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Autor:
Tobias Czullay
| 3

Nach Nacktfoto-Skandal: Apple verspricht sicherere iCloud

Apple hat offenbar eine Lehre aus dem iCloud-Hack gezogen, bei dem Anfang dieser Woche zahlreiche Nacktfotos von Promis ins Netz gelangten. Apple-Chef Tim Cook hat angekündigt, den Online-Speicher künftig sicherer machen zu wollen. Auch will man mehr Aufklärung beim Passwort-Schutz leisten.

Nach Nacktfoto-Skandal: Apple verspricht sicherere iCloud

Apple iCloud | (c) Areamobile

Es dürfte den betroffenen Prominenten wie Jennifer Lawrence, Kirsten Dunst oder Rihanna wenig gefallen haben, als sie Anfang dieser Woche ihre selbst aufgenommenen Nacktfotos im Netz finden konnten. Und auch Apple, immerhin Anbieter des vermeintlich gehackten Online-Speichers iCloud, hat einen recht ordentlichen Kratzer davon tragen müssen, der sich wohl nicht zuletzt in einem Jahrestief an der Börse äußerte. Obwohl der iPhone-Hersteller jüngst bekräftigte, dass der bislang wirksame Sicherheitsmechanismus der iCloud nicht durch den Hackerangriff außer Kraft gesetzt, stattdessen sich gezielt Zugang zu den Passwörtern der Promis verschafft wurde, kündigte Tim Cook nun gegenüber dem Wallstreet Journal einen verbesserten Schutz für iCloud an.

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Cook bekräftigt im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin die Aussage, dass keine Apple-IDs von den Servern des Konzerns gestohlen wurden, sondern die hinterlegten Sicherheitsfragen durch die Hacker korrekt beantwortet und schließlich neue Passwörter angelegt wurden. Als neue Maßnahme werde Apple iCloud-Nutzern künftig unmittelbar Mitteilung machen, sobald das Passwort geändert wird - so kann ein Opfer schnell auf möglicherweise ominöse Vorgänge reagieren und seinen Account zurück erlangen. Dieser Mechanismus soll auch dann greifen, wenn Cloud-Daten auf einem anderen Gerät wiederhergestellt oder sich ein neues in einen vorhandenen Account einwählt. Die neuen Sicherheitsvorkehrungen werden laut Tim Cook bereits in zwei Wochen anlaufen.

Auch die Kunden stehen in der Verantwortung

Wichtig sei nach Ansicht des Apple-Chefs neben einer technologischen Sicherung aber auch die Sensibilisierung der Nutzer für sichere Passwörter und die Zwei-Wege-Authentifizierung. Hier will das Unternehmen ebenfalls nachbessern und Kunden künftig besser aufklären. Außerdem empfiehlt Cook die Installation von iOS 8, das noch in diesem Monat an den Start gehen wird. Dort wird es die Zwei-Wege-Authentifizierung auch für den Zugriff auf iCloud geben.

Mehr zum Thema: iPad, iPhone, iOS 7, iOS 8

Quelle: Wallstreet Journal via Die Welt

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Kommentare
  1. 05.09.14 18:48 Echse (Handy Master)

    Liebe AM Redaktion

    Bitte noch einmal Bericht überprüfen.
    Wenn das Passwort bei apple id geändert wird, dann wird man bereits heute per Mail benachrichtigt .

  2. 05.09.14 16:41 pixelflicker (GURU)

    Es gibt keine 100%ige Sicherheit, keine Frage. Aber es gibt IT Sicherheitsstandards, an die man sich halten sollte und es auch kann.

  3. 05.09.14 15:25 Nawid36 (Member)
    Ob es

    Apple, google, Facebook und Co,
    es gibt keine 100% Sicherheit.
    Die Speichern auch Nutzerdaten.

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