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Autor:
Rene Melzer
| | 1

MWC 2013: Doppel-Touchscreen, E-Ink-Smartphones und Wasser-Akku

Neben Neuankündigungen, die von den Herstellern in diesem Jahr auf den Markt gebracht werden, haben die Unternehmen die Mobilfunkmesse MWC auch zum Anlass genommen, einige ihrer Ideen der Branche zu präsentieren. Darunter auch ein Smartphone mit Doppel-Touchscreen, eines mit einem stromsparenden E-Ink-Display und ein Zusatzakku, der mit Wasser betrieben wird.

MWC 2013: Doppel-Touchscreen, E-Ink-Smartphones und Wasser-Akku

Nex Medias W | (c) hexus.net

Der Hersteller Nec zeigte auf dem MWC sein Smartphone-Modell Medias W, ein klappbares Handy, das mit einem Doppel-Touchscreen ausgestattet ist. Beide Anzeigen sind 4,3 Zoll groß und haben eine Auflösung von 960x540 Pixel. Aufgeklappt hat der Nutzer eine Display-Diagonale von 5,6 Zoll zur Verfügung. Die beiden Bildschirme können zu einem großen zusammengeschaltet werden und bieten so unter anderem gleichzeitigen Zugriff auf zwei Homescreens oder bei Kartenanwendungen deutlich mehr Übersicht.

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Dreht man das Medias W jedoch zur Seite und öffnet ein Programm wie E-Mail oder SMS, das Texteingaben erfordert, wird auf dem unteren Display komplett die Tastatur eingeblendet und nur auf dem oberen Display sind die Eingabefelder zu sehen. Das Medias W erinnert damit ein wenig an das Doppel-Display-Tablet Xperia Tablet P, das Sony 2011 auf der IFA vorstellte.

Auch der Hersteller E-Ink war auf dem MWC, Hersteller der gleichnamigen, sehr stromsparenden Displays, die vor allem in E-Book-Readern wie dem Amazon Kindle Touch eingesetzt werden. Auf der Mobilfunkmesse stellte das Unternehmen jedoch erste Smartphone-Prototypen vor, die über einen E-Ink-Touchscreen bedient werden. Die gezeigten Modelle trumpfen jedoch weniger mit Highend-Technik auf, als mit langer Akku-Laufzeit und einem günstigen Preis.

Smartphones mit E-Ink-Display | (c) Techcrunch

Smartphones mit E-Ink-Display | (c) Techcrunch

Smartphones mit E-Ink-Display | (c) Techcrunch

Smartphones mit E-Ink-Display | (c) Techcrunch

 

Das liegt nicht zuletzt daran, dass die verbauten E-Ink-Displays nur Graustufen anzeigen. Dafür sind sie auch bei starkem Sonnenlicht gut ablesbar. Eines der Modelle hatte außerdem neben UMTS eine integrierte Beleuchtung, so dass die Inhalte auch in Dunkelheit abgelesen werden können. Das andere Modell unterstützt nur den Datenbeschleuniger EDGE und benötigt zum Lesen bei Dunkelheit eine externe Lichtquelle.

Zusatzakku mit Brennstoffzelle | (c) Powertrekk

Zusatzakku mit Brennstoffzelle | (c) Powertrekk

Die Akkulaufzeit ist bei Smartphones immer wieder eine Schwachstelle, für die sich mittlerweile ein riesiger Zubehör-Markt entwickelt hat. Auch der Zubehör-Hersteller Myfc hat sich des Themas angenommen, mit einer ungewöhnlichen Lösung: Der Zusatzakku PowerTrekk kann mit gewöhnlichem Wasser aufgeladen werden. Das Unternehmen hat dazu neben einem Akku, der eine Kapazität von 1.500 mAh hat, auch eine sogenannte Brennstoffzelle integriert. Anders als der Name besagt, findet darin jedoch keine Verbrennung statt, der Ladevorgang ist leise und ungefährlich. Der Akku liefert eine elektrische Spannung von 5 Volt, wie ihn die meisten mobilen Geräte benötigen, die über USB aufgeladen werden können, die Brennstoffzelle schafft 2,5 Volt

Mehr zum Thema: Akku, Mobile World Congress, MWC, Smartphone, Smartphones, Smartphones Tablets, Smartphone-Markt

Quelle: Hexus, Techcrunch via Powertrekk

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Kommentare
  1. 28.02.13 14:06 SiddiusBlack (Handy Profi)

    Dinge die die Welt nicht braucht...obwohl so ein E-Ink Smartphone in der Wüste sicher ganz praktisch wäre...wenn man denn da überhaupt Empfang hätte ;)

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