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Autor:
Tobias Czullay
| 51

Ubuntu Phone: Neues Smartphone-OS startet im Oktober

Erst vor einem Monat wurde das Betriebssystem Ubuntu Phone der Öffentlichkeit vorgestellt. Jetzt nennt Firmengründer Mark Shuttleworth schon einen ersten Veröffentlichungstermin: Im Oktober soll es in zwei großen Märkten bereits soweit sein.

Ubuntu Phone: Neues Smartphone-OS startet im Oktober

Ubuntu Phone | (c) Ubuntu

Hinter Ubuntu Phone steckt eine interessante und durchaus lobenswerte Idee: Die Kombination vom Betriebssystem auf dem heimischen Desktop-PC mit dem eines mobilen Geräts. Highend-Smartphones können per Docking Station an einen Monitor angeschlossen werden und den Inhalt des Telefons auf dem großen Bildschirm wiedergeben - das System passt sich dabei der geänderten Umgebung automatisch an. Eine weitere, nicht für Luxus-Geräte konzipierte Variante, soll diese Funktion zwar nicht bieten, dafür aber Ubuntus Vorzüge wie die sich von Android und iOS abhebende Menüführung auf ein Smartphone bringen. Um sich gegen die Konkurrenz zu wappnen, wird nicht nur die Programmierung von nativen Apps, sondern auch die leichte Konvertierung von Apps vom Google- oder Apple-Betriebssystem ermöglicht.

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Ubuntu Phone | (c) Ubuntu

Ubuntu Phone | (c) Ubuntu

Im Gespräch mit dem Wall Street Journal hat sich Mark Shuttleworth nun einen Veröffentlichungstermin von Ubuntu Phone entlocken lassen. Seiner Aussage nach sollen noch diesen Monat erste Versionen an die Entwickler ausgeliefert - wohl um zum Launch eine angemessene Anzahl an Apps vorweisen zu können - und bereits im Oktober eine stabile Version für die Endnutzer veröffentlicht werden. Dabei habe man zunächst zwei große, aber nicht näher genannte Märkte im Sinn. Bei einem davon dürfte es sich um Nordamerika handeln. Bisher sind noch keine Telefonhersteller bekannt, die auf Ubuntu Phone setzen, weshalb fraglich erscheint, ob dann auch bereits exklusive Geräte mit dem System ausgeliefert werden. Die Präsentation im Netz und auf der CES im vergangenen Monat erfolgte auf einem Galaxy Nexus, da Ubuntu Phone auch auf einigen Android-Geräten installiert werden kann.

Mehr zum Thema: Smartphone, Smartphones, Smartphone-Markt, Ubuntu

Quelle: Wall Street Journal

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Kommentare
  1. 13.02.13 10:26 pixelflicker (GURU)

    @handyhacho:
    Aber eigene Stores dürfen sie doch auch auf Android-Geräten installieren, oder?

    Normalerweise müsste Samsung bei Android schon mitreden dürfen, schließlich gehören sie auch zur OHA. Klar, die Federführung übernimmt Google, aber ganz so s/w ist es dann doch nicht, dass Google alles alleine entscheidet.

  2. 13.02.13 03:33 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    Es ist ein totaler Irrglaube, wenn man glaubt, dass die Marktanteile von Bada direkt an Tizen gehen. Tizen wird von Allen als neues OS wahrgenommen insofern ist nicht davon auszugehen, dass Bada-User direkt zu Tizen wechseln.

    @Boca:"Surrealistisch wird es immer nur dann wenn man Linux mit Bedeutung im Wettbewerb in verbindung bringt (was nicht meinerseits erfolgt )."
    >> Da hast du was mit Analysten gemeinsam, die auch nicht sehen, dass es nicht DIE Nutzer gibt, sondern viele einzelne Nutzer. Dann kommen dabei nämlich solche Aussagen raus: "Was da die Linux foundation wünscht und will ist da schlicht irrelevant- hier geht es um viel Geld und nicht um " nerdspielzeuge"" Denn diese Spielzeuge etablieren sich verdammt gut. Das sieht man alleine schon daran, wie viele CM nutzen. Es macht einfach Spaß das System ein bisschen zu manipulieren oder einfach noch ein paar mehr koole Features aus seinem Gerät rauszuholen, was auch immer, aber es gibt verdammt Viele, die solche "Nerdspielzeuge" mögen.

  3. 12.02.13 18:51 handyhacho (Expert Handy Profi)

    Naja, gemeinsam was eigenes pushes ist immer noch besser als komplett von Google abhängig sein.
    Bei Google dürfen sie überhaupt nicht mitreden... Abgesehen davon hat Nokia auf den MeeGos auch einen eigenen Appstore, ich hab auf meinem N9 aber auch noch zwei andere installiert. Kann ja gut sein dass Samsung das ähnlich macht, Tizen ist nur die Basis, es verbietet aber nicht eigene Stores vorzuinstallieren...

  4. 12.02.13 13:52 pixelflicker (GURU)

    @handyhacho:
    Dann würde sich Samsung ja wieder abhängig von anderen machen, das ist ja auch nicht besser, oder?


    @Heisenberg:
    > Ich denke Samsung hat eingesehen, dass sie ein komplettes OS, das
    > konkurrenzfähig sein soll besser mit Partner stemmen.
    Ja, das kann sein und sicher ist das nicht verkehrt, damit spart man ja auch viel Kosten, aber dann haben sie ja wieder keinen eigenen Appstore, ist also auch nicht so toll, oder?

  5. 12.02.13 08:33 Der Kewle (Advanced Handy Profi)

    "Inwiefern Samsung aus tizen /Bada/meego und was weiß ich noch allem nützliche Dinge für sich herauszieht- es wird nicht der Offenheit dienen. Was da die Linux foundation wünscht und will ist da schlicht irrelevant- hier geht es um viel Geld und nicht um " nerdspielzeuge"
    Bada war auch nicht wirklich offen...und genausowenig offen wird dessen Nachfolger bei Samsung sein."


    Meinst du ernsthaft die Bedingungen der freien Software Lizenzen würden das nicht abdecken?
    Tizen baut auf GPL linzensierter Software auf, heißt der Quellcode für Tizen MUSS veröffentlich werden.
    Tizen muss offen sein, weil die Lizenz, unter der es vertrieben wird, das will.
    Einzig der SourceCode eigens entwickelter und implementierter Software muss nicht veröffentlich werden.
    Ich weiß, das wirst du jetzt wieder nicht verstehen und einfach weiter behaupten, dass Linux Distributionen von Samsung nicht offen seien. Das wird aber nicht wahrer, je öfter du dir das einredest.

  6. 11.02.13 18:59 Heisenberg (Gast)

    @Bocadillo
    > Erstmal...das nächste flaggschiff Samsungs ist das sgs4- und da hab ich nie
    >behauptet das dies mit Bada funzen wird.

    Fritz stellte die These auf, dass Samsung Bada zum Haupt OS machen will und, dass es niemand merken würde, wenn das nächste Flaggschiff mit Bada bestückt wäre. Und du hast ihm dabei beigepflichtet. Aber, dass du dein "dummes Geschwätz von gestern" nicht wahr haben willst, kennt man ja inzwischen.

    @Pixelflicker
    Ich denke Samsung hat eingesehen, dass sie ein komplettes OS, das konkurrenzfähig sein soll besser mit Partner stemmen.

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