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Autor:
Stefan Schomberg
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Aldi-Tablet: Medion Lifetab E10316 im Tablet-Vergleich

Ab morgen verkauft der Lebensmittel-Discounter Aldi das Medion Lifetab E10316, das zwar mit sperrigem Namen kommt, aber mit niedrigem Preis punkten will. Das versuchen aber auch andere Hersteller wie Trekstor oder Netzbetreiber wie Vodafone. Wir vergleichen das Medion-Tablet mit dem Volks-Tablet von Trekstor und dem Vodafone Smart Tab 3.

Aldi-Tablet: Medion Lifetab E10316 im Tablet-Vergleich

Medion Lifetab E10316 | (c) Medion

Zugegeben, der Preis schreit förmlich: Kauf mich, was willst du denn bei so wenig Geld falsch machen!? Denn Medion will gerade einmal 179 Euro für ein vollwertiges 10-Zoll-Tablet mit Android als Betriebssystem haben - viel billiger geht es eigentlich gar nicht mehr. Aber kann das Medion Lifetab E10316 da überhaupt noch etwa taugen? Überraschenderweise ja, zumindest beim Blick auf die technischen Daten. Denn die klingen durchaus ausreichend, wenn man nicht gerade ein Benchmark-Monster erwartet.

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Auch im Vergleich zu ähnlich bepreister, wenngleich auch etwas teurerer Konkurrenz steht das Aldi-Tablet nicht schlecht da. Wie das Volks-Tablet von Trekstor und der Bild-Zeitung und das Vodafone Smart Tab 3 verfügt auch das Medion-Modell über ein Display mit 10,1 Zoll Bildschirmdiagonale, die Auflösung ist jedoch beim Trekstor-Tablet mit 1.366 x 768 Pixel etwas höher als die 1.280 x 800 Bildpunkte von Aldi- und Netzbetreiber-Gerät. Megascharf ist das sicherlich alles nicht, für den aufgerufenen Preis geht das aber absolut in Ordnung.

Auch über die 11 Millimeter Dicke für das Volks-Tablet muss man wegen des Preises weiter kein Wort verlieren, auch wenn es schon zeigt, wie Bild und Trekstore gespart haben. Denn neben der Ausstattung treibt ein flaches Gehäuse den Preis nach oben. Das teuerste Tablet in diesem Vergleich ist folgerichtig das Vodafone Smart Tab 3, es ist mit 8,6 Millimeter auch as dünnste Modell. Das Aldi-Angebot schlägt sich mit 10,5 Millimeter nicht unbedingt gut, aber ausreichend tapfer.

Wesentlich auffälliger ist hier aber das vergleichsweise hohe Gewicht des Bild-Tablets: Satte 636 Gramm wiegt das Gerät, das ist weit von Spitzenwerten der Vorzeigetablets wie dem iPad Air entfernt, aber auch die Billigkonkurrenz ist hier spürbar leichter. Das Aldi-Modell kommt hier nur auf 575 Gramm. Unterschiede - zumindest geringfügige - gibt es auch beim Prozessor. Medion und der Erbauer des Bild-Tablets setzen auf Quad-Core-Chips mit 1,6 GHz, bei Vodafone gibt es nur 4 x 1,2 GHz. Einigkeit herrscht hingegen wieder beim Speicher: Intern warten 16 GB auf die Nutzer, die per Speicherkarte um 64 GB erweitert werden können.

Medion Lifetab E10316 Trekstor Volks-Tablet Vodafone Smart Tab 3
Maße 263 x 172 x 10.5 Millimeter 271 x 163 x 11 Millimeter 260 x 180 x 8.6 Millimeter
Gewicht 575 Gramm 636 Gramm 560 Gramm
Display-Auflösung 1280 x 800 Pixel 1366 x 768 Pixel 1280 x 800 Pixel
Betriebssystem Android 4.2 Jelly Bean Android 4.2 Jelly Bean Android 4.2 Jelly Bean
Prozessor 4 x 1600 Megahertz 4 x 1600 Megahertz 4 x 1200 Megahertz
Arbeitsspeicher 1 Gigabyte 2 Gigabyte 1 Gigabyte
Interner Speicher 16 Gigabyte 16 Gigabyte 16 Gigabyte
Erweiterbar microSD bis 64 GB microSD bis 64 GB microSD bis 64 GB
Kamera hinten / vorne 2 MP / 2 MP 5 MP / 2 MP 5 MP / 0,3 MP
Internetzugang Wlan Wlan Wlan, 3G
Besonderheiten USB-Host-Adapter Mini-HDMI-Eingang (Typ C), USB-Host-Adapter, Stylus, Miracast Micro-HDMI-Eingang (Typ D)
Preis 179 Euro 199 Euro 259,90 Euro

Hauptkameras sind bei Tablets nicht ganz so wichtig, da zählt schon eher die Frontkamera. Die ist bei Medion Lifetab E10316 und Trekstore Volks-Tablet 2 Megapixel groß, das Vodafone Smart Tab 3 bietet hier nur 0,3 Megapixel. Dafür gibt es hier wie beim Trekstor-Tablet eine Hauptkamera mit 5 Megapixel, das Aldi-Tablet bieten nur 2 Megapixel. Eine Ausnahme bietet das Vodafone-Gerät bei den Datenverbindungen. Während alle drei Modelle Standards wie Bluetooth und Wlan bieten, punktet das Tablet des roten Netzbetreibers auch mit einer 3G-Verbindung für mobiles Internet unterwegs. Dafür kostet das Modell natürlich auch am meisten: 260 Euro will Vodafone dafür haben, das Volks-Tablet liegt mit 199 Euro im Mittelfeld und am günstigsten ist das Medion-Modell mit 179 Euro.

Beim Sonderzubehör lassen sich alle drei Geräte nicht lumpen. Medion bietet immerhin einen USB-Host-Adapter, mit dem man etwa einen Speicherstick oder eine Maus anschließen kann, Vodafone stellt seinen Nutzern einen Micro-HDMI-Ausgang zur Verfügung, damit Inhalte des Tablets etwa auf dem heimischen Fernseher dargestellt werden können. Am meisten gibt das Volks-Tablet seinem Käufer mit: Neben einem Mini-HDMI-Ausgang am Gerät findet er ebenfalls ein USB-Host-Adapter und einen Stylus im Lieferkarton, außerdem beherrscht das Gerät den Wlan-Standard Miracast, um alle Bildschirminhalte kabellos auf einen zweiten Monitor zu schicken.

Medion Lifetab E10316 | (c) Medion

Medion Lifetab E10316 | (c) Medion

Medion Lifetab E10316 | (c) Medion

Medion Lifetab E10316 | (c) Medion

 

Fazit

Das ab 5. Dezember bei Aldi-Nord und Aldi-Süd erhältliche Medion Lifetab E10316 ist sicherlich nicht das beste Tablet auf dem Markt und auch nicht das billigste. Aber es liegt beim Preis-Leistungs-Verhältnis ziemlich weit vorne, viel falsch machen kann man hier nicht. Wunder sollte man nicht erwarten, das größte Manko ist eine für für scharfe Darstellung auf 10-Zoll-Tablets eigentlich etwas zu niedrige Auflösung, auch der Arbeitsspeicher dürfte eigentlich etwas größer ausfallen. Der Preis und die komplette Grundaustattung machen das aber wieder wett. Wer ein Tablet nur zum Internet-Surfen oder Mail-Checken auf der Couch benötigt und mit einer gelegentlich etwas gemächlicheren Leistung kein Problem hat, der darf hier bedenkenlos zugreifen.

Mehr zum Thema: microSD, Quad-Core, Tablet, Wlan, Jelly Bean, Android-Tablet, Aldi-Tablet

Quelle: AM

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Kommentare
  1. 04.12.13 18:43 pixelflicker (GURU)

    Wie kommt es, dass Areamobile derzeit Medion so pusht?

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