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Autor:
Steffen Herget
| 22

Weniger Smartphones: Samsung will Modellpalette gesund schrumpfen

Weniger ist manchmal mehr - diesen Grundsatz scheint man sich in der Chefetage des Smartphone-Marktführers Samsung für 2015 vorgenommen zu haben. Die Koreaner wollen im kommenden Jahr weniger Modelle präsentieren und damit zurück in die Erfolgsspur finden.

Weniger Smartphones: Samsung will Modellpalette gesund schrumpfen

Samsung Galaxy S5 | (c) Areamobile

Schaut man derzeit auf die Samsung-Website und lässt sich die Smartphones der Galaxy-Baureihe anzeigen, die die Koreaner im Programm haben, verliert man schnell den Überblick. Satte 59 Modelle sind da gelistet, darunter aktuelle Top-Handys wie das Galaxy Note 4 und das Galaxy S5, aber auch Exoten wie das Galaxy Y Hello Kitty oder das Galaxy Fame sowie ältere Modelle wie das Galaxy S3 Mini oder das Galaxy S2 Plus. In Zukunft soll es hier deutlich übersichtlicher werden, denn wie der Hersteller im Gespräch mit dem Wall Street Journal mitteilte, wird die Zahl der Modelle deutlich verringert.

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Um 25 bis 30 Prozent soll die Anzahl der verschiedenen Samsung-Smartphones im Laufe des nächsten Jahres reduziert, wie Robert Yi, Head of Investor Relations, mitteilte. In den vergangenen Quartalen hat der Marktführer im Smartphone-Geschäft mächtig abgebaut, die Gewinne brachen zuletzt um die Hälfte ein. Bereits in drei Quartalen hintereinander verschlechterten sich die Zahlen der Handy-Sparte des Großunternehmens aus Korea, so dass man nun massiv gegensteuern muss. Eine kleinere Palette ist ein Schritt in diese Richtung, außerdem sollen mehr Komponenten entwickelt werden, die für viele unterschiedliche Smartphones verwendet werden können, um die Kosten gering zu halten.

Einen solchen Schritt zur Verkleinerung der Modellpalette hatte vor einigen Jahren schon HTC vollzogen. Auch der Hersteller aus Taiwan hatte damals eine völlig unübersichtliche Auswahl an Smartphones mit ähnlichen Namen im Programm. Mittlerweile sieht es hier deutlich aufgeräumter aus - so ganz aus der Krise heraus ist HTC mit der Maßnahme allerdings auch noch nicht gekommen.

Mehr zum Thema: Smartphone, Galaxy-Smartphone

via Engadget

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Kommentare
  1. 02.12.14 14:25 SmartBoy (Newcomer)

    Na, ob sie das auch wirklich umsetzen? Klar, das Angebot ist riesig, aber die Konkurrenz schläft ja auch nicht.

  2. 20.11.14 12:02 Corin (Advanced Member)

    @IBNA
    Stimmt da gab es so einige Versuch von Herstellern ein eigenes OS zu forcieren zu Zeiten als Android noch weit weg von der heutigen Verbreitung.
    Da war Nokia (als Marktführer) mit Symbian und bereits 2005 mit Maemo, später MeeGo.
    Samsung war auch bei Symbian mit dabei und hats selber mit Bada versucht.
    Palm hatte mit WebOS einen Richtung guten Ansatz, ist aber ebenfalls Geschichte.
    Das waren nur die die mor jetzt so eingefallen sind, gab sicher noch mehr.
    An den Erfolg von Android kam keiner ran, die Geräte waren meist nicht teurer als Geräte mit Android. Und man sollte auch nach acht vergessen dass Samsung den Erfolg der vergangenen Jahre Android zu verdanken hatte. Die Wave-reihe verkaufte sich deutlich schlechter als die Galaxys, obwohl nicht teurer und gleicher Hersteller.

  3. 20.11.14 10:27 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @boca:"Tizen wäre aber das os des massenführers - und wie gesagt - ist das ui nicht zu sehr anders interessiert keinen Mensch was drunterläget."
    >>Der "Massenführer" wäre es dann nicht mehr und natürlich wäre Samsung daran Schuld, weil zu viel oder zu wenig Werbung, zu viele oder zu wenig Geräte oder einfach alles falsch gemacht, aber ganz am Ende können wir jetzt schon festhalten, dass Samsung damit scheitern wird. Weil Samsung es einerseits langsam und parallel einführen soll und andererseits schon gestern ... das geht halt nicht. Dazu kommt dann das übliche Spiel: Warum soll man das OS wechseln? drunterläget?

    "Bei wp ist es nunmal komplett anders ."
    >>Ist schon klar, dass es bei allen OS die ein Alleinstellungsmerkmal sind bzw neu sind anders ist, weil die alle einen bescheidenen Marktanteil haben (also sozusagen die Kausalität umgedreht). Und sogar am Anfang haben es ja eine Menge Hersteller versucht mit ihren eigenen OS (Samsung übrigens auch mindestens zweimal) ... war irgendwie auch anders nehme ich an. Der Unterschied zu deiner Theorie ist, dass sie nicht erfolgreich waren und die Gründe dafür sind vielfältig, aber hauptsächlich: zu wenig*1 zu spät*2.

    *1 vllt
    *2 auf jeden Fall

  4. 20.11.14 10:20 Moto_lebt (Handy Profi)

    bocadillo:

    Und warum nochmal nicht einfach die Google Apps durch eigene inklusive Shop austauschen? Kommt doch im Ergebnis aufs selbe, nur dass man sich Tonnen an Entwicklungskosten spart.

  5. 20.11.14 06:25 bocadillo (GURU)

    Tizen wäre aber das os des massenführers - und wie gesagt - ist das ui nicht zu sehr anders interessiert keinen Mensch was drunterläget.

    Bei wp ist es nunmal komplett anders .

    +++ Der Beitrag wurde gekürzt - bitte diskutiert sachlich und respektvoll anderen gegenüber. Die Areamobile-Redaktion +++

  6. 19.11.14 17:57 Heisenberg (Gast)

    > Das Problem der zu späten Geburt !

    Ja, richtig iOS hat den Marketingvoteil des "Originals", aber die späteste Geburt hätte wohl Tizen, falls es mal kommen sollte. Das wäre dann schon die Kopie der Kopie. ;)

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