In Amsterdam hat eine Gruppe von Designern mit der Entwicklung eines Fair-Trade-Smartphones begonnen, das im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen soll.
FairPhone Konzeptgrafik | (c) Hersteller
Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich bei dem Projekt FairPhone um die Entwicklung eines Fair-Trade-Smartphones. Der Ansatz ist ganzheitlich: Die Rohstoffe für das FairPhone sollen über fairen Handel bezogen werden, die Fertigung des Handys soll möglichst umweltverträglich und unter fairen Arbeitsbedingungen ablaufen, Komponenten sollen austauschbar und Materialien recycelbar sein. Unterstützt wird das Projekt von Mobilfunkbetreibern wie Vodafone und KPN.
Vom FairPhone gibt es noch keinen Prototypen, aber für den Verkauf des Gerätes visiert man das dritte Quartal 2013 an, wobei der Vorverkauf bereits etwas früher starten soll. Über den genauen Verkaufsstart können Interessierte sich per E-Mail informieren lassen. Hierzu können sie sich auf der Website für den Verteiler registrieren. Das Unternehmen will nur 5.000 Exemplare aus der ersten Serie an Privatpersonen verkaufen. Im Jahr 2014 will es mit dem FairPhone dann auch den Einzelhandel erschließen.
Bei der Software tendiert das Unternehmen zu Firefox OS, wird aber nach eigener Aussage beim ersten FairPhone-Modell wohl noch auf Android setzen, da Firefox OS noch nicht ausreichend erprobt sei. Für Andoid spricht ebenfalls die Möglichkeit einer Dual-SIM-Lösung, die ausdrücklich gewünscht ist. Dabei ist interessant, dass die Nutzer des FairPhones Root-Zugang erhalten sollen, so dass diese eine freie Wahl des Betriebssystems haben.
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Du bist nicht dabei?@Fritz:
Womit wirbt denn deiner Meinung nach FairPhone? Ich glaube du hast dich nicht wirklich damit Beschäftigt, sonst würdest du keinen solchen Unsinn reden.
Einerseits geht es in dem von dir verlinkten Artikel ausschließlich um Rohstoffgewinnung und deren Transparenz, andererseits um ein Gesetzt, das noch nicht mal wirklich auf dem Weg ist, im Gegenteil, dort steht:
> "Die FDP-Politikerin ist der Überzeugung, dass es nach derzeitigem Diskussionsstand
> wohl keine Mehrheit für eine internationale Regelung geben wird."
Bei FairPhone geht es aber um viel mehr, es geht auch um die Arbeitsbedingungen bei denen die Geräte hergestellt werden.
> "FairPhone’s mission is to bring a fair smartphone to the market – one made
> of parts produced and utilised without harming individuals or the environment."
Das meinte ich mit schlecht reden.
Aber vielleicht willst du ja nur, dass Apple nicht zu schlecht da steht.
Das, womit FairPhone wirbt, ist in mancher Hinsicht nur die Befolgung bereits existierender oder kurz bevorstehender Gesetze.
http://www.dw.de/rohstoffgesch%C3%A4fte-sollen-transparenter-werden/a-16388849
@boca:
> "dann haben zwar dort paar wenige "fairere " preise und löhne...dafür aber paar mehr auch keinen job mehr ."
Das versteh ich jetzt nicht, wie meinst du das? Wer soll keinen Job mehr haben, weil es das FairPhone gibt?
> Aber das ist wie mit dem " er hatte sich stets bemüht " in der Schule
Und das was die jetzigen Hersteller machen ist eher ein "er hat es nicht mal versucht". Was ist nun besser?
Das war eine Frage...
@Kewle: Dein Meinung ist sehr kurzfristig gedacht!
Langfristig liegst du falsch!
Wenn sich Fairer Handel durchsetzt und die global Player
sich ein Beispiel nehmen hilft es allen!
Es muss nur die Nachfrage stimmen dann passt sich das Angebot an.
Consumers should at least be able to have the choice of purchasing a fair mobile phone, but at the moment that choice is not available.
So sieht es aus!