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Autor: Björn Brodersen 28.12.2012 - 09:00 | 0

Tipps zum Versand von SMS-Neujahrsgrüßen an Silvester

Das Handy und das Smartphone werden immer häufiger zum Übermitteln von Neujahrgrüßen genutzt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Branchenverbands Bitkom. Zwar haben die Netzbetreiber ihre Serverkapazitäten für Silvester aufgestockt, dennoch kann es beim SMS-Versand zwischenzeitlich zu Verzögerungen kommen.

Tipps zum Versand von SMS-Neujahrsgrüßen an Silvester

SMS-Nutzung ⎢ (c) Vodafone

Der Bitkom erwartet in diesem Jahr zu Silvester ähnlich viele SMS wie beim vergangenen Jahreswechsel: rund 310 Millionen. Zwar versenden etwas weniger Personen eine Neujahrs-SMS, andererseits verschicken diese im Schnitt etwas mehr Kurznachrichten. Zwar haben die Netzbetreiber ihre Serverkapazitäten für Silvester aufgestockt, dennoch kann es beim SMS-Versand zwischenzeitlich zu Verzögerungen kommen. Da die SMS nicht von einem Mobiltelefon direkt zu einem anderen gesendet werden, sondern alle erst von den sogenannten Kurzmitteilungszentralen weitergeleitet werden, kann es dort zu Ereignissen mit hohem SMS-Aufkommen zu Staus kommen. Der Verband gibt Nutzern Tipps, damit die Neujahrsgrüße per SMS ohne Verzögerung ankommen:

  • Vor Mitternacht verschicken: Wer die Silvester-SMS einige Minuten vor Mitternacht verschickt, rutscht schon vor dem großen Andrang durch die Leitung. Allerdings ist in diesem Fall nicht ausgeschlossen, dass die Neujahrsgrüße noch im alten Jahr vom Empfänger gelesen werden.
  • SMS vorschreiben und an Empfängerliste senden: Schnell auf den Weg bringen können Mobiltelefonierer Neujahrsgrüße, wenn sie den Text der SMS vorschreiben und als Entwurf speichern. Zum Jahreswechsel müssen sie dann keine Zeit mit dem Tippen verbringen. Wer mehrere Freunde mit gleichlautenden Grüßen versorgen möchte, sollte außerdem eine Empfängerliste anlegen und kann dann mit einem Tastendruck alle SMS auf die Reise schicken.
  • Mit Terminversand entspannt weiterfeiern: Wer für Neujahrsgrüße die Silvesterparty nicht unterbrechen möchte, sollte das Internet nutzen. Viele Netzbetreiber und E-Mail-Anbieter bieten einen zeitversetzten SMS-Versand an. Damit können in aller Ruhe die Grüße vorbereitet werden. Der eigentliche Versand wird dann automatisch zum vorher ausgewählten Zeitpunkt ausgelöst. Es empfiehlt sich auch hier, den Versandzeitpunkt mehrere Minuten vor Mitternacht zu setzen. Außerdem sollten die Nutzungsbedingungen genau unter die Lupe genommen werden. In manchen Fällen werden zusätzliche Gebühren fällig.
Umfrage zu Neujahrgrüßen 2012. (c) Bitkom

Umfrage zu Neujahrgrüßen 2012. (c) Bitkom

Gut zwei Drittel aller Deutschen (70 Prozent) übermitteln laut einer Bitkom-Umfrage Grüße zum neuen Jahr per Telefon, 36 Prozent schicken eine SMS. 31 Prozent planen in diesem Jahr, Briefe oder Postkarten zu schicken. 30 Prozent wollen Mails schreiben, 17 Prozent werden Grüße per Web-Eintrag in Communitys oder Blogs aussprechen. 12 Prozent wollen für die Grüße eine Handy-App nutzen. "Wie man Neujahrsgrüße überbringt, hängt vor allem vom Alter ab. Jüngere bevorzugen eindeutig die elektronische Form, Senioren schreiben gerne Karten und Briefe oder rufen an", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Themen: SMS
Quelle: Pressemitteilung
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