Nutzer eines Smartphones mit dem neuen RIM-Betriebssystem Blackberry 10 müssen nicht mehr Extragebühren zur Nutzung der Blackberry-Dienste zahlen - zumindest einige von ihnen. RIM will künftig gewisse optionale Premium-Features gegen zusätzliche Kosten anbieten. Das kündigte Unternehmenschef Thorsten Heins bei Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen an.
RIM-CHef Thorsten Heins | (c) Unternehmen
Research in Motion (RIM) wird Anfang kommenden Jahres mit Blackberry 10 ein neues Preismodell für Service-Features einführen. Nach Angaben des CEO Thorsten Heins sollen bei Blackberry 10 nur diejenigen Kunden zusätzliche Gebühren zahlen, die Wert auf verbesserte Sicherheit und Geräteverwaltung legen und entsprechende Features hinzubuchen. Viele kleine Unternehmen wollten beispielsweise nur den E-Mail-Dienst von Blackberry nutzen, nicht aber weitere Dienste. Künftig könnten Unternehmen bei Bedarf einzelne kostenpflichtige Zusatz-Features hinzubuchen oder gleich das Platinum-Package mit allen Blackberry-Diensten wählen, so Heins. Einige Privatanwender würden für die Nutzung von Blackberry-10-Diensten auch gar nichts zahlen.
Näher geht der Hersteller bislang nicht auf die künftige Tarifgestaltung ein. "Dies ist der aktuellste Stand der Dinge, den Thorsten Heins am Donnerstag bekannt gegeben hat. Zu detaillierten Tarif-Strukturen können wir derzeit noch keine Aussagen tätigen", erklärte RIM-Pressesprecher Carsten Titt auf Nachfrage von Areamobile. Möglicherweise wird weiterhin eine spezielle Blackberry-Tarifoption notwendig sein, um alle Blackberry-10-Dienste auf dem Smartphone nutzen zu können, diese aber bereits in bestimmten Smartphone-Tarifen der Mobilfunkbetreiber inklusive sein.
Ende September hatte Areamobile bereits von RIM erfahren, dass es den Blackberry Internet Service (BIS) für Privatanwender bei Blackberry 10 nicht mehr geben werde und dass die bislang über den BIS abgewickelten Dienste über das offene Internet laufen werden. Von der aktuellen Blackberry-Plattform bleiben Merkmale wie die Push-Technologie, die Sicherheits-Architektur, der Blackberry Messenger (BBM) und der Blackberry Enterprise Server (BES, künftig: BES 10) bestehen, allerdings wird alles in ein neues Gewand gekleidet. Bislang machen die Blackberry-Service-Umsätze rund ein Drittel des RIM-Geschäfts aus.
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Du bist nicht dabei?http://de.engadget.com/2012/12/24/weihnachten-fallt-aus-rim-aktie-im-freien-fall/
für diese Premiumdienste zahlt aber kaum ein Mensch freiwillig etwas.
aber egal...Du willst es nicht verstehen.
hamerhai
Ich fand sogar die Tastatur bescvh.... deswegen liegt mein Diesntiphone in der Schublade...am Mi nächste woche gibts die Dienstiphones ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=zMGBRhsGZwk&feature=related
Das Problem mit dem BB Service ist auch die Verfügbarkeit, nicht bei jedem Anbieter wird es unterstützt.
Gerade im Prepaid-Bereich ist es sehr überschaubar.
Für Geschäftskunden ist das evtl. kein Problem, da man sich den Anbieter nicht unbedingt nach Kosteneinsparung aussuchen muss. Privatkunden sind da aber schon wählerisch und es ist halt schwer vermittelbar nur fürs E-Mail empfangen oder mobiles Internet noch mal zusätzlich zur Internetflat eine Gebühr zu entrichten.
Genau deswegen habe ich bisher immer auf BB verzichtet, obwohl mir die Tastatur sehr gut gefallen hat.
Wieso, die bieten die Premiumdienste eben kostenpflichtig an, die Basisdienste kostenlos.
Das ist doch ueberall so, bei Google, Evernote, auch bei den Open Source Sachen (e.g. Redhat) wird so Geld verdient.
Naja, und wenn dann dank des neuen Protokolls der Akku drei Tage haelt hat auch der Privatkunde was davon, wuerde ich sagen...
Na da sieht die hier so positiv dargestellte Meldung ganz anders aus
Umsatz seit Vorjahr halbiert, Kundenstamm um 1 Mio gesunken ( das zum Thema jeder rim Kunde kauft sich bB 10) und eigentlich statt 9 Mio Gewinn 150 Mio Verlust .
Gegen rim ist die Costa Concordia noch schwimmfähig .
Dazu kommt ... Wenn die das ganze Ende Januar vorstellen .... Bis das in den Verkauf kommt ist März april