Stück für Stück sind in den vergangenen Tagen viele Details zum neuen Google-Handy Nexus 4 durchgesickert. Auf dem wegen des Hurrikans Sandy abgesagten Android-Events in New York sollte das Gerät heute vorgestellt werden. Jetzt haben Google und LG Electronics per Pressemitteilung das Nexus 4 angekündigt.
Nexus 4 | (c) Hersteller
Ab dem 13. November geht das von LG gebaute Nexus 4 im Google Play Store in Deutschland und einigen anderen Ländern in den Verkauf. In freien Handel wird das unter Android 4.2 Jelly Bean laufende Smartphone ab Ende November erhältlich sein. Dabei stehen den Interessanten zwei verschiedene Versionen des Nexus 4 mit 8 Gigabyte Speicherplatz für 299 Euro (UVP) oder 16 Gigabyte Speicherkapazität für 349 Euro (UVP) zur Auswahl. Einen Steckplatz für eine microSD-Karte zur Speichererweiterung bietet das Gerät nicht.
Zur Ausstattung des Nexus 4 gab es kaum noch offene Fragen, zu viele Details waren im Vorfeld des geplanten Android-Events ans Licht der Öffentlichkeit gelangt. Auch ein kurzes Hands-on-Video zum neuen Nexus-Smartphone wurde bereits auf Youtube veröffentlicht. Das Nexus 4 wird von dem Quad-Core-Prozessor Qualcomm Snapdragon S4 Pro (APQ8064) mit einer Taktrate von 1,5 Gigahertz und 2 Gigabyte RAM angetrieben, bedient wird es über einen 4,7 Zoll großen True-HD-IPS-Plus-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280x768 Pixel und einer Pixeldichte von 320 PPI sowie kratzfester Oberfläche aus Gorilla Glass 2.
Weitere Features des Nexus 4 sind eine 8-Megapixel-Hauptamera mit Autofokus und Videoaufnahme in 1.080p-Qualität bei 30 Bildern pro Sekunde, eine 1,3-Megapixel-Frontkamera, Wlan, UMTS mit HSPA+, GPS, Bluetooth, Micro-USB und NFC für Datenübertragungen sowie Ticketing- und Bezahldienste. Das Gehäuse des Nexus 4 ist 9,1 Millimeter dick, das Smartphone wiegt 139 Gramm. Für die Stromversorgung ist ein 2.100 mAh starker Li-Polymer-Akku zuständig, der vom Nutzer nicht ausgewechselt und drahtlos per Induktion aufgeladen werden kann. Die Sprechzeit des Nexus 4 gibt LG mit bis zu 15 Stunden an, die Standby-Zeit mit bis zu 390 Stunden.
Google hat heute außerdem neue Tablet-Varianten der Nexus-Serie vorgestellt. Mehr zum Nexus 10 und zum Nexus 7 32 GB 3G erfahrt ihr in einer weiteren Meldung.
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Du bist nicht dabei?"Kurze frage - wie bildet sich ein Preis in einer Marktwirtschaft"
-->angebot und nachfrage (je höher die nachfrage, desto grösser der preis)
"Süß übrigens das immer noch von einigen hier in google der uneingeschränkte Heilsbringer gesehen wird . "
-->was hat das mit dem preis des nexus zu tun?
bocadillo...
es wurde etwas Offtopic geschrieben...solange es noch um Google geht oder das Nexus geht, ok...aber bitte nichts von irgendwelchen Arbeitsbedingungen von Foxxon oder derartiges !
Das Thema lautet wie folgt..."Google und LG stellen Nexus 4 vor"
Sabu
Google macht derzeit alles richtig ?? Sehe ich nach den letzten Quartalszahlen etwas anderes.
Für mich zeigen sich da einige Eintrübungen am Horizont - daher auch die eingeläutete " ramschrunde"
Süß übrigens das immer noch von einigen hier in google der uneingeschränkte Heilsbringer gesehen wird .
Google macht derzeit alles richtig, Apple und Microsoft Können sich warm anziehen, für mich sind die neuen releases der burner
P. S. Nohtz
Kurze frage - wie bildet sich ein Preis in einer Marktwirtschaft .
@Georg:
Ein bisschen drumherum gehört zu jedem Thema und auch wenn ich es ebenfalls etwas unpassend fand, ist die Einwurf Bocadillos mit den Arbeitsbedinungen beim Preis des Nexus 4 durchaus etwas, über das man sich Gedanken machen kann und das trotzdem zum Thema gehört. Wenn man sich über die Dinge drumherum nicht unterhalten darf, sondern nur extrem Strikt über das, was in der Überschrift steht, dann haben wir bald in jedem Thread nur noch 3 Beiträge und keine User mehr. Ich denke du willst auch nicht alle vertreiben, also bleib doch bitte ein bisschen lockerer.
@Bocadillo:
Arbeitsbedingungen zu verbessern muss nicht viel Geld kosten und so nicht direkt etwas mit dem Endpreis des Geräts zu tun haben. So weiß ich z.B. das bei uns in der Firma am Band immer mehrere Personen den selben Posten beherrschen - das müssen sie ja schon alleine um Urlaube und Krankheit abzufangen. Da das sowieso der Fall ist wird hier öfter mal durchgewechselt, da heißt es dann, dass an einem Tag der Eine einen Posten macht und am anderen Tag der Andere. So macht man nicht immer das Selbe und die Arbeit wird etwas weniger eintönig.
Außerdem machen die Arbeitskosten bei einem Gerät wie einem Smartphone nur einen kleinen Teil der Kosten aus. Viel mehr kostet das Marketing des Unternehmens, die Zwischenhänder usw. Aber das weißt du ja besser als ich. Google vertreibt das Gerät selbst und macht kaum Werbung dafür, bzw. kann eigene Plattformen für die Werbung nutzen, die quasi nichts kosten. Das spart ebenfalls Geld und schlägt sich auf den Preis nieder.
Nicht zuletzt musst du auch immer daran denken, dass Kunden bei einem Premium-Produkt das so "absolutly Unbelivable" ist wie die Apple Produkte, nun mal andere Maßstäbe ansetzen als bei einem Billig-Tablet das nur die Hälfte kostet. Die Kunden wissen auch, dass bei Kik schlechte Arbeitsbedingungen bei der Herstellung herrschen und kaufen dort dennoch ein. Das ist alles nicht so einfach und nicht so schwarz-weiss wie du es gerne darstellst.
Soll heißen: Der Niedrige Preis des Nexus 4 muss sich nicht direkt auf die Arbeitsbedingungen durchschlagen, kann es aber natürlich schon. Da ein Premium-Hersteller aber eher die Mittel dazu hat, etwas dagegen zu tun als der Billig-Hersteller (was ja in diesem Fall gar nicht mal so ist, da ja in Wirklichkeit die Macbooks auch von ASUS kommen), ist es verständlich, dass dort als erstes das Messer angesetzt wird.
Wichtig ist nicht der Verkaufspreis der am Ende auf dem Gerät steht, sondern der Anspruch des Herstellers und auch wenn das Geld wo anders her kommt (vielleicht von Werbung oder verkauften Apps) so muss am Ende nicht weniger bei dem landen, der das Teil zusammenschraubt. Ich glaube nicht, dass der ASUSTEK Mitarbeiter, der das Nexus fertigt viel schlechtere Arbeitsbedinungen hat, als der, der das MacbookAir zusammenschraubt oder die Hauptplatine oder Grafikkarte für irgend einen anderen Rechner. Die Arbeitsbedingungen sind nicht abhängig von dem Produkt das die Person zusammenschraubt, sondern vom Arbeitgeber.
Alles was dem Kunden bleibt, ist Geräte da nicht mehr zu kaufen, wo er weiß, dass etwas nicht stimmt. Wenn man noch nichts davon gehört hat, obwohl es vielleicht genauso schlimm ist, ist das ärgerlich, aber wenn der Hersteller weiß, dass er es machen kann, weil die Kunden sowieso kaufen, dann wird er sich nicht bessern. Deswegen dürfen bekannte Probleme vom Kunden nicht ignoriert werden. Apple wurde schon dazu bewegt etwas zu tun, also haben wir einen ersten Erfolg, schlägt sich das durch wird immer mehr bekannt werden und immer mehr getan werden.