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Autor:
Björn Brodersen
| 25

Ubuntu Edge: Linux-Smartphone steht vor dem Scheitern

32 Millionen US-Dollar - darunter will es Canonical nicht machen. Doch das Vorhaben, mit dem Ubuntu Edge ein Linux-basiertes Smartphone herauszubringen, droht zu scheitern. Es zeichnet sich ab, dass Canonical sein Finanzierungsziel für das Ubuntu Edge nicht erreicht.

Ubuntu Edge: Linux-Smartphone steht vor dem Scheitern

Ubuntu Edge | (c) Canonical

14 Tage vor Ablauf der Frist, droht Canonical das angestrebte Finanzierungs-Ziel für das Linux-basierte Smartphone Ubuntu Edge zu verfehlen. Bislang haben auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo Unterstützer die Summe von knapp 8,5 Millionen US-Dollar zugesagt. Die Entwickler wollen das Ubuntu-Smartphone aber erst bauen, wenn sie zuvor 32 Millionen Dollar eingetrieben haben. Dafür fehlen noch rund 23,5 Millionen Dollar.

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Canonical hat bereits eine erste Maßnahme ergriffen, um die mehr Leute zu animieren, das Ubuntu Edge finanziell zu unterstützen. Das Unternehmen bietet jetzt das Ubuntu-Smartphone für den Preis von 695 US-Dollar an. Nach dem kurzzeitigen Startpreis von 600 Dollar kostete das Ubuntu Edge für Unterstützung zunächst 830 Dollar. Das Smartphone soll nur über Indiegogo und nicht im regulären Handel verkauft werden.

Ubuntu Edge ist ein Dual-Boot-Smartphone, auf dem neben dem Linux-basierten Ubuntu Mobile OS auch noch das Google-Betriebssystem Android läuft. Es wird den Planungen zufolge mit einem 4,5 Zoll großen HD-Touchscreen, einem mehrkernigen Prozessor, einem 4 Gigabyte großen Arbeitsspeicher, einer 8-Megapixel-Kamera und 128 Gigabyte Speicherplatz ausgestattet sein. Zu den Daten-Schnittstellen des Smartphones zählen unter anderem Bluetooth 4.0, MHL, NFC, GPS, Wlan n sowie UMTS/HSPA und LTE. Für bessere Sprachqualität beim Telefonieren bietet das Ubuntu Edge zwei Mikrofone und unterdrückt Umgebungsgeräusche. In der mit einem Monitor verbundenen Docking-Station lässt sich das Smartphone wie ein Desktop-PC mit dem Open-Source-Betriebssystem nutzen.

Mehr zum Thema: Smartphone, Ubuntu

Quelle: Canonical / Indiegogo via Zeit.de

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Kommentare
  1. 11.08.13 13:33 handyhacho (Expert Handy Profi)

    Och.
    Gerade gesehen:
    http://www.forbes.com/sites/ewanspence/2012/07/21/finlands-jolla-will-be-the-ferrari-of-the-smartphone-world/
    Klingt cool. Auch meine Meinung.

  2. 11.08.13 11:55 bocadillo (GURU)

    Hättet ihr es nur schon ;-)

  3. 11.08.13 11:11 handyhacho (Expert Handy Profi)

    Na, dafür kriegt man bei Jolla aber auch ein Phone. Ich schätze Ubuntu hätte wesentlich mehr Backers wenn man ab 50€ zumindest ne Kaufoption bekommen hätte - zum T-Shirt. Ich hätte jedenfalls auch nen Ubuntu-Shirt bestellt. Dann hätte ich immernoch überlegen können das Teil zu kaufen, nächstes Jahr im März.

  4. 10.08.13 19:59 bocadillo (GURU)

    Hh

    Stimmt - jolla war cleverer - fragt sich nur aus wessen Sicht . Man kriegt 100 Euro so oder so und verteilt dafür ein t- Shirt für 2,50.

    Bei ubuntu hätte man erst bezahlt wenn die komplette Finanzierung gestanden hätte

  5. 10.08.13 12:45 chief (Professional Handy Master)

    @der kewle

    Dann wundert es mich, dass es bis jetzt noch kein Androiden mit 4GB RAM gibt.

  6. 10.08.13 11:43 handyhacho (Expert Handy Profi)

    PS: Hab mein Jolla Shirt doch schon: hatte damals wohl ne andere Adresse angegeben aber heute hol ich es ab;)
    Naja ist wohl eher was für Fitnessstudio als für die Öffentlichkeit, freue mich aber trotzdem drauf;)

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