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Autor:
Björn Brodersen
| 6

Robust: RugGear baut besonders harte Android-Smartphones

Hart im Nehmen sind die Android-Smartphones des Herstellers RugGear. Die RG700 und RG500 genannten Smartphone-Modelle trotzen nicht nur Staub und Wasser wie andere Handys mit Outdoor-Label auf dem Gehäuse, sondern überstehen auch Stürze aus zwei Meter Höhe und extreme Temperaturen. Selbst explosionsgeschützte Geräte, etwa für den Einsatz auf Bohrplattformen, bauen die Spezialisten.

Robust: RugGear baut besonders harte Android-Smartphones

Ruggear RG700 | (c) Areamobile

Die robusten RugGear-Smartphones richten sich nicht gerade an herkömmliche Smartphone-Nutzer, sondern sind vor allem für den Einsatz in Industrie, Landwirtschaft oder Handwert gedacht. Sie erfüllen die internationalen Sicherheits-Standards nach  IP-68 und MIL-STD 810 und sind somit 30 Minuten lang vor Wassereintritt bei bis zu zwei Meter Tauchtiefe, gegen Mikropartikel und Staub, gegen Schäden durch extreme Temperaturen von bis zu minus 20 Grad bis 60 Grad sowie gegen Displaybruch bei Stürzen aus bis zu zwei Metern Höhe geschützt.

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Anfang März präsentierte der Hersteller mit Sitz in Lauda-Königshofen auf der CeBIT die hierzulande entwickelten und in China produzierten Outdoor-Smartphones RG700 und RG500. Ende dieses Monats oder Anfang April werden sie mit Android 4.1.2 Jelly Bean als Betriebssystem im Fachhandel erhältlich sein. Unter anderem arbeitet RugGear beim Vertrieb mit dem TK-Großhändler Eno Telecom zusammen, speziell entwickelte Aktiv- und Passiv-Fahrzeughalterungen gibt es von CarComm. Ein Update auf Android 4.3 kündigte der Hersteller uns gegenüber auf der CeBIT an.

RugGear RG700 mit 5,3-Zoll-Display

Das 15,6 Millimeter dicke und 245 Gramm schwere Dual-SIM-Handy RugGear RG700 kommt mit einem 5,3 Zoll großen TFT-Touchscreen mit 960 x 540 Pixel Auflösung und Oberfläche aus RugDisplay-Glas und wird von dem 1 GHz leistenden Dual-Core-Prozessor MT6577 von Mediatek und 1 GB RAM angetrieben. Zu den Features des Outdoor-Smartphones gehören unter anderem 8 GB interner Speicher plus microSD-Support bis 32 GB, eine 8-Megapixel und eine 2-Megapixel-Kamera sowie ein 3-Watt-Lautsprecher mit einer Leistung von 100 dB. An Datenschnittstellen sind Micro-USB, Bluetooth 4.0, NFC, GPS, WLAN n und - allerdings nur auf einem Anschluss - UMTS mit HSPA an Bord. Der 2.900 mAh starke Akku soll für eine Sprechzeit von bis zu acht Stunden oder eine Standby-Zeit von bis zu 450 Stunden sorgen. Im Inneren des Geräts sind noch ein G-Sensor, ein Kompass, ein Barometer sowie ein Luftdruck- und ein Höhenmesser verbaut.

RugGear RG500: Klein und bullig

Das RugGear RG500 hat einen 3,2 Zoll großen TFT-Touchscreen mit der Auflösung von 480 x 320 Pixel, das Gehäuse ist 24 Millimeter dick, das Gerät 206 Gramm schwer. Abweichend vom RG700 bringt das kleinere Outdoor-Smartphone nur 4 GB internen Speicher, eine 5-Megapixel- und eine 0,3-Megapixel-Kamera sowie einen 2.060 mAh starken Akku für bis zu 8 Stunden Sprechzeit oder 300 Stunden Standby mit.

Smartphone für die Arbeit in in explosionsgefährdeten Bereichen

Smartphones für die Arbeit in explosionsgefährdeten Bereichen entwickelt RugGear zusammen mit dem Partner iSafe Mobile GmbH. Das nach Atex-Zone 1/21 zertifizierte iSafe Innovation 2.0 erinnert beispielsweise äußerlich an das RG500, wird aber von einem Quad-Core-Prozessor angetrieben, läuft mit Android 4.2.1 und hat einen schwächeren Akku.

Mehr zum Thema: Android-Smartphones, Smartphones, CeBIT

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Kommentare
  1. 24.03.14 11:38 pixelflicker (GURU)

    Tja, das hab ich mir schon öfter bei verschiedenen Produkten gedacht: Warum nicht ein paar Euro mehr verlangen und dafür etwas verbauen, das auch sinnvoll funktioniert (z.B. schnellere Prozessoren in Fernsehern oder so). Aber so denken BWLer nicht...

  2. 23.03.14 00:35 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    Naja der preisliche Aufschlag wäre bei solchen Geräten, welche im Preis ja schon recht hoch sind, wohl zu vernachlässigen (ob nu 560 oder 600 ... naja). Ich denke der einzige Punkt wo man streiten kann, wäre der Arbeitsspeicher, weil der Stromverbrauch kaum höher ist und der Preis is sogar noch geringer als bei einem SoC-Upgrade ... auch wenn 1Gb definitiv kein Beinbruch ist.

  3. 22.03.14 20:52 pixelflicker (GURU)

    Es hat auch oft damit zu tun, dass die Geräte einerseits nicht noch teurer werden und andererseits etablierte Technik verwendet werden kann, die durch die längere Erprobung auch zuverlässiger funktioniert. Bei solch einem Gerät gehts nicht um Leistung sondern um Zuverlässigkeit.

  4. 22.03.14 20:48 Torti (Advanced Member)

    Mal abgeshen davon, dass ich zuerst "RootBeer" gelesen habe oO denke ich ebenfalls, das den Käufern dieser Smartphones zuverlässigkeit im Sinne von Akkulaufzeit sehr, sehr viel wichtiger sein wird, als ein Fluffy Bediengefühl.
    Und da wird eben der Energiehunger durch genügsamere Komponenten begrenzt.

  5. 21.03.14 22:08 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @niko2010: Ich denke, dass das mit der Batterielaufzeit zusammenhängt, denn während der SoC und der RAM nicht wirklich Platz wegnehmen, so tut es der dazugehörige Akku sehr wohl. 1GB RAM ist ehrlich gesagt kein Beinbruch, sofern man so ein Gerät denn überhaupt für die Arbeit (oder Bergsteigen oder was auch immer) braucht.

  6. 21.03.14 16:57 niko2010 (Member)

    Genug Platz ist den Dingern ja vorhanden. Warum dann so einen schwachen Prozessor und so wenig Ram?

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