Samsung hat angekündigt, dass sein neuer Chipsatz Exynos 5 Octa ab dem 2. Quartal 2013 in Serie gefertigt wird und weitere Details zu seinen Fähigkeiten bekannt gegeben.
Samsung Exynos 5 Octa | (c) Samsung
Im Januar stellte Samsung seinen neuen Chipsatz Exynos 5 Octa vor, jetzt hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass die Plattform reif für die Serienproduktion ist. Das hätte man sich aber seit vergangener Nacht angesichts der Vorstellung des damit ausgestatteten Samsung Galaxy S4 auch denken können. Darüber hinaus hat Samsung aber noch ein paar zusätzliche Details zu seinem neuen Octa-Core-Chip verraten.
So ist etwa die Grafikleistung des Exynos 5 Octa nach Angaben von Samsung doppelt so hoch wie beim Exynos 4 Quad, der unter anderem im Galaxy S3 und im Galaxy Note 2 zum Einsatz kommt. Außerdem unterstützt der Exynos 5 Octa Display-Auflösungen bis zu 2.560x1.600 Pixel. Bisher gibt es nur ein mobiles Gerät, das eine so hohe Pixelzahl bietet, das Google-Tablet Nexus 10, das von Samsung produziert wird.
Der Exynos 5 Octa bietet Samsung zufolge auch sehr hohe interne Übertragungsraten, was unter anderem bei der Verarbeitung von Fotos und Videos oder der Übertragung von Inhalten auf Fernseher und Monitore wichtig ist. Der Chipsatz ist dafür mit e-MMC 5.0 ausgerüstet, dem neuesten Standard für integrierten Flash-Speicher, der eine Bandbreite bis zu 400 Megabit pro Sekunde ermöglicht. Des weiteren unterstützt der Exynos 5 Octa den Standard USB 3.0, der Übertragungsraten von bis zu 5 Gigabit pro Sekunde schafft und damit zehnmal schneller ist als der Vorgänger USB 2.0.
Damit ist der Exynos 5 Octa in der Lage Full-HD-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufzunehmen und abzuspielen. Inhalte können auch über den Standard Wifi Display direkt und in Full-HD an kompatible Monitore und Beamer gestreamt werden.
Der Exynos 5 Octa ist kein 8-Kern-Prozessor im eigentlichen Sinne, denn es sind immer nur jeweils 4 Prozessoren aktiv. Es gibt vier einfache und stromsparende Cortex-A7-Prozessoren für die alltäglichen Aufgaben und vier leistungsstarke, aber auch stromfressende CPUs auf Basis des Cortex-A15-Designs, die bei ressourcenhungrigen Anwendungen wie Spielen übernehmen. Diese big.LITTLE genannte Architektur soll zusammen mit der Herstellung im 28-Nanometer-Verfahren 70 Prozent effizienter arbeiten als ein ausschließlich mit Cortex-A15-Prozessoren bestückter Chip.
Quelle: Samsung
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Du bist nicht dabei?So weit muss ich dazu nicht fahren ;) Ich befinde mich zu 95% in einem EDGE Netz.
@ MAK, 10 Fahrkilometer von mir gibt es kein DSL kein UMTS aber LTE vergleichbar mit DSL6000.
Wie ibnam schon schreibt, gibts gute Gründe für LTE. Kommt natürlich immer drauf an, wo man sich bewegt aber gerade im ländlichen Bereich surft sichs dann eben deutlich schneller, wenn ansonsten nur GPRS oder Edge vorhanden ist. Und auch in diversen Großstädten kann man so überlasteten UMTS-Netzen entgehen. Und da ich z.B. einen LTE-Tarif habe, würde ich dann bei einer Neuanschaffung auch ein LTE-fähiges Handy haben wollen. Die Netzbetreiber wollen natürlich ebenfalls lieber LTE-Geräte, schließlich will man ja seine LTE-Tarife verkaufen und damit seine Investitionen möglichst schnell wieder reinbekommen.
@M.a.K.: "Wozu LTE? 99% der InternetFlat-User bekommen eh nur 7,2 Mbit/s."
>>War auch immer der Meinung und auch 1MBit/s ist mehr als genug, weil die Datenflat eben durch die Daten begrenzt ist, ABER die Reichweite von LTE und auch die Datenrate bei schlechtem Empfang könnte ein guter Grund sein LTE nutzen zu wollen.
@MaK
Weil sich neue Standarts nur durchsetzen können, wenn die Hardware dafür zur Verfügung steht.
Außerdem wird LTE mitlerweile fast bei jedem Netzbetreiber angeboten, daher ist es nur eine Frage der Zeit, wann auch die Discounter nachziehen
Also, Qualcomm sagt, dass Samsung einen S600 verbaut. Die werdens wohl wissen.
Fragt sich nur, warum Antutu bei den Vorseriengeräten nicht nur den MSM8960 ausliest, sondern auch die Benchmarkergebnisse so dünne waren (20k zu 24,6k). Und Deutschland bekommt die S600 LTE Variante. Das hat Samsung wohl bestätigt. (Quelle: androidnext)