Apple hat zusammen mit dem Anschluss für das iPhone 5, das iPad 4 und das iPad Mini auch die Regeln geändert, nach denen Hersteller zertifiziertes Zubehör für die Apple-Geräte entwickeln dürfen. Wie eines der betroffenen Unternehmen berichtet, erlaubt Apple nicht mehr, dass dessen Produkt neben dem Lightning-Connector auch andere Anschlussformate verwendet. Selbst der bisher von Apple verwendete 30-Pin-Connector ist verboten.
Lightning-Connector | (c) Areamobile
Das US-Unternehmen Edison Junior hatte eine Akku-Station entwickelt, mit der sich beliebige Smartphones und Tablets laden lassen. Das Besondere an dem Produkt war neben dem gigantischen Akku mit einer Kapazität von 26.000 mAh das All-Inclusive-Konzept. Im Unterschied zu den bereits verfügbaren Ladestationen und Zusatzakkus sollte die Pop genannte Ladestation bereits beim Kauf alle nötigen Kabel und Stecker enthalten, unter anderem auch für den neuen Lightning-Anschluss von Apple.
Doch der Hersteller aus Kalifornien machte dem Konzept jetzt einen Strich durch die Rechnung. "Sie sagten, wir werden den Lightning (-Connector; Anm. d. Red.) an keinem Produkt erlauben, das irgendeinen anderen Adapter hat. Es ist egal welchen, auch 30-Pin", zitiert das IT-Magazin The Verge einen Sprecher von Edison Junior. Das Unternehmen hat sich deshalb entschlossen, das Projekt wieder einzustampfen, da es sich nicht in der Lage sieht, die versprochene Funktionalität bereitzustellen. Die Zugabe von Adaptern für die Ladestation wäre nach Aussage der Erfinder keine Alternative, da sie alleine den Preis für jedes einzelne Exemplar um 50 Dollar in die Höhe treiben würde.
Der Lightning Connector ein von Apple entwickelter, komplett digitaler Anschluss, den das Unternehmen zusätzlich mit einem Chip zur Authentifizierung von iPhone, iPad oder iPod ausgerüstet hat. Dieser macht einen Nachbau durch Zubehör-Hersteller ohne Anerkennung durch Apple unmöglich oder zumindest äußerst schwierig.
Mehr über den Lightning-Connector erfahrt ihr in unserem Technik-Hintergrundartikel.
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Du bist nicht dabei?So wie ich das verstanden habe, durfte da nix anderes dran sein als Lightning.
Das Lightning-Dock Thema ist ja damit vom Tisch aber was ist mit einem micro-usb Anschluss?
Müsste Apple doch herzlich egal sein was da noch für Anschlusskabel rauskommen, solange die die Kohle für den Lightning- und Dockanschluss sehen.
@fritz
Das Thema ist eh vom Tisch . Apple hat Zulassung erteilt . Also gleichzeitig 30 Pin und Lightning
fritz
guten morgen, dein "problem" wurde doch schon längst durchgekaut.
siehe von dir zitierter absatz aus meinem post #27
>>"Warum statten die Entwickler ihre ladestation nicht einfach mit 4 USB Buchsen aus ?"
-->dann darf an dieser ladestation kein lightning dran sein. und wenn ich dann wieder einen extra adapter brauche, um an dieser ladestation zu laden, brauch ich duese station nicht... leuchtet ein, oder?<<
==> ??? Mißverständnis? Wenn die Ladestation mit USB-Buchsen ausgestattet ist, kann man dort doch jedes Kabel anschließen …… auch USB > DockConnector und USB > Lightning. - Wo ist also das Problem?
"btw ich hab für ein usb-otg-kabel, also ein adapter von usb auf usb-micro 4,90 bezahlt"
Klar, wenn man im selben System bleibt dann fallen zusätzliche Teile weg, wie ein Controllerchip und so.
Aber wehe man will 2 verschiedeneSysteme verbinden, das kostet.
Das LightningInterface ist aber neben dem 30-Pin ein komplett verschiedenes System innerhalb von Apple, mit dem sich Lischen-Müller&Co eine Zeit lang herumplagen darf. Aber ist ja alles im Sinne der Kunden :)
Edit:
muss mich korrigieren,
kleiner denkfehler
Sorry aber Apple hat immer mehr das Erscheinungsbild einer Sekte!! Das wird mir übel-.-