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Autor: Rene Melzer | 06.03.2013 - 11:24 | (50)

Samsung Ativ Tab: Verkauf des Windows-RT-Tablets in Deutschland gestoppt

Samsung scheint sich Stück für Stück vom Einsatz des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 8 RT zurückzuziehen. Nachdem das Unternehmen den Verkauf seines Win-RT-Tablets Ativ Tab bereits vor dem Start stoppte, stellt es auch die Auslieferung in Deutschland ein.

Samsung Ativ Tab: Verkauf des Windows-RT-Tablets in Deutschland gestoppt

Samsung Ativ Tab | (c) Areamobile

Samsung stellt den Verkauf seines Windows-8-Tablets Ativ Tab in Deutschland und weiteren europäischen Ländern ein. Das erklärte ein Sprecher des Unternehmens am Rande der Computermesse Cebit, die noch bis  zum 9. März in Hannover stattfindet, dem IT-Magazin Heise. Europa ist damit der zweite große Markt, aus dem Samsung sein Windows-8-Tablet zurückzieht. Verabschiedet sich das Unternehmen ganz von dem neuen Microsoft-System?

In den USA legte Samsung alle Pläne für sein Ativ Tab bereits vor dem Verkaufsstart wieder auf Eis. Nach Aussage des Herstellers bestand keine ausreichend große Nachfrage bei den Handelspartnern, wie das Technik-Magazin Cnet im Januar berichtete. In Deutschland ist das Tablet mit der abgespeckten Version Windows 8 RT bereits seit Dezember erhältlich. Die UVP für das mit einem 1,5 Gigahertz schnellen Dual-Core-Prozessor, 32 Gigabyte Speicher, einem Steckplatz für microSD-Karten, Wlan, Bluetooth, NFC und zwei Kameras mit 1,2 und 5 Megapixel Auflösung ausgestatteten 10,1-Zöllers lag bei 750 Euro und damit deutlich über dem Preis des Surface RT, das Microsoft bereits ab 499 Euro anbietet.

Ob die hohe Preisempfehlung die Kunden abgeschreckt hat oder die wenig positiven Kritiken zu dem Microsoft Betriebssystem Windows 8 RT, das auch uns im Test des Samsung Ativ Tab mit "unlogischer und schizophrener Bedienstruktur" nervte, lässt sich wohl nie eindeutig klären.

Mehr zum Thema: CeBIT

Quelle: Heise

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Kommentare
  1. 07.03.13 18:09 Gandalf (Advanced Handy Profi)

    Wurde wohl etwas falsch verstanden. ;-)
    Der Satz: "Ubuntu ist für die Tonne" war in der Relation heraus gewählt, da handyhacho es derart anpreist, obwohl es sich einfach keine Akzeptanz auf dem Markt aneignen kann und konnte. Darauf bezog sich der Satz. ;-)
    Fúr die "Tonne" also deshalb, da das OS keine Relevanz hat.
    Denn wer mit einer so großen Fanbrille durch die Welt läuft, muss auch mal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.
    Gegen Linux/Ubuntu habe ich persönlich überhaupt nichts, finde die neueste Version sogar relativ gelungen.
    Trotzdem wird es nach jetzigem Stand, Windows nie ersetzen können.
    Und wenn hh meint, auf realitätsferner Ebene diskutieren zu müssen, bitte, dann lass ich mich GERNE auch als Windows-Fanboy beschimpfen. ;-)

  2. 07.03.13 17:59 chief (Expert Handy Profi)

    "Das mit dem Ökosystem ist in meinen Augen ein immer größer werdendes Problem. Für den Anwender falls er wechseln möchte und für den Hersteller weil das eigene nicht so weit ist (und sein kann) wie die der Anderen. Daran hat sicherlich auch RT zu knabbern... "

    Das stimmt. Man muss sich mittlerweile schon vor dem Gerätekauf, gedanke machen um das Ökosystem dahinter.

    Ist aber allgemeines Problem ;)

  3. 07.03.13 15:37 Gorki (Handy Master)

    @ Chief, "Aber warum hast du dir dann ein neues MB Pro gekauft wenn dein altes Festplatten als Leibspeise hatte? Hattest du die wenigstens auf Garantie bzw. Kulanz ersetzt bekommen? Apple hat ja mal zugegeben das es da Probleme gibt/gab."

    --> Bin Gefangener im Ökosystem :). Ich habe mir ja nicht nur Aperture angeschafft, mag die lange Akkulaufzeit und der finanzielle Aufwand das MB zum Service zu bringen war höher als der Kauf einer neuen Festplatte (oder ich war einfach zu Faul) :).

    Das mit dem Ökosystem ist in meinen Augen ein immer größer werdendes Problem. Für den Anwender falls er wechseln möchte und für den Hersteller weil das eigene nicht so weit ist (und sein kann) wie die der Anderen. Daran hat sicherlich auch RT zu knabbern...

  4. 07.03.13 14:05 chief (Expert Handy Profi)

    Meine ersten Erfahrung mit Linux (Suse 8.X oder 9.X) waren auch absolut für die Füße. Aber es hat sich echt einiges getan.

    Du musst es zum Testen noch nichtmal installieren. Läuft als Live-CD. Funktioniert sogar einwandfrei mit meinem Mac.

    Schreibe gerade nämlich von dieser Ubuntu Live-CD, hat 30 Minuten gedauert (20min für den DL und 10min für das Brennen). Dauert natürlich alles etwas da es von DVD läuft. Kannst aber auch einen Stick nehmen, müsste dann ja schneller sein.
    Das einzige was ich noch machen musste war den WLAN Key eingeben und schon ging es los.

    Klar ist auch wenn man es dann fest installiert, dürfte sich der Funktionsumfang erweitern.

  5. 07.03.13 13:54 Laborant (Advanced Handy Profi)

    chief: Ich habe nur meine Erfahrungen dargelegt. Die Erfahrungen welche ich ca. vor einem Jahr mit Fedora machte, waren auch nicht das Gelbe vom Ei. Okay... wer hat denn allen Ernstes das Gefühl, dass man bei der 64-Bit-Fedora-Installation im Nachhinein noch die 32Bit-Packages separat installieren muss, nur damit man Skype zum laufen bekommt. Dazu kam der Umstand, dass Fedora mit dem Sleep-Mode meines Thinkpads nicht klar kam... zumindest alles Wireless-Zeug musste nach einmaligem Deaktivieren manuell neu Initialisiert werden. Und ob Fedora nun ein soooooooo grottenmiserables Linux sei, glaub ich nun ehrlich gesagt nicht.

    Ich versuche das aktuelle Ubuntu mal auf dem Lappy - eine HDD hab ich noch ^^ Sobald das Zeug mal lief, war ja alles gut. Aber BIS es mal lief... boah... o.O

  6. 07.03.13 13:32 chief (Expert Handy Profi)

    @Laborant #44

    Wo braucht man bitte, bei der aktuellen Ubuntu Version, Kenntnisse vom Terminal??
    Ausserdem schreibst du schon selbst das es viel besser geworden ist, was soll also das gerede von Terminal und so??
    Hört sich fast so an so als brauche man Kenntnisse von der Win Registry um einen Win PC "richtig" zu betreiben.


    Du vergleichst wohl auch wie Boca, der ein Storm2 mit einem Z10 in der Bedienung vergleicht.


    Zu den Kursen. Das wird wohl ein ewiger Teufelskreis bleiben. Klar gibt es keine Linuxkurse, man bekommt Linuxrechner ja auch nicht im Elektronikmarkt um die Ecke angeboten.
    Und so dreht sich der Kreis -> keine Kurse ohne Rechner > ohne Rechner keine Kurse.

    Deswegen, lade dir das aktuelle 12.10 mal runter. Brenne eine die DVD und teste es. Du wirst staunen was sich da getan hat. Und wenn du danach immer noch der Meinung bist das man ohne Basiskenntnisse (braucht man die eigentlich nicht bei jedem OS?) bzw. Terminalkenntnissen das ganze als "normaler" Kunde nutzen kann, dann bitte.


    @Gorki #45
    "@ Chief, das habe ich Heute früh nicht gesehen/gelesen und ist genauso nicht in Ordnung..."

    Ich dachte schon ich müsste an dir zweifeln ;)

    Aber warum hast du dir dann ein neues MB Pro gekauft wenn dein altes Festplatten als Leibspeise hatte? Hattest du die wenigstens auf Garantie bzw. Kulanz ersetzt bekommen? Apple hat ja mal zugegeben das es da Probleme gibt/gab.

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