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Autor: Steffen Herget | 19.06.2013 - 17:58 | (34)

HTC Butterfly S: Neue Flügel für den Schmetterling

HTC hat das Smartphone-Modell Butterfly S vorgestellt, eine deutlich verbesserte Version des ersten HTC Butterfly. Das neue Android-Smartphone muss sich in Sachen Technik auch vor dem aktuellen Flaggschiff HTC One nicht verstecken.

HTC Butterfly S: Neue Flügel für den Schmetterling

HTC Butterfly S | (c) Screenhsot: Areamobile

HTC hat in Tainwan das Butterfly S vorgestellt, die überarbeitete Version des vergangenen Butterfly. Das neue Smartphone kommt im derzeit in der Oberklasse so populären XL-Faktor daher und hat ein 5-Zoll-Display. Das löst wie beim - allerdings mit 4,7 Zoll etwas kleineren - Bildschirm im HTC One mit 1.920 x 1.080 Pixel, also FullHD, auf. Besonderes Augenmerk hat HTC einer bekannten Schwachstelle der meisten Smartphones gewidmet, dem Akku. Der hat im HTC Butterfly S eine Kapazität von stolzen 3.200 mAh und soll über drei Tage Musik-Wiedergabe aushalten. Für Entertainment ist also gesorgt, schließlich ist auch Boom-Sound mit an Bord. Aber auch sonst muss sich das neue HTC-Smartphone vor dem aktuellen Flaggschiff HTC One nicht verstecken.

Auch bei der restlichen Ausstattung muss sich das HTC Butterfly S nicht vor dem Spitzenmodell verstecken. Für ordentlich Vortrieb sorgt ein 1,9 Gigahertz schneller Qualcomm Snapdragon 600, der über 2 Gigabyte RAM und 16 Gigabyte internen Speicher verfügen kann. Platz für eine microSD-Karte ist in dem Gehäuse, das in Schwarz, Weiß und Rot angeboten wird, ebenfalls noch. Das Smartphone verfügt mit Android 4.2 Jelly Bean über das aktuelle Betriebssystem, die Sense-UI von HTC ist zusammen mit Blinkfeed ebenfalls an Bord. Für gute Fotos sorgt die hintere Ultrapixel-Kamera, die vordere Linse macht Bilder mit 2,1 Megapixel. LTE-Unterstützung gibt es im HTC Butterfly S nicht.

HTC Butterfly S | (c) Hersteller

HTC Butterfly S | (c) Hersteller

HTC wird das Butterfly S im Juli auf den Markt bringen. Zunächst wird das neue Smartphone allerdings nur in ausgewählten asiatischen Märkten erhältlich sein, der Preis beläuft sich auf umgerechnet etwa 570 Euro. Ein Start in Europa ist noch ungewiss, vermutlich auch deshalb, weil man sich bei HTC die derzeit sehr guten Verkaufszahlen des HTC One nicht kannibalisieren möchte. Eine Gewisse Verzögerung bei dem Europa-Start der HTC-Schmetterlinge ist zudem nicht ungewöhnlich. Beim ersten HTC Butterfly hatte es mehrere Monate gedauert, bis das Smartphone endlich auch in Deutschland zu haben war. Es wäre zu hoffen, dass es diesmal schneller geht.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone

Quelle: Engadget

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Kommentare
  1. 21.06.13 11:36 IMPULS

    Wer denkt, das Marketing und korrekte Positionierung der Devices nicht wichtig ist, der hat wahrlich absolut keine Ahnung was Marketing ist und wie Der Markt tickt. Image kommt durch Marketing und ergo zum Erfolg.
    Deswegen betone ich es immer wieder: "The Art of marketing" ist das "Zauberwort"...

  2. 21.06.13 10:17 pixelflicker (GURU)

    Ja, das mag sein, die Frage ist doch aber, ob das ein Problem ist.
    Wer zieht denn den Karren bei Mercedes oder BMW?
    Wer zieht den Karren bei Notebookherstellern?
    Sowas brauchen andere Branchen doch auch nicht, warum braucht es die Mobilfunkbranche?

  3. 20.06.13 22:25 chief (Handy Master)

    @Pixel

    Samsung -> Galaxy S XY zieht den ganzen Smartphonekarren. Egal was und wie viel da drin ist.
    HTC-> wer zieht den Karren von HTC? One? Butterfly? T6?

    Das ist der Unterschied. Mehr nicht.

  4. 20.06.13 21:28 pixelflicker (GURU)

    @Impuls:
    Ich hätte das Butterfly schon in Deutschland gebracht, aber halt eben vor Weihnachten, als es bei den Anderen Ländern auch kam. Damit hätten sie richtig verkaufen können und wären auch hier wieder absoluter Technologieführer gegen Samsung gewesen. Da hätte es mich dann auch nicht gestört, wenn wenige Monate später das One gekommen wäre. Das setzt sich ja mit dem Design und der Haptik ab, als Edel-Modell quasi.


    @Ben:
    Ich denke es ging da schlicht ums Geld. MediaSaturn wird ihnen halt verdammt viel Geld geboten haben um es exkluiv zu haben und Geld braucht htc nun mal derzeit. Was soll das htc schon gekostet haben, das Gerät gab es ja schon.


    > ODER man grenzt das Butterfly viel deutlicher ab.
    Überleg mal, in wie weit setzt sich das Note denn wirklich ab bei Samsung? Auch nur ein bisschen mehr Display (da halt 0,5 Zoll) und der Stift. Sonst ist da nicht viel. SD und Tausch-Akku haben beide.

    Ich sehe das wie Heisenberg: Das Absetzen der Geräte ist viel unwichtiger als viele meinen. Die Kunden kaufen halt das, was ihnen grad im Laden gefällt und das beworben wird. Wirklich auf ein Gerät warten und die Unterschiede so genau nehmen tun nur wenige.


    > Spitzenmodell ist das S4. Fertig.
    Das ist es doch schon lange nicht mehr. Das S4 mini ist Mittelklasse, das S4 Active ist genauso stark wie das S4 und vom eigentlichen S4 gibts mindestens 5 Varianten.



    > Eine One Reihe
    > Eine Desire Reihe
    > Eine Legend Reihe.
    Jetzt gibt es halt One, Desire und Butterfly.
    So groß ist da der Unterschied auch nicht.

  5. 20.06.13 18:24 benthepen (Handy Master)

    Spitzenmodell ist das S4. Fertig. Wenn es Ableger gibt, alles schön und gut, auch die heißen Galaxy S4 XYZ.
    Samsung ist groß geworden mit der Galaxy Reihe und NUR damit. Das haben sie sich aufgebaut, mit viel Geschick und guten Marketing und natürlich guten Handys. JETZT, wo sie damit mehr als Erfolgreich sind, kann es sich Samsung leisten, zwanzig Ableger rauszuhauen, mögen sie heißen, wie sie wollen.
    HTC kann das eben NICHT, weil sie sowas von weit weg sind, und es einfach nicht schaffen, Kontinuität in ihren Laden zu bringen, wenigstens mit einem Modell.
    Das ist der Punkt.

    Warum nicht, wie es N Nutzer schrieb?

    Eine One Reihe
    Eine Desire Reihe
    Eine Legend Reihe.
    Fertig.

  6. 20.06.13 17:46 Heisenberg (Expert Handy Profi)

    BTW: Ben, glaubst du eigentlich immer noch Samsung wäre so erfolgreich, weil sie eine so übersichtliche Produktpalette haben, die Modelle so sauber abgrenzen und man das Spitzenmodell immer sofort erkennt. ;)

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