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Autor:
Tobias Czullay
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Blackphone nennt Specs und Release-Termin für abhörsicheres Smartphone

Sicherheit steht spätestens seit dem NSA-Skandal hoch im Kurs. Das dachten sich wohl auch Geeksphone und Silent Circle, die im Januar das abhörsichere Blackphone ankündigten. Jetzt sind weitere Details zur Hardware und ein Release-Termin bekannt gegeben worden. Unter anderem arbeitet im Blackphone ein Tegra-Prozessor von Nvidia und als Betriebssystem läuft das auf Android basierende PrivatOS.

Blackphone nennt Specs und Release-Termin für abhörsicheres Smartphone

Blackphone | (c) Hersteller

Das voll und ganz auf Privatsphäre und Sicherheit ausgelegte Blackphone entsteht in einem Joint Venture aus dem spanischen Smartphone-Hersteller Geeksphone und den Schweizer Sicherheitsexperten von Silent Circle. Wie die beiden Unternehmen jetzt - drei Monate nach der ersten Ankündigung - bekannt gegeben haben, wird das Blackphone von einem Prozessor aus dem Hause Nvidia angetrieben. Dabei kommt allerdings kein neuer Tegra K1 zum Einsatz, sondern der Anfang des vergangenen Jahres vorgestellte Tegra 4i - und damit eine etwas abgespeckte Auflage des Tegra 4. Der auf 2 GHz getaktete Vierkerner basiert auf dem Design von ARMs Cortex-A9 und ist zusätzlich mit einem fünften Kern für den Energiesparmodus ausgestattet.

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Zusätzlich sind 60 Kerne für die Grafikeinheit auf dem Tegra-4i-Chipsatz verbaut sowie standardmäßig ein LTE-Modul für die auch von deutschen Providern verwendeten Frequenzbänder 3, 7 und 20. Dabei sind nach Cat-4-Standard theoretisch Downloadraten von bis zu 150 MBit/s möglich, per HSPA+ kommt das Smartphone immerhin noch auf bis zu 42 MBit/s. Neben 1 GB Arbeitsspeicher sind 16 GB interner und per microSD-Karte erweiterbarer Speicher verbaut. Das 4,7-Zoll-Display stellt HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel dar, die Hauptkamera mit LED-Blitz bildet Fotos mit 8 Megapixel, die Frontkamera mit 5 Megapixel ab. Das Blackphone beherrscht GPS und Bluetooth 4.0 sowie WLAN b/g/n. Der Akku hat eine Kapazität von 2.000 mAh.

Ursprünglich angekündigt wurde das Gerät mit einem etwas größeren Arbeitsspeicher von 2 GB und einer 1,3-Megapixel-Frontkamera.

Abgewandelte Android-Version PrivatOS

Beim Blackphone kommt mit PrivatOS eine abgewandelte Version von Android 4.4 Kitkat zum Einsatz, das einige zusätzliche Sicherheitsfeatures bietet. Dazu gehören verschlüsselter Telefon- und Nachrichtenverkehr, anonymes Internetbrowsen, mobile VPN-Verbindung, ein Smart-WiFi Manager und verschlüsselter Cloud-Speicher. Die erste Charge des Blackphone ging für 629 US-Dollar über den virtuellen Ladentisch und ist bereits ausverkauft. Erste Geräte sollen im kommenden Juni an die Käufer ausgeliefert werden.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Kitkat

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