problem sein. Viele App-Entwickler werden sich kein iPad Mini zulegen, weil die Apps ja sowieso laufen und dann auf dem großen mit Retina entwickeln. Da ist die Gefahr groß, dass sie z.B. Schriften sehr klein auslegen, weil es die Schärfe des Displays hergibt. Nun hat man beim iPad Mini eine Schrift die sowohl kleiner als auch weniger Scharf dargestellt wird wie beim großen iPad und wenn der Entwickler das nicht bedenkt...
> Aber die Kamera ist natürlich wichtiger als die Displayauflösung und der Prozessor und die GPU. Ne ist jkklar...
Beim letzten iPad wars noch umgekehrt, oder? ;-)
@cello:
> Vergleichen kann man es nicht mit Nexus 7 und Kindle Fire, da diese
> Geräte keinen Gewinn abwerfen, und somit auf Content setzen
Bist du dir sicher, dass Apple beim Mini nicht genauso denkt? Viel kann da nicht verdient sein, wenn es nur 70 Euro mehr kostet als das Nexus7, dafür aber Aluminiumgehäuse und zweite Kamera hat.
> Aber wenn man sich die Geschäftsmodelle der Unternehmen ansieht, ist es doch
> klar das Google sich durch Klicks und Amazon durch verkaüfe sein Geld machen will.
> Apple kann noch auf den Faktor Marke setzten um Gewinne mit dem Gerät zu erzielen.
Du hast natürlich vollkommen recht, so ist das mit den Geschäftsmodellen. Was ich nur nicht verstehe ist, was du damit sagen willst?
Ich habe mich wohl nicht allzu deutlich ausgedrückt. Dem Endverbraucher ist es selbstverständlich schnuppe was das Gerät für den Hersteller machen soll. Apple wird in Zukunft auf Content setzen, das ist logisch. Aber wenn man sich die Geschäftsmodelle der Unternehmen ansieht, ist es doch klar das Google sich durch Klicks und Amazon durch verkaüfe sein Geld machen will. Apple kann noch auf den Faktor Marke setzten um Gewinne mit dem Gerät zu erzielen.
Hier noch ein Artikel zum Thema Tablet Kampf
http://m.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/a-863042.html
Ein interessanter Artikel zum Displayrechenexempel gestern Abend: http://mobilegeeks.de/das-ipad-mini-display-im-vergleich-pr-bullshit-deluxe/
Ich persönlich sehe da parallelen zum "Nokiadesaster" bei der Funktionsvorstellung der Kamera (Lumia 920). Da sieht man mal wieder wie unterschiedlich gewertet wird, vor allem bei den Medien... :).
@Cello7
> Vergleichen kann man es nicht mit Nexus 7 und Kindle Fire, da diese Geräte keinen Gewinn abwerfen,
> und somit auf Content setzen
was mir als Kunde in meiner Entscheidung völlig egal ist. Ich kaufe doch nicht bei Apple, damit die mehr Gewinn machen.
> Ich denke das Mini wird sich gut schlagen aufgrund der guten Verarbeitung und des Namens alleine.
Du kennst die Verarbeitung schon? Ich denke auch, der Name wird das Ding blendend verkaufen.
Und ich dachte schon ich wäre der Einzige der sich bei dem "This Is Amazing" auf dauer etwas doof vor kommt.
http://www.zeit.de/digital/internet/2012-10/apple-ipad-mini-sprache