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Autor:
Stefan Schomberg
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Project Loon: Google plant Internet mit Ballons

Am vergangenen Wochenende hat Google seine Pläne vorgestellt, bislang nicht mit Internet versorgte Bereiche der Erde mit einem Netzwerk an Ballons abzudecken. Aktuell laufen Versuche mit einer kleinen Zahl steuerbarer Ballons, die in Höhen von 18 bis 27 Kilometer agieren und einen Bereich von etwa 40 Quadratkilometer auf dem Erdboden mit Internet versorgen können sollen.

Project Loon: Google plant Internet mit Ballons

Project Loon: Google will Internet per Ballon verbreiten | (c) Anbieter

Die etwa 15 Meter durchmessenden Ballons verwenden Sonnen- und Windenergie und können grob gesteuert werden. Sie sollen festen Luftströmungen folgen, die es in der Stratosphäre in unterschiedlichen Höhen gibt. Durch eine Veränderung der Flughöhe der Ballons vom Erdboden aus in eine entgegengesetzte Luftströmung will man die Minisatelliten relativ gut lenken können, hofft Google.

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Die Kommunikation der Ballons mit der Basisstation erfolgt im 2,4-GHz-Band und mit 5,8-GHz zwischen den Ballons untereinander und den Empfängern. Diese Frequenzen verwendet auch WLAN, allerdings verwendet Google ein anderes Protokoll. So will das Unternehmen die etwa 5 bis 6 Milliarden Menschen mit Internet in 3G-Geschwindigkeit versorgen, die derzeit noch ganz ohne Verbindung auskommen müssen. Über die eigene Motivation - abgesehen von mehr Werbeeinnahmen durch mehr Nutzer - und über die Funktionsweise von Project Loon gibt Google in einem Video Auskunft.

Mehr zum Thema: Google+

Quelle: google

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Kommentare
  1. 18.06.13 12:59 pixelflicker (GURU)

    Das meiste Wetter dürfte sich drunter abspielen, so wie ich das verstehe. Das müsste dann schon klappen.

  2. 18.06.13 11:55 IOSammy (Advanced Handy Profi)

    ballons/Zeppeline sind ja sehr wetterabhängig/anfällig.
    Oder wie ist das wetter in
    "Höhen von 18 bis 27 Kilometer?"

  3. 17.06.13 22:34 Kunibert (Advanced Member)

    Die Idee ist nicht neu, es gab mal Überlegungen die Mobilfunkmasten durch Zeppeline zu ersetzen. Die ganze Schweiz könnte von so einem Zeppelin mit Mobilfunk versorgt werden, bei drastisch gesunkener Strahlenbelastung am Boden!

  4. 17.06.13 20:31 ThePhone

    Der von diesem Jahr war ja schon Google Nose ;)

  5. 17.06.13 18:47 mcRebe (Advanced Member)
    o.O

    und das ist kein aprilscherz?!

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