Das Handy und das Smartphone werden immer häufiger zum Übermitteln von Neujahrgrüßen genutzt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Branchenverbands Bitkom. Zwar haben die Netzbetreiber ihre Serverkapazitäten für Silvester aufgestockt, dennoch kann es beim SMS-Versand zwischenzeitlich zu Verzögerungen kommen.
SMS-Nutzung ⎢ (c) Vodafone
Der Bitkom erwartet in diesem Jahr zu Silvester ähnlich viele SMS wie beim vergangenen Jahreswechsel: rund 310 Millionen. Zwar versenden etwas weniger Personen eine Neujahrs-SMS, andererseits verschicken diese im Schnitt etwas mehr Kurznachrichten. Zwar haben die Netzbetreiber ihre Serverkapazitäten für Silvester aufgestockt, dennoch kann es beim SMS-Versand zwischenzeitlich zu Verzögerungen kommen. Da die SMS nicht von einem Mobiltelefon direkt zu einem anderen gesendet werden, sondern alle erst von den sogenannten Kurzmitteilungszentralen weitergeleitet werden, kann es dort zu Ereignissen mit hohem SMS-Aufkommen zu Staus kommen. Der Verband gibt Nutzern Tipps, damit die Neujahrsgrüße per SMS ohne Verzögerung ankommen:
Gut zwei Drittel aller Deutschen (70 Prozent) übermitteln laut einer Bitkom-Umfrage Grüße zum neuen Jahr per Telefon, 36 Prozent schicken eine SMS. 31 Prozent planen in diesem Jahr, Briefe oder Postkarten zu schicken. 30 Prozent wollen Mails schreiben, 17 Prozent werden Grüße per Web-Eintrag in Communitys oder Blogs aussprechen. 12 Prozent wollen für die Grüße eine Handy-App nutzen. "Wie man Neujahrsgrüße überbringt, hängt vor allem vom Alter ab. Jüngere bevorzugen eindeutig die elektronische Form, Senioren schreiben gerne Karten und Briefe oder rufen an", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.
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