Microsoft-Chef Steve Ballmer hat bestätigt, dass der Software-Entwickler in Zukunft weitere Hardware auf den Markt bringen wird. Der aktuelle Vorstoß mit den Surface-Tablets hinterließ in ersten Tests jedoch eher einen gemischten Eindruck.
Microsoft Surface für Windows gegen Apple iPad | (c) Microsoft / Apple
Das Surface-Tablet von Microsoft ist erst der Anfang. Das versprach Steve Ballmer, Chef des Software-Riesen in einem Interview mit der BBC. Das Unternehmen werde in Zukunft "offensichtlich" weitere Hardware herstellen, versprach er. Voraussetzung sei, dass "wir wichtige Chancen sehen, einen neuen Standard zu etablieren", so Ballmer zum britischen Fernsehsender.
Microsoft hat sich in der Vergangenheit vorrangig auf die Bereitstellung von Software für Computer und Notebooks konzentriert, aber auch immer wieder versucht, mit Geräten auf dem Markt Fuß zu fassen - wenn auch mit wechselndem Erfolg. Eine der wenigen Hardware-Erfolgsgeschichten des Unternehmens ist die Spielekonsole Xbox, viele andere Versuche wie die Handymodelle Kin One und Kin Two oder der Musikplayer Zune floppten dagegen.
Ob die Tablets Surface für Windows RT und Surface für Windows Pro ebenfalls ein Erfolg werden, ist noch unklar, schließlich hat der Verkauf der Modelle gerade erst begonnen. Auch die ersten, sehr durchmixten Testberichte geben noch keinen Hinweis auf den Erfolg oder Misserfolg der neuesten Microsoft-Produkte. So werden zwar Verarbeitungsqualität, Materialwahl, das schöne Display und die vielen kleinen Innovationen wie das Touch Cover und der magnetische Stromanschluss gelobt. Weniger gut kommt dagegen die Größe und das Gewicht der Tablets weg, die sie eher für den Einsatz auf einem Schreibtisch geeignet machten als für unterwegs.
Ein weiterer großer Kritikpunkt ist das Betriebssystem. Beide Versionen verwirren durch die Kachel-Oberfläche auf der einen Seite und die von Windows 7 bekannte Desktop-Oberfläche auf der anderen, so das vielstimmige Urteil der Tester. Besonders schlecht kommt jedoch die abgespeckte und für Tablets mit ARM-Prozessoren gedachte Version Windows RT weg. Auf ihr laufen keine Programme, die für frühere Windows-Versionen entwickelt wurden, sondern nur Anwendungen, die Microsoft über seinen Windows Store anbietet. Das Angebot darin erinnerte zum Testzeitpunkt allerdings bildlich gesprochen noch sehr einem Ostblock-Kaufhaus zu Zeiten des kalten Krieges.
Lest zu diesem Thema auch unseren Überblick über das neue Microsoft-OS und die ersten Windows-8-Tablets.
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Du bist nicht dabei?Und vor lauter Euphorie wird der Preis diesmal total ignoriert, aber über die faulen Äpfel wird ständig hauptsächlich negativ kritisiert. Hype auf Hype und was kommt dann nächste Woche....?
Was fällt CEO's wie dem von acer überhaupt ein, sich über ein Gerät wie das Surface aufzuregen?
Würden deren Produkte mal halbwegs hochwertig sein, dann hätten sich auch keinen Grund zu meckern.
Natürlich ist das Surface mit 680g zu schwer. Das idealgewicht für unterwegs liegt schließlich 28g darunter...
Komisch, beim iPad 3 wurde deswegen nicht soviel kritisiert (obwohl es in meinen Augen eher fatPad denn iPad heißen müsste).
Tja, The Verge eben. Apple-Fanatiker, die sich bei Engadget nicht mehr wohl gefühlt haben. Deren Reviews/Previews kann man getrost vergessen.
man sich mal diese "kritischen" Tests wie bei the Verge durchließt kommt man schnell auf den Trichter das da ziehmlich viel "gefühltes" und "empfundenes" drinn steht. Also nix mit Hand und Fuß. Objektivität = 0. TheVerge halt.
"ein Golf ist kein Ferrari und das ist blöd". So könnte man das Fazit dieser Tests zusammen fassen.
@ happyygringo:
Naja, das RT kostet genauso viel wie ein iPad mit halber Speicheraustattung. Das Pro kann man nicht vegleichen.