Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 
Autor:
Tobias Czullay
| 28

Markt-Analyse: Android Wear entwickelt sich zum Flop

Apple will seine eigene Smartwatch zu einem unentbehrlichen Begleiter machen und damit das erreichen, was andere Hersteller mit ihren Android Wearables noch nicht geschafft haben. Einer aktuellen Datenerhebung zufolge wurden im vergangenen Jahr deutlich unter einer Million Smartwatches mit dem Google-Betriebssystem ausgeliefert.

Markt-Analyse: Android Wear entwickelt sich zum Flop

Smartwatches mit Android Wear | (c) Areamobile

Bei sinkenden Absatzzahlen von Smartphones und Tablets dürften die großen Hersteller ihre Hoffnung vor allem in die Akzeptanz der Smartwatch gesetzt haben, doch wirklich durchgesetzt zu haben scheinen sich die Uhren nicht. Darauf lässt jetzt auch eine Analyse der Marktforschungsunternehmens Canalys schließen, nach der im vergangenen Jahr weniger als eine Million Smartwatches mit Android Wear an die Händler ausgeliefert wurden. 720.000 Geräte sollen mit dem Google-Betriebssystem ausgeliefert worden sein, insgesamt kommen Wearables - darunter auch solche mit anderen Betriebssystemen und Fitness-Tracker - auf 4,6 Millionen Einheiten.

Obwohl Motorola noch weit nach dem offiziellen Marktstart im Oktober Probleme mit der Auslieferung der Moto 360 hatte, soll sich die runde Smartwatch von allen Android-Wear-Geräten noch am besten verkauft haben - eine genaue Zahl nennt Canalys aber nicht. Dass vor allem Smartwatches mit rundem Display gefragt sind beweist auch die Entwicklung von LG: Während sich die erste G Watch mit quadratischem Bildschirm absetzte, soll das Interesse an der G Watch R deutlich größer gewesen sein. Erfolgreicher scheint es da für den einstigen Indie-Hersteller Pebble zu laufen: Zwischen 2013 und 2014 wurden eine Million Pebble-Smartwatches ausgeliefert. Smartphone-Marktführer Samsung beweist auch im neu erschlossenen Geschäft mit Uhren, dass dieser Status vor allem mit Masse erreicht werden kann. Sechs verschiedene Smartwatch-Modelle in 14 Monaten bedeuten für die Südkoreaner auch bei den Wearables den Platz auf dem Thron.

Den Durchbruch wird die Smartwatch wohl erst mit Apples für einen Marktstart im April vorgesehenen Beitrag feiern - nicht nur, wenn es nach der Analyse von Canalys geht. Auch JP Morgan prophezeit der Apple Watch hohe Absatzzahlen: Mit 26,3 Millionen verkauften Einheiten rechnet das Unternehmen für das Jahr 2014, ausgehend von der Vermutung, dass rund 5 Prozent der 400 Millionen Besitzer eines iPhone 5 oder aktueller zur Smartwatch greifen werden.

Mehr zum Thema: Smartwatch, Wearables

Quelle: Canalys, Apple Insider via The Verge

Kommentar schreiben

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Lesen Sie alle 28 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 18.02.15 22:34 Gorki (Advanced Handy Master)

    "Andere Hersteller bringen schon die zweit, dritte Generation und es hat sich nix weiter getan......"

    --> Da ich so was schon etwas länger aktiv nutze sehe ich das anders. Wear ist vom Konzept und Funktion her völlig anders als die Androidportierungen auf den Uhren zuvor...

  2. 18.02.15 20:39 benthepen (Advanced Handy Master)

    Smartwatches stecken noch in den Kinderschuhen und man hat den Eindruck, das irgendwie jeder mitspielen will, aber keiner so einen richtigen Plan hat. Hauptsache, man schwimmt mit und hat auch was im Portfolio.
    Glaube, das Apple da Schwung reinbringt, auch wenn diese Uhr wohl auch nichts haben wird, was einem vom Hocker haut, muss sie aber auch nicht. Wenn das, was sie kann, gut funzt, dann ist das ein guter Anfang, auf das sich aufbauen lässt.
    Andere Hersteller bringen schon die zweit, dritte Generation und es hat sich nix weiter getan.......

  3. 18.02.15 14:50 Gorki (Advanced Handy Master)

    "Ich habe eine Sony SmartWarch 2 und da kann man wirklich sagen Billiges Plastik Gehäuse, billige Plastik Scheibe als Glas, billiges Display mit schlechter Auflösung und ich bin froh das ich die nicht bezahlen musste hab sie zu einer Kontoeröffnung geschenkt bekommen."

    Dann hast Du keine Smartwatch 2, der Touch ist aus Glas und das Gehäuse aus Aluminium... ;).

  4. 18.02.15 13:16 pixelflicker (GURU)

    Ich finde diese Zusammenstellung ganz passend und gehe da auch größtenteils mit:
    http://www.androidpit.de/features-der-perfekten-android-wear-smartwatch

    Einige dieser Probleme ließen sich leicht lösen. Warum das nicht passiert ist mir ein Rätsel.
    Ich denke aber auch, dass so eine Uhr nicht mehr als 100-200 Euro kosten darf.

  5. 18.02.15 10:09 froestel (Newcomer)
    Das Problem ist eher das es keine vernünftigen Preise gibt!

    Eine SmartWatch ist nun mal lediglich ein Zubehör für ein Smartphone und wenn das genau soviel oder mehr kostet kauft sich das keiner.

    Eine gute darf meiner Meinung nach so um die 200 kosten und eine normale so um die 100 aber nicht solche Fantasie Preise von 400 aufwärts...

    Mal ehrlich wo sollen die Preise her kommen?
    wenn man sich mal überlegt wie wenig Technik da drin steckt.
    Ich habe eine Sony SmartWarch 2 und da kann man wirklich sagen Billiges Plastik Gehäuse, billige Plastik Scheibe als Glas, billiges Display mit schlechter Auflösung und ich bin froh das ich die nicht bezahlen musste hab sie zu einer Kontoeröffnung geschenkt bekommen.

    Selbst wenn es jetzt Metallgehäuse gibt ist trotzdem die Technik da drin sehr einfach, schließlich ist da kein komplettes Handy drin und auch kein Riesen Display.

    Sobald die ordentliche Preise haben werden die auch ordentlich gekauft...

  6. 12.02.15 20:58 Corin (Advanced Member)

    "Lieber ein überschaubarer Markt mit vernünftiger Spanne als ein Riesenmarkt zum verramschen"
    Allerdings müssten sie sich selbst den kleinen Markt mit Konkurrenten aufteilen.

antworten
 
Anzeige
Aktuelle Geräte im Test
Anzeige