Autor:
Björn Brodersen
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Sechs Tipps zur Reinigung und Pflege des Smartphones

Die regelmäßige Reinigung der Oberflächen von Smartphones kann nicht nur das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern mindern, sie sorgt auch für ein sauberes und klares Display. Der Bitkom gibt nützliche Tipps zum Säubern und Pflegen von Smartphones.

Sechs Tipps zur Reinigung und Pflege des Smartphones

Smartphone-Touchscreens wollen gepflegt werden | (c) Hersteller / Areamobile

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Nur gut jeder vierte Handybesitzer in Deutschland (27 Prozent) reinigt die Oberfläche seines Mobilfunkgerätes bewusst und intensiv, zeigt eine aktuelle Umfrage des Bitkom. Knapp die Hälfte (49 Prozent) säubert es demzufolge nur gelegentlich und flüchtig, etwa durch Abwischen an der Kleidung. "Handys können Keime übertragen, und gerade jetzt in der Erkältungszeit ist eine regelmäßige Reinigung von Displays und Tastaturen sinnvoll", sagt Bitkom-Experte Bernd Klusmann. Außerdem verliere sonst der Touchscreen seine Sauberkeit. "Schweiß und Fett setzen sich in winzigen Kratzern ab, die selbst bei sachgemäßer Bedienung der Handys entstehen", berichtet Klusmann.

Beim Säubern des Handys oder Smartphones sollte jedoch auf die richtigen Hilfsmittel geachtet werden. Der Experte gibt sechs einfache Reinigungs-Tipps:

  • Keine scharfen Reinigungsmittel: Scharfe Reinigungsmittel sind nicht geeignet, die Oberfläche eines Touchscreens zu reinigen. Alkohole, Spülmittel und Seifenlaugen können langfristig die fettabweisende Oberfläche der Geräte beschädigen und so ihre Bedienbarkeit beeinträchtigen. Elektronische Geräte sollten grundsätzlich nicht mit Wasser in Berührung kommen:, denn eindringende Feuchtigkeit kann elektronische Schaltkreise korrodieren lassen und ein Handy nachhaltig beschädigen.
  • Desinfektion schützt vor Keimen und Pilzen: Alkohol greift die fettabweisende Oberfläche der Handys an und sollte möglichst selten verwendet werden. Besser geeignet sind spezielle Hygienesprays mit einer keimabtötenden, antibakteriellen Wirkung. Sprays zum Desinfizieren gibt es ab rund 2 Euro, beispielsweise in Drogerien, im Fachhandel oder in Apotheken.
  • Touchscreen trocken reinigen: Für die alltägliche Pflege des Telefons eignen sich ebenfalls Reinigungstücher für Monitore und andere elektronische Geräte. Diese Tücher gibt es beispielsweise im Fachhandel. Zur Not lassen sich auch Brillenputztücher aus Mikrofaser verwenden. Mikrofaser nimmt selbst in trockenem Zustand Fettschmutz auf. Bei der Trockenreinigung sollte man allerdings darauf achten, dass sich keine groben Partikel auf dem Touchscreen befinden, denn sie können beim Reiben Kratzer hinterlassen.
  • Verschmutzung vermeiden: Der beste Schutz gegen verschmutze Handy-Oberflächen besteht darin, Verschmutzungen zu vermeiden. Als größte Schmutz- und Bakterienquelle gelten Mahlzeiten, die während des Telefonierens eingenommen werden. Zurückbleibende Essensreste begünstigen das Wachstum von Keimen. Wissenschaftler haben zudem Spuren von Handcremes und Schminke als Nährboden für Krankheitskeime entdeckt. Außerdem sollte das Telefon nicht in Toiletten oder öffentlichen Waschräumen genutzt werden. Dort befinden sich viele Krankheitserreger in der Luft. Das Gleiche gilt für staubige oder schmutzige Umgebungen.
  • Display-Schutzfolien schützen vor Kratzern: Wer seinen Touchscreen neuwertig halten möchte, sollte nach dem Kauf eine professionelle Display-Schutzfolie aufziehen. Sie ist kaum zu erkennen, haftet ohne Kleber und schützt das Handy ähnlich wie die Einschlagfolie ein Buch. Die Folie verhindert das Verkratzen der Oberfläche und reduziert die Ablagerungsmöglichkeit von Keimen.
  • Regelmäßig die Hände waschen: Die Keimbelastung selbst muss nicht zu Erkrankungen führen. Regelmäßiges, intensives Händewaschen schützt am besten vor Erkältungen, Grippe und anderen Krankheiten.

 

Mehr zum Thema: Smartphone, Smartphones, Touchscreen, Smartphone-Markt

Quelle: Pressemitteilung des Bitkom

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Kommentare
  1. 04.01.13 23:07 chief (Professional Handy Master)

    Wer hat Steinchen in der Hosentasche ;)

  2. 04.01.13 22:51 pixelflicker (GURU)

    @homeed:
    Also ich habe seit zwei Jahren keinen einzigen Kratzer im Display, auch ohne besonders extrem aufzupassen und ohne Schutzfolie.
    Ich kann also nicht bestätigen, dass man extrem aufpassen muss. Wenn man allerdings steinchen in der Hosentasche hat...

  3. 04.01.13 13:39 chief (Professional Handy Master)

    "Ein leicht angefeuchtetes Microfaser-Glasreinigungstuch tuts auch sehr gut. Ganz ohne Chemikalien…"

    Dito. Damit bekommt man nicht nur Smartphones wieder schön sauber ;)

  4. 04.01.13 12:53 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    Ein leicht angefeuchtetes Microfaser-Glasreinigungstuch tuts auch sehr gut. Ganz ohne Chemikalien…

  5. 04.01.13 12:29 homeend (Advanced Handy Profi)

    Schlüssel sind das kleinere Problem. Eher Sand und kleine Steinchen, da diese noch härter sind als Gorillaglas 2. Daher macht eine Schutzfolie durchaus Sinn, wenn man nicht peinlich genau auf die Aufbewahrung achten will.

    Zum Reinigen nehme ich das gleiche Mircofaser-Tuch und den TFT-Reiniger wie für meine PC-Bildschirme und die LED-TV's. Reinigt prima und schlierenfrei.

  6. 04.01.13 08:37 Silas89
    Schutzfolie...

    Wenn das Display kratzfest ist und man es nicht neben Schlüsseln aufbewahrt, ist eine Schutzfolie blödsinnig.

    Zudem ist das mit der Trockenreinigung auch nicht ganz richtig. Ein sehr leicht angefeuchteter Lappen mit etwas Seife ist sehr gut geeignet um ein Display zu putzen.

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