Yotaphone: Smartphone mit zweitem E-Ink-Display kommt nach Deutschland
Das Android-Smartphone mit rückseitigem E-Ink-Display soll im November dieses Jahres in Deutschland erhältlich sein. Auf der IFA gab der Hersteller Yota-Devices noch mehr Details preis. Dank des zweiten Displays sollen neue Möglichkeiten der Nutzung entstehen.
Yota-Phone: Android-Smartphone mit zwei Displays | (c) Yota
Neben der Masse der herkömmlichen Android-Smartphones der großen Hersteller tauchen ab und zu Geräte auf, die dank ausgefeilter Ideen herausstechen. Unter ihnen befindet sich das Yotaphone des russischen Unternehmens Yota Devices, das mit einem herkömmlichen Touchscreen auf der Front und einem E-Paper-Bildschirm auf der Rückseite ausgestattet ist.
Dabei dient das rückseitige, 4,3 Zoll große E-Paper-Panel dazu, Benachrichtigungen und E-Books anzuzeigen bei maximaler Lesbarkeit und minimalem Stromverbrauch. Dieser Displaytyp wird bereits in E-Book-Readern wie dem Amazon Kindle verwendet und hat die Besonderheit, Energie nur beim Wechsel der Displayinhalte zu verbrauchen. Da dies bei Büchern oder anderen Texten nicht allzu oft passiert, zahlt sich die Verwendung des E-Paper-Displays in manchen Situationen auch beim Yotaphone aus. So lässt sich beispielsweise ein Ticket auf das E-Ink-Display schieben und ist auch dann noch sichtbar, wenn der Akku des Handys leer ist.
Yota-Phone: Android-Smartphone mit zwei Displays | (c) Yota
Yota Devices verkündete nun auf der IFA im Gespräch mit Golem.de, dass das Yotaphone im November 2013 in den deutschen Handel kommt. Zuerst werde es ausschließlich online verfügbar sein, erst später im Einzelhandel. Die Preisempfehlung liegt bei etwa 500 Euro für die 32-Gigabyte-Variante, die kleinere Ausführung mit 16 Gigabyte internem Speicher erscheint nicht in Deutschland. Weitere Ausstattungsmerkmale sind 2 Gigabyte RAM, ein energiesparender Krait-Zweikernprozessor von Qualcomm mit jeweils 1,7 Gigahertz und einem 4,3 Zoll großem HD-Hauptdisplay. Die Kameras lösen mit 12 bzw. 1 Megapixel auf, der Akku misst 1.800 mAh.
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Quelle: Golem.de
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Mal schauen wie der Straßenpreis letztendlich wird. In meinen Augen sehr interessant, wobei ich die Technik auf einem Tablet noch sinnvoller finden würde. Dann bräuchte man wirklich keinen eBook Reader mehr