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Autor:
Tobias Czullay
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Puzzlephone: Modulares Öko-Smartphone aus Finnland

Noch sind Smartphones mit modularer Bauweise zwar Zukunftsmusik, trotzdem erfreut sich das Konzept großer Beliebtheit. Neben Project Ara und Vsenn gibt es mit dem Puzzlephone nun auch einen dritten Ansatz – der vor allem auf ökologische Nachhaltigkeit ausgelegt ist.

Puzzlephone: Modulares Öko-Smartphone aus Finnland

Puzzlephone | (c) Circular Devices

Vor rund einem Jahr sorgten zuerst Phonebloks, dann etwas später Google und Motorola mit Project Ara für einiges Aufsehen: Ein Smartphone sollte dem Konzept zufolge aus mehreren Modulen bestehen, die der Nutzer bei Bedarf selbstständig wechseln kann. Mit Vsenn verfolgt ein weiteres kleines Start-up-Unternehmen aus Finnland eine sehr ähnliche Idee - erste Geräte sollen noch zum Ende des ersten Quartals 2015 zu haben sein. Ebenfalls an einem solchen Baukasten-Smartphone arbeitet das Start-up Circular Devices mit dem Puzzlephone. Doch auch wenn dort der Aufbau des Geräts deutlich schlichter als bei der Konkurrenz erscheint, ist der Anspruch des Unternehmens an sich selbst deutlich höher.

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Puzzlephone | (c) Circular Devices

Puzzlephone | (c) Circular Devices

Das Puzzlephone besteht lediglich aus drei Bauteilen: Das LCD-Display, die Hardware-Tasten, Lautsprecher und Mikrofon bilden das sogenannte "Rückgrat" des Puzzlephone, das "Gehirn" beherbergt den Chipsatz und das Kamera-Modul, das "Herz" den Akku und weitere Elektronik wie Sensoren. Das Gehäuse wird es in voraussichtlich drei Größen geben - welche genau das sind, ist ebenso wenig bekannt wie die weitere technische Ausstattung des Puzzlephone. Hierin unterscheidet sich das Puzzlephone auch von Project Ara und Vsenn, denn statt bereits ein fertiges, personalisierbares Produkt zu zeigen, soll das Konzept andere Unternehmen ansprechen, die wiederum ihre Module für das Gerät beisteuern. Puzzlephone ist ein auf ökologische Nachhaltigkeit angelegtes Produkt, und gleichzeitig eine offene Plattform für Entwickler.

Durch die modulare Bauweise sollen die einzelnen Bestandteile des Smartphones leichter wechsel- und reparierbar sein, als Unterstützer für den umweltverträglichen Aufbau des Geräts konnte Circular Devices bereits das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration gewinnen. Eine erfolgreiche Finanzierung für die weitere Forschung und Entwicklung vorausgesetzt, sollen erste Prototypen Mitte 2015 hergestellt werden - acht Partner für das Puzzlephone hat das Start-up bereits bekannt gegeben. Beim Betriebssystem greift Circular Devices auf einen Android-Fork zurück, doch Alternativen wie Sailfish OS oder Windows Phone ziehen die Macher ebenfalls in Betracht.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Modulare Smartphones

Quelle: Puzzlephone via The Verge

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