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Autor:
Steffen Herget
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"The Machine": Das 100-Terabyte-Smartphone wird entwickelt

HP ist als einer der größten Computerproduzenten weltweit natürlich auch an der Weiterentwicklung der Technologie interessiert. Mit "The Machine" sollen nicht nur große Server, sondern alle elektronischen Gerätschaften revolutioniert werden. Smartphones und Tablets mit unglaublichen 100 Terabyte Speicher sollen möglich sein.

The Machine | (c) HP/Engagdet

"The Machine" von HP ist noch kein konkretes Produkt, sondern eher eine Plattform, eine Basis für zukünftige Entwicklungen. The Machine ist ein von Grund auf neu erdachtes und entwickeltes Stück Technik, das die immensen Daten, die spätestens mit dem Internet der Dinge, das mehr oder weniger alles mit allem verbinden soll, speichern und verarbeiten kann. Es handelt sich dabei um Cluster aus zahlreichen Rechenkernen für spezielle Aufgaben und nicht mehr um wenige Kerne, die alles können sollen. Die Verbindungen zwischen den Bauteilen von The Machine will HP nicht über Kupfer, sondern Silizium herstellen.

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Am Ende soll mit The Machine ein Computer stehen, der riesige Datenmengen verarbeiten kann. Ein Server mit The Machine soll bis zu 160 Petabyte in 250 Nanosekunden adressieren können, und das bei deutlich weniger Stromverbrauch. HP spricht von der sechsfachen Leistung und einem um den Faktor 80 reduzierten Energiebedarf.

Doch The Machine soll eben nicht nur große Server antreiben, sondern auch kleine Geräte. Wie CTP Martin Fink erklärt, seien bei einer Verkleinerung der Technologie Smartphones und Tablets mit unfassbaren 100 Terabyte internem Speicher problemlos möglich. Heute kann man kein Smartphone eines namhaften Herstellers mit mehr als 64 Gigabyte kaufen, es wäre also ein enormer Sprung nach vorne. Die Entwicklung von The Machine soll 2015 in ersten Prototypen münden, erste fertige Geräte erwartet HP 2018.

Mehr zum Thema: Smartphone

Quelle: HP Next via Engadget, IFLScience

Bei Autos und Motorrädern sagt man, Hubraum sei durch nichts zu ersetzen als durch noch mehr Hubraum. Beim Speicher von Smartphones ist das im Prinzip ähnlich, und schaut man sich die Entwicklung an, werden wir irgendwann vielleicht tatsächlich in die Terabyte-Bereiche vorstoßen müssen, falls nicht alles in der Cloud landet. Also, immer her damit, HP, aber wehe ihr vergesst den Micro-SD-Slot! ;-)

Persönlicher Kommentar von Steffen Herget

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