Der chinesische Hersteller ZTE will zusammen mit einem Mobilfunkbetreiber Smartphones mit dem Firefox OS nach Europa bringen. Das Mozilla-Betriebssystem basiert auf HTML5 und wird vor allem auf Billig-Smartphones für den Massenmarkt zum Einsatz kommen.
Mozilla Firefox OS ⎪ (c) Hersteller
ZTE plant, in diesem Jahr ein unter Firefox OS laufendes Smartphone in den europäischen Markt einzuführen. Das habe der USA-Chef des Herstellers, Lixin Cheng, in einem Interview auf der CES in Las Vegas angekündigt, berichtet der Wirtschaftsdienst Bloomberg. Für den Launch des Gerätes arbeite ZTE mit einem europäischen Mobilfunkbetreiber zusammen. Möglicherweise werde der Hersteller ein solches Smartphone in diesem Jahr auch in den amerikanischen Handel bringen. ZTE wolle mit diesem Schritt seine Abhängigkeit von dem Google-Betriebssystem Android reduzieren, schreibt Bloomberg.
Das im Februar 2012 auf dem Mobile World Congress in Barcelona unter der Bezeichnung Boot to Gecko vorgestellte Betriebssystem für Smartphones und Tablets wurde im Juli vergangenen Jahres in Mozilla Firefox OS umbenannt. Zu den Unterstützern des auf offenen Standards wie HTML, JavaScript und CSS sowie auf frei verfügbaren Elementen von Android basierenden Systems gehören Mobilfunkbetreiber wie die Telekom und die Telefónica. O2-Chef René Schuster hatte auf dem MWC wohl auch mit Blick auf das Mozilla-OS für dieses Jahr den Start der ersten 50-Euro-Smartphones im Markt vorhergesagt. Schon damals war hieß es, dass diese Geräte sich vor allem an Nutzer in Schwellenländern richten, doch einige der Firefox-OS-Smartphones wohl auch in den hiesigen Handy-Shops zu finden sein werden.
Der Marktstart von Firefox OS auf Smartphones soll jedoch in Ländern wie Brasilien, Mexiko und Argentinien erfolgen. Neben verschiedenen Mobilfunkbetreibern und ZTE arbeitet Mozilla auch mit dem Chip-Hersteller Qualcomm und dem chinesischen Unternehmen TCL zusammen.
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Du bist nicht dabei?Wobei ich FirefoxOS durchaus interessant finde. Der offene HTML-Standard ist IMHO der beste Weg für kompatible Apps, sie müssen nur gut gemacht sein. Die neue Facebook-App für Android beweist, dass native Apps nicht unbedingt besser sein müssen.
Die können ruhig billig sein nur machen die einiges falsch.
So werden die ihr Billig Image jedenfalls nicht los.
Firefox hat glaube ich noch die größten Chancen gegenüber Jolla und Ubuntu, einfach des bekannten Namens wegen. Ubuntu kennen die Leute doch höchstens dank Sheldon Cooper^^