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Autor:
Tobias Czullay
| 6

Vsenn: Ex-Nokia-Mitarbeiter arbeiten an Konkurrenz für Project Ara

Seit einiger Zeit richten sich die Blicke gespannt nach Mountain View, wo derzeit am ersten Baukasten-Smartphone Ara gebastelt wird. Doch auch in Finnland entsteht derzeit ein solches modulares Handy mit Android-Betriebssystem – das Start-up Vsenn wurde dabei von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern auf die Beine gestellt.

Vsenn: Ex-Nokia-Mitarbeiter arbeiten an Konkurrenz für Project Ara

Vsenn | (c) Vsenn

"Eine Smartphone-Evolution kommt." So steht es zumindest unübersehbar auf der offiziellen Webpräsenz des finnischen Start-ups Vsenn geschrieben. Das Unternehmen hat sich um einen ehemaligen Projekt Manager von Nokia formiert, der bis vor einiger Zeit noch für die mittlerweile wieder eingestampfte Nokia-X-Marke verantwortlich war. Die Evolution soll in Form eines modularen Smartphones kommen, ähnlich also, wie es derzeit von Google mit Project Ara vorbereitet wird. Wie dort sollen Kunden einzelne Bauteile ihres Handys tauschen können, statt sich ein komplett neues Gerät kaufen zu müssen.

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Das noch namenlose Smartphone soll über drei wechselbare Module verfügen: den Akku, die Kamera und eines, indem Prozessor und Arbeitsspeicher zusammengefasst sind. In welchen Konfigurationen die Teile angeboten werden, ist noch nicht bekannt. Als Träger der Bausteine dient ein Gehäuse mit 4,7-Zoll-Display, das mit Full HD auflösen soll. Trotz seiner modularen Bauweise wird das Gerät dabei mit 124 x 63 x 8,9 Millimetern nur minimal größer sein als ein Sony Xperia Z3 Compact und sogar kleiner als ein Moto X der ersten Generation, das immerhin mit derselben Bildschirmdiagonale daher kommt. Auch die Rückseitenschalen sollen gewechselt werden können - der Hersteller wird dazu verschiedene Ausführungen anbieten.

Das modulare Smartphone von Vsenn wird unter dem unveränderten Android-Betriebssystem von Google laufen, das Unternehmen verspricht darüber hinaus Updates für ganze vier Jahre. Die auf dem Gerät gespeicherten Daten werden mit einer speziellen Verschlüsselung gesichert, außerdem möchte man kostenlosen VPN-Zugang und sicheren Cloud-Speicher anbieten. Ein erstes Modell des Smartphones soll bereits zum Ende des ersten Quartals 2015 zu haben sein, wie ITEspresso in Erfahrung bringen konnte. Der Verkauf soll online abgewickelt werden. Die Preisgabe weiterer Details deutet Vsenn per Twitter für die kommende Tage an.

Mehr zum Thema: Quad-Core-Prozessor, Smartphone, Smartphone-Markt

Quelle: Vsenn

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Kommentare
  1. 10.11.14 11:59 datengecloud (Member)

    Ein Smartphone mit mehreren Modulen finde ich klasse. Es ist reparaturfreundlich und es werden nicht so viele Ressourcen verschwendet. Der Akku ist ein Verschleissteil. Dieser sollte bei jedem Gerät wechselbar sein. Den Akku als eigenständiges Modul zu bezeichnen finde ich aber etwas übertrieben. Auch das Display kann mal splittern, auch hier würde ich ein Modul begruessen.

  2. 10.11.14 11:08 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @chief:"Ich glaube nicht, dass Ara an die Akkukapazitäten von aktuellen Smartphones kommt. Dazu geht zuviel Platz für den Rahmen und die Verpackung der Module drauf."
    >>Das denke ich nämlich auch, aber ich lass mich gerne überraschen ;)

  3. 10.11.14 08:32 Laborant (Expert Handy Profi)

    Ist interessant! Zumal mittlerweile die Chips schnell genug sind damit man sie nicht mehr dauernd ersetzen muss, wobei immer neue Sensoren verbaut werden können. Blutzuckermessgerät, Wetterstation usw.

    Da aber das Grundgerüst der Handys seit rund 2 Jahren (meine Schätzung) schnell genug sind, damit sie nicht von einem OS-Update in die Knie gehen müssen, nehme ich an, dass Ara und Vsenn nischenprodukte bleiben.
    Dazu stellt sich mir die Frage über den Datendurchsatz des Bussystems auf der Ara-Bildischirmplatine. Wenn da nämlich irgendwann sense ist, muss wieder alles ersetzt werden. Vom Bussystem hängt alles ab.

  4. 10.11.14 01:04 chief (Professional Handy Master)

    Bin echt mal gespannt wie sich das weiter entwickelt.

    Hier gibt einen lauffähigen Prototypen

    http://de.engadget.com/2014/11/09/project-ara-modulares-smartphone-auseinandergenommen/

    @ibnam
    Ich glaube nicht, dass Ara an die Akkukapazitäten von aktuellen Smartphones kommt. Dazu geht zuviel Platz für den Rahmen und die Verpackung der Module drauf.

  5. 09.11.14 12:59 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    An sich schon ne sehr geile Sache, aber ich habe starke Zweifel an der Umsetzbarkeit. Ich würde zB auch gerne die Batteriekapazität wissen.

  6. 09.11.14 12:15 Androfix (Advanced Member)

    Ich möchte ganz dringend meine Meinung dazu sagen :

    Gähn!

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