Der Hersteller Samsung hat die Sicherheitslücke bei seinen Smartphones und Tablets mit Exynos-Chipsatz bestätigt, die vor wenigen Tagen von einem Hacker öffentlich gemacht wurde.
Samsung Exynos: Samsung arbeitet an Schließung der Sicherheitslücke | (c) Hersteller
Samsung hat die Sicherheitslücke in seinen Exynos-Chipsätzen bestätigt und angekündigt, sie so schnell wie möglich zu schließen. In einem Statement, das vom Blog Android Central veröffentlicht wurde, erklärte das Unternehmen: "Samsung weiß um das potentielle Sicherheitsrisiko bei den Exynos-Prozessoren und entwickelt ein Software-Update, mit dem die Lücke so schnell wie möglich geschlossen wird". Das Unternehmen beobachtet nach eigenen Angaben die Situation sehr genau, bis der Software-Fix zur Installation bereitsteht.
Die Sicherheitslücke besteht auf allen Smartphones und Tablets mit den Chipsätzen Exynos 4210 und Exynos 4412, wie ein Hacker vor wenigen Tagen im Entwicklerforum XDA Developers bekannt gab. Davon betroffen sind also aktuelle Verkaufsschlager wie das Samsung Galaxy S3 und das Samsung Galaxy Note 2, aber auch Tablets wie dasSamsung Galaxy Note 10.1 und ältere Modelle wie das Samsung Galaxy S2 sowie das Samsung Galaxy Note.
Sie ermöglicht es Angreifern, mit Schadcode unbemerkt unbeschränkte Schreib- und Leserechte auf den Modellen zu erlangen und Zugriff auf den Arbeitsspeicher des infizierten Gerätes zu bekommen. Dort kann die Schadsoftware vom Nutzer unbemerkt im Hintergrund ausgeführt werden.
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