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Autor:
Steffen Herget
| 7

Windows 8.1: Download des Windows-Updates ab 17. Oktober

Ab dem 17. Oktober bietet Microsoft mit Windows 8.1 die neueste Version seines Betriebssystems weltweit an. Im Vergleich mit der Ursprungs-Version Windows 8 hat sich dabei eine ganze Menge getan.

Windows 8.1: Download des Windows-Updates ab 17. Oktober

Windows 8.1 | (c) Microsoft

Windows 8 sorgte mit seinen vielen Neuerungen seit der Einführung vor knapp einem Jahr für eine Menge Kritik. Nun bringt Microsoft kommende Woche mit Windows 8.1 die nächste Version des noch immer mit großem Abstand dominierenden Computer-Betriebssystems auf den Markt. Windows 8.1 soll dabei die Brücke schaffen und besser für die Finger, aber auch die Maus- und Tastatur-Bedienung gedacht sein. Nicht umsonst will Microsoft Windows 8.1 nicht nur am Desktop und Laptop, sondern auch auf Tablets und Hybriden sehen, und das künftig bereits ab 7 Zoll Bildschirmdiagonale. Das Windows-Update bringt dabei einige Neuerungen mit.

Die wichtigsten Änderungen von Windows 8.1 betreffen dabei die Bedienung von Desktop, Startmenü und Modern UI. Mit der neuen Version ist es möglich, direkt in den von Windows 7 gewohnten Desktop zu booten. Ein Druck an den wieder eingeführten Startknopf öffnet dann auch noch nicht direkt die als Metro-Oberfläche bekannt gewordene Modern UI mit den charakteristischen Kacheln, sondern eine bildschirmfüllende Komplett-Ansicht mit allen Apps, die nach Alphabet, Datum, Beliebtheit oder Rubrik geordnet werden können. Ein Wisch nach oben über den Touchscreen führt dann zu den Kacheln. Dort würde eine weitere Kachel-Größe eingeführt, das Verschieben der Kacheln erleichtert und die Synchronisation über mehrere Geräte verbessert. Eine neue Hilfe sorgt für Unterstützung, wenn die noch immer für viele ungewohnte Bedienung nicht so recht gelingen mag.

Skydrive wird mächtiger

Große Aufmerksamkeit hat Microsoft auch der Integration von Skydrive gewidmet, die mit Windows 8.1 noch tiefer geworden ist. So werden jetzt alle Inhalte des Cloud-Speichers im Windows-Explorer angezeigt und lassen sich einzeln, als Ordner oder insgesamt offline verfügbar machen, um nicht immer von einer Internet-Verbindung abhängig zu sein. Bei Bildern etwa werden standardmäßig nur kleine Vorschauen gespeichert, wenn das Bild geöffnet wird, lädt der Rechner es aus der Cloud herunter. Nachdem eine Datei bearbeitet wurde, wird sie erneut mit der Version in der Cloud synchronisiert, und zwar auch dann, wenn Ordner oder Datei vorher offline gespeichert wurden. Die komplette Synchronisation oder auch einzelne Teile davon lässt sich allerdings auch abschalten oder so konfigurieren, dass nur über WLAN synchronisiert wird und nicht über eine - automatisch erkannte - Mobilfunkverbindung.

Zu den zwei großen Themen Desktop vs. Modern UI und Skydrive kommen natürlich noch zahlreiche kleinere Änderungen, so dass Windows 8.1 schon deutlich mehr größer ist als ein normales Windows-Update oder Service Pack.

Der offizielle Starttermin für Windows 8.1 ist der 18. Oktober, also Freitag kommender Woche. Wie Microsoft uns gegenüber allerdings angab, wird der Download schon am dem 17. Oktober um 13 Uhr möglich sein, wenn in Neuseeland die Datumsgrenze zum 18. Oktober überschritten wird. Alle diejenigen Anwender, die bereits eine Windows-8-Lizenz haben, können das neue System kostenlos herunterladen. Wer ein Update von Windows 7 auf Windows 8.1 durchführen möchte, muss dafür bezahlen. Das normale Windows 8 kostet als Download oder DVD 119,99 Euro, die Pro-Version schlägt mit 279,99 Euro zu Buche. Ob es zum Start wieder günstige Rabatt-Aktionen wie bei der Einführung von Windows 8 geben wird, ist noch nicht bekannt.

Mehr zum Thema: Tablet, Windows RT, Windows, Mobile Betriebssysteme

Quelle: AM

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Kommentare
  1. 13.10.13 18:39 IchBinNichtAreamobile.de (Handy Master)

    @pf:Der verdacht liegt nahe, dass es am OS liegt und zwar weil sonst alle Kenndaten des Laptops ähnlich denen normaler Laptops sind und nur beim SoC so eine Diskrepanz besteht (im Mittel etwa 1,5W mehr als unter OSX). Mit Kenndaten meine ich Displaygröße/Leistungsklasse/Akku. Die Laufzeiten von OSX wird man wohl unter Windows nicht erreichen, aber ich denke an die 8-10 Stunden im Normalbetrieb sollte man mit vernünftiger Unterstützung schon rankommen. Der Haswell bietet zumindest das Potential.

  2. 13.10.13 14:38 pixelflicker (GURU)

    Da es durchaus auch Windows Notebooks mit beeindruckenden Laufzeiten gibt und die Laufzeiten der Macbooks bekanntlich immer unter Windows kürzer sind als unter MacOS liegt der Verdacht schon nahe, dass hier das Problem nicht beim Betriebssystem liegt.

  3. 11.10.13 14:51 IchBinNichtAreamobile.de (Handy Master)

    @pf: Ja und nein, die Treiber spielen eine Rolle, aber die Treiber von Intel gehen auf dem Mac und ansonsten ist es eine Sache des OS, ob die C-States sauber unterstützt werden.

  4. 11.10.13 10:13 pixelflicker (GURU)

    @ibnam:
    Du meinst auf dem Mac? Da kommts auf Apple an, wie gut die Treiber sind.

  5. 10.10.13 21:09 IchBinNichtAreamobile.de (Handy Master)

    Ich hoffe ja auch, dass die Unterstützung des Haswell dann besser ist, will endlich an die 0.5W-Grenze rankommen, die man unter OSX locker erreicht (und unterschreitet).

  6. 10.10.13 19:59 Frankfurter Knackarsch (Advanced Handy Profi)

    Na hoffentlich wird auch der intel USB 3 Host Treiber aktuallisiert.
    Der aktuelle macht nur Problem und ist kaum zu gebrauchen.

    bei PC Fritz gibts Win 8 64 Bit für 80 €

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