Mehrere Nutzer erleben seit Wochen einen schwerwiegenden Defekt ihres Samsung Galaxy S3: Monate nach dem Kauf des Smartphones schaltet sich das Galaxy S3 plötzlich ab und lässt sich nicht mehr starten, berichten sie. Vom "Sudden Death" betroffene Nutzer greifen nun Samsung wegen seiner Service- und Informationspolitik an.
Samsung Galaxy S3 | (c) Areamobile
Unter dem Begriff "Sudden Death" beschreiben zahlreiche Nutzer in Internet-Foren einen Totalabsturz ihres Samsung Galaxy S3. Im Forum der XDA-Developers erstreckt sich der Thread zum "Sudden Death" des Samsung Galaxy S3 mittlerweile über fast fünfzig Seiten. Betroffene Nutzer berichten hier, wie ihr Galaxy S3 den Gerätetod erlitt, wie sie das defekte Gerät zur Reparatur eingeschickt haben und wie Samsung oder der jeweilige Händler reagiert hat und spekulieren über die Ursachen des Totalausfalls des bisher über 30 Millionen Mal verkauften Vorzeige-Smartphones der Südkoreaner. Die Vermutungen zu den Ursachen reichen von fehlerhaften Flash-Speicherkomponenten über verklemmte Power-Tasten bis hin Bugs in der neuen Android-Version 4.1 Jelly Bean.
Darunter gibt es auch Erfahrungsberichte von Nutzern, denen der Hersteller oder ein Service-Dienstleister eine Reparatur eines defekten Galaxy S3 im Rahmen der Garantie oder Gewährleistung verweigert hat, weil die Rechnung des Handykaufs nicht mitgeschickt wurde oder weil die Software des Geräts manipuliert worden sein soll. Etliche Berichtende beteuern jedoch, weder das Galaxy S3 gerootet oder geflasht noch Apps von inoffiziellen Plattformen heruntergeladen zu haben. Andere haben dagegen nach eigener Aussage ein Ersatzgerät erhalten oder ihr Gerät wurde repariert. Bei den Reparaturen soll die Hauptplatine des Smartphones ersetzt worden sein. Da das neue Mainboard offenbar aus der gleichen Serie wie das ausgetauschte stammt, befürchten manche, in wenigen Monaten erneut einen Totalausfall ihres Galaxy S3 zu erleben.
Samsung selbst schweigt bislang zu den Berichten über den "Sudden Death" etlicher Galaxy S3. Die deutsche Pressevertretung von Samsung sagte heute Areamobile, ihr liege noch keine Erklärung des Herstellers vor. Somit ist bislang auch nicht klar, wie viele Geräte überhaupt von dem Fehler betroffen sind.
Auf der Facebook-Seite von Samsung Mobile versuchen betroffene Nutzer jetzt, Druck auf den Hersteller auszuüben. "Wir fordern die Reparatur unserer Geräte und eine bessere Kommunikation seitens Samsung", heißt es in einem als "Community-Aufruf" deklarierten Post. Samsung hat in einer kurzen Antwort auf den Post die betroffenen Nutzer auf die Online-Hilfe verwiesen, die jedoch nur Lösungen zu einigen vorgegebenen Problemfällen bereithält und unübersichtlich ist. Einen Lösungsansatz zum "Sudden Death" des Samsung Galaxy S3 konnten wir dort auf Anhieb nicht finden. Auch auf Facebook-Seiten von Samsung Mobile in anderen Ländern finden sich vergleichbare Beschwerde-Beiträge von Nutzern des Samsung-Smartphones.
Bereits wenige Wochen nach dem Start des erfolgreichen Smartphones im Mai dieses Jahres gab es erste Beschwerden über das Gerät wegen Rissen im Kunststoffrahmen. Damals hatte der Hersteller betroffenen Nutzern versprochen, die Schäden an den Geräten im Rahmen der gesetzlich geregelten Gewährleistung zu beheben.
Wie sieht es bei eurem Samsung Galaxy S3 aus: Habt ihr den sogenannten "Sudden Death" erlebt? Wenn ja, wurde euch geholfen?
Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone
Quelle: XDA-Developers, Android-Hilfe via Thahoodz (Danke!)
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Du bist nicht dabei?"Es gab aber auch AMD Prozessoren die man diesem "Bleistift" Trick pimpen konnten"
-->das ist ne weile her ;-)
da lagen die widerstände noch offen um den chip platiert rum, war bis zum "barton"-kern möglich.
danach waren die Rs mit unter dem heat-spreader verdeckt
Ja das sagt mir was, hat aber nicht bei jedem Quad funktioniert. Bei einigen war der 4. defekt.
Es gab aber auch AMD Prozessoren die man diesem "Bleistift" Trick pimpen konnten .
"Kann mir schon vorstellen, das durch einen Patch das Handling so beeinflusst wird, das ein Sterben verhindert werden kann"
-->gehen tut das
ich versuch mal herzuleiten.
bei mir auf arbeit wird an allen chips ein charakterisierungstest durchgeführt, wiederholung möglich, (SORT: ein testmuster wird in den chip hineingeschickt, und man schaut, was wieder rauskommt) dabei werden durch das testprogramm u.a. auch ghz, stromhunger, datum, ort, xy-lage auf wafer hineingefused. (irgendwelche speziellen leiterbahnen durchtrennt)
hat nun das testsystem/testprogramm eine macke, gibts ein fehlfusing (das testmuster kommt in undefiniertem zustand wieder raus) das ist irreversibel und der chip ist für die tonne (sowas könnte zum sudden death beim S3 führen)
"Was ja auch im Umkehrschluss bedeuten würde, das man "einstellen" könnte was die Dinger hopps zu gehen haben"
-->geht
erinnert ihr euch an die triple-cores von amd?
das waren eigentlich voll funktionsfähige quads.
der markt wollte aber grad triple haben, also hat man den 4. kern "deaktiviert"
Was ja auch im Umkehrschluss bedeuten würde, das man "einstellen" könnte was die Dinger hopps zu gehen haben.
Hat vielleicht was mit den Chip's zu tun. Kann mir schon vorstellen, das durch einen Patch das Handling so beeinflusst wird, das ein Sterben verhindert werden kann.
Ja ist ein wenig her, waren noch XP Prozessoren.