Apple zahlt der Schweizer Bahngesellschaft SBB rund 20 Millionen Franken (umgerechnet 16,5 Millionen Euro), um für die Uhrenfunktion im iPad-Betriebssystem iOS 6 das Design der Schweizer Bahnhofsuhr verwenden zu dürfen. Das berichtet die Schweizer Zeitung Tagesanzeiger unter Berufung auf mehrere Quellen.
Uhrenfunktion in iOS | (c) Apple
Apple hat dem Bericht zufolge Mitte vergangenen Monats eine Lizenzvereinbarung mit der SBB zur weiteren Verwendung des Designs der Schweizer Bahnhofsuhr getroffen und zahlt der Schweizer Bahngesellschaft umgerechnet 16,5 Millionen Euro Lizenzgebühren. Apple und SBB haben Stillschweigen über die Einzelheiten des Vertrags vereinbart, so der Tagesanzeiger, keines der beiden Unternehmen kommentierte die Zahl.
Die SBB hat vor zehn Jahren die 1944 entworfene Schweizer Bahnhofsuhr mit der roten Signalkelle als Sekundenzeiger als dreidimensionale Marke beim Institut für Geistiges Eigentum registrieren lassen. Möglicherweise hat das Bahnunternehmen auch anderweitig Druck auf Apple aufgebaut, beispielsweise mittels der Schutzbestimmungen über den unlauteren Wettbewerb, heißt es im Artikel. Apple könnte sich zu der Lizenzzahlung entschlossen haben, um sich nicht die Blöße geben zu müssen, das Design der Uhrenfunktion in der Ende September 2012 veröffentlichten OS-Version iOS 6 für das iPad nachträglich verändern zu müssen.
Die Schweizer Bahnhofsuhr ist nur eines der Beispiele für gegenständliche Darstellungen im Betriebssystem für das iPad. Areamobile stellt in der folgenden Bildergalerie weitere Beispiele für den Skeuomorphismus in iOS.
Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.
Du bist nicht dabei?@ PF, vermutlich hat die SBB Apple eine "Falle" gestellt und wollte nur ein wenig Geld "abzocken" ;).
Viel interessanter als die Tatsache, wie hoch die Gebühr ist, ist doch, dass gerade Apple es nicht für nötig hielt für die Nutzung eines Designs das sich jemand anders ausgedacht und geschützt hat zu zahlen. Gerade Apple hält doch so viel auf Designpatente (bzw. Geschmacksmuster).
@20Mio ist für apple ein klacks, ein scherz. soviel haben doch die C_O's in der hosentasche
Für 20 Mio hätte man sicher die eigenen Leute ein (anderes) hübsches Uhrendesign entwickeln lassen können und hätte immer noch 19 Mio. übrig...
Und 20 Millionen sind vielleicht ein "Klacks" für Apple, aber der Kunde zahlt solche Klackse eben mit.
Es wird nicht erstes Quartal verkauft Gerüchte besagen es geht q1 in Produktion zumindest laut Heise......
Klar ist das OT, aber das eine 5 Sterne Meldung sozusagen, da gilt OT nicht :-)
Und es bezieht sich ja schließlich auf ein IPhone mit einer
Bahnhofsuhr sozusagen......
Viel Geschwafel, Du hast recht Gorki.......
PF"
dass gerade Apple es nicht für nötig hielt für die Nutzung eines Designs das sich jemand anders ausgedacht und geschützt hat zu zahlen. Gerade Apple hält doch so viel auf Designpatente (bzw. Geschmacksmuster). "
-->das ist was anderes ;-)
Gorki
jupp, die SBB ist ein patenttroll ^^