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Autor:
Steffen Herget
| 21

Nokia X und XL bei Amazon: Für wen eignen sich die finnischen Androiden?

Bei Amazon sind Nokia X und Nokia XL schon kurz nach der Präsentation auf dem Mobile World Congress vorbestellbar. Aber für wen sind diese Android-Smartphones von Nokia eigentlich? Stellen sie eine interessante Alternative zu den gängigen Smartphones dar?

Nokia X und XL bei Amazon: Für wen eignen sich die finnischen Androiden?

Nokia X+ auf dem MWC 2014 | (c) Areamobile

Wer ein echtes Highend-Smartphone sucht, wird mit dem Nokia X, X+ und XL nicht glücklich werden, das steht fest. Dazu ist die technische Ausstattung mit vergleichsweise langsamen Prozessoren, wenig Speicher und nicht hochauflösenden Displays zu wenig konkurrenzfähig - ganz klar bei der Preisklasse. Aber dafür sind diese Geräte ja auch nicht gemacht, denn Nokia will mit der X-Serie die Lücke zwischen den günstigen Asha-Modellen und den teureren Windows Phones der Lumia-Familie schließen. Und obwohl man das Nokia X für 109 Euro und das Nokia XL für 149 Euro bei Amazon bereits vorbestellen kann, liegt der Fokus doch ganz deutlich auf den sogenannten Wachstumsmärkten wie Indien, Indonesien oder China.

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Nokia hat auf den X-Smartphones eine eigene, stark abgewandelte Oberfläche installiert, die Google-Dienste nicht implementiert. Wenn man es genau nimmt, ist hier daher auch kein echtes Android vorhanden, sondern ein Betriebssystem auf Basis des Android Open Source Project. Die fehlenden Google-Dienste wurden durch eigene Pendants ersetzt, etwa Google Maps durch Here Maps oder Google Drive durch OneDrive von Microsoft. Der fehlende Zugriff auf den Google Play Store, der durch den eigenen Nokia Store und alternative Appstores kompensiert werden soll, wiegt aber schwer. Wer also die Vielfalt der Android-Apps voll auskosten möchte, sollte lieber zu einem anderen, konservativeren Android-Modell greifen.

Einsteiger sollten hinschauen

Nokia XL Hands-on auf dem MWC 2014 | (c) Areamobile

Nokia XL | (c) Areamobile

Vor allem Smartphone-Einsteiger, die sich in der Windows-8-Welt zu Hause fühlen, könnten sich aber durchaus vom Nokia X angezogen fühlen. Die Oberfläche im markanten Kachel-Design, dazu die Microsoft-Dienste, die man auch am Rechner benutzt, als Beigabe einen Monat Skype kostenlos und den Gratis-Musikstreaming-Dienst Nokia Mix Radio - das kann sich in der 100-Euro-Preisklasse schon sehen lassen. Wie in Barcelona bei der Vorstellung zu sehen war, laufen die X-Geräte zudem ziemlich flüssig, wenn sie auch keine echten Raketen sind. Wer dann nach einiger Zeit zu einem besseren Gerät aufsteigen möchte, dürfte einen recht leichten Einstieg in Windows Phone haben.

Für echte Enthusiasten sind Nokia X, X+ oder XL sogar eigentlich ein Pflichtkauf, denn lange mussten die Android-Fans darauf warten, dass die Finnen ein Smartphone mit dem Google-Betriebssystem auf den Markt bringen. Nun sind es gleich drei auf einmal geworden, wenn auch etwas anders, als viele sich das gewünscht hätten. Aber für rund 100 Euro die erste - und vielleicht ja sogar einzige - Android-Generation von Nokia in den Händen zu halten, hat schon seinen Reiz. Bastler können sich zudem Zugriff auf die Google-Apps verschaffen.

Man muss sich also den Möglichkeiten, aber auch den Einschränkungen bewusst sein, wenn man ein Smartphone der X-Serie von Nokia in Deutschland kaufen möchte. In dem Preisbereich, in dem die Vorbestellungen liegen, gibt es hier und da auch schon etwa ein Lumia 520 im Angebot, das in vielen Dingen mehr Möglichkeiten und ein ausgereifteres Betriebssystem bietet. Ein spannendes Experiment sind Nokia X, X+ und XL aber in jedem Fall - und dazu auch noch günstig.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone

Quelle: Amazon (1), (2)

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Kommentare
  1. 13.03.14 10:50 pixelflicker (GURU)

    Nein, natürlich nicht. ;-)

    Du hast natürlich recht, einen reiz hätte die Sache schon, aber da meine Freundin eher zu dem "ich nutze mein Handy mindestens 5 Jahre" Typ gehört, wäre das vielleicht keine so gute Idee.

  2. 12.03.14 18:48 chief (Gesperrt)

    Aber du hast es doch dann ein halbes Jahr geschäftlich genutzt?

    Oder gehört deine Freundin zum Typ "Poweruser"?

    (Poweruser= flashen, rooten, tweaken und der ganze kram. Vollgas halt)

  3. 12.03.14 13:36 pixelflicker (GURU)

    Welchen Sinn sollte es machen, wenn ich meiner Freundin ein Betriebssystem gebe, das ich selbst nicht wirklich gut kenne? Wo läge der Vorteil für sie?

  4. 12.03.14 13:18 chief (Gesperrt)

    Warum müsstest du selber auch ein BlackBerry nutzen?

  5. 12.03.14 12:26 pixelflicker (GURU)

    Dann müsste ich selber auch ein Blackberry-Gerät nutzen. Dann wäre das etwas anderes. Aber das ist ja nicht der Fall.

  6. 11.03.14 18:55 chief (Gesperrt)

    Naja, Sie hat dich (denn etwas besser Informierten User) als Freund ;) Für den dürfte es ein leichtes sein Android Apps zu installieren bzw. den Amazon App Store zu installieren.
    Für die nächsten 2 Jahre halte ich Blackberry schon für zukunftssicher.

    Aber ich will nicht wie ein nervender Verkäufer rüberkommen der auf seine Provision geiert ;) Daher lasse ich nun an dieser Stelle davon ab.

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