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Autor:
Tobias Czullay
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Apple: iOS 7.1 bringt signifikanten Leistungsschub für iPhone 4

Der Roll-out für iOS 7.1 für diverse mobile Apple-Geräte ist offiziell angelaufen. Mit Spannung wurde der versprochene Performance-Schub für das iPhone 4 erwartet. Wie die ersten Vergleichs-Benchmarks zeigen, sind die Unterschiede durchaus spürbar.

Apple: iOS 7.1 bringt signifikanten Leistungsschub für iPhone 4

iOS 7 auf dem iPhone 4 | (c) Areamobile

Neben all den Optimierungen an der Benutzeroberfläche sowie Fehlerbehebungen wurde vor allem eine Verbesserung von iOS 7.1 sehnlich erwartet: Der Performance-Schub für Geräte aus Apples vierter iPhone-Generation. Schon kurz nach dem Roll-out von iOS 7 im zurückliegenden September wurde deutlich, dass das neue Betriebssystem eben nicht nur positive Seiten für Besitzer des iPhone 4 hat, sondern den im Gerät verbauten A4-Prozessor spürbar an seine Grenzen führte. Das äußerte sich vor allem in überlangen Animationen, die während des App-Aufrufs, -Beendens oder -Wechsels den Eindruck eines gegenüber iOS 6 langsameren Systems verstärkten.

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Das Technikmagazin Ars Technica hat sich die neue iOS-Version auf dem iPhone 4 einmal genauer angeschaut und die Performance des Updates mit jener von iOS 7 und iOS 6.1.3 verglichen. Für eine übersichtlichte Tabelle wurden die Zeiten gemessen, die zwischen dem Aufrufen und der tatsächlichen Bereitstellung ausgewählter Apps verstrichen sind. Mit dem Ergebnis: iOS 7.1 schlägt sich auf dem iPhone 4 in allen Testfällen minimal bis deutlich besser als iOS 7, ist allerdings noch von der Geschwindigkeit von iOS 6.1.3 entfernt. Auch abseits der gemessenen Zeiten sind Verbesserungen gegenüber iOS 7 zu erkennen, denn tatsächlich ruckeln die Animationen beim App-Start oder dem Aufruf des Control Centers sowie Scroll- und Wischanimationen weniger als zuvor. Vollständig beseitigt sind die Mikro-Ruckler natürlich nicht, dafür ist das iPhone 4 immerhin auch schon knapp vier Jahre alt.

iOS 7.1 Performance-Vergleich auf dem iPhone 4 | (c) Ars Technica

iOS 7.1 Performance-Vergleich auf dem iPhone 4 | (c) Ars Technica

Zwei Dinge ändern sich indes auch mit iOS 7.1 nicht für das iPhone 4. Zum einen sorgen die angepassten Animationen zwar für eine insgesamt flüssigere Bedienung des Geräts, an der Performance von CPU und GPU ändert sich allerdings nichts. Spiele, Videos und grafisch aufwändige Apps werden auch mit dem Update nicht schneller laufen, als zuvor. Zum anderen werden jene iOS-7-Features, auf die Besitzer des iPhone 4 schon zuvor verzichten mussten, nicht nachgeliefert. Darunter solche Funktionen wie AirPlay-Spiegelung, Siri, AirDrop oder grafische Effekte wie der Parallax Effekt für Hintergrundbilder auf dem Startbildschirm.

Mehr zum Thema: iPhone, iPhone-Update, Smartphone, iOS Update, Mobile Betriebssysteme, iOS 7

Quelle: Ars Technica

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Kommentare
  1. 12.03.14 11:55 Torti (Advanced Member)

    Die Grafik (wenn die Werte stimmen) zeigt eigentlich, was ich mMn. auf meinem Ipad 3. Generation feststellen musste: iOS7 hat das Ding ganz schön ausgebremst.
    Jetzt wurde das offenbar korrigiert (wenn es denn beim Ipad3 was ja aus einer ähnlichen Zeit wie das 4(s) stammt gleiche Verbesserungen gibt wie bei dem Iphone), auch wenn die Werte von iOS 6.3 nicht mehr erreicht werden.
    Die Zahlen zeigen in meinen Augen aber schön, dass man wenn man rein die Performance in den Vordergrund stellt nicht immer gut damit bedient ist, ältere Geräte auf die Neueste OS Version zu bringen.
    Auch bei Apple kann man also sehen, dass das ausbleiben einer OS-Fragmentierung (wie sie bei Android gern kritisiert wird) nicht nur Vorteile hat.

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