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Autor:
Björn Brodersen
| 43

NFC City Berlin: Mobil per Smartphone bezahlen bei Kaisers, Real, Rewe und Penny

Das mobile Bezahlen per Handy an Supermarkt- und anderen Ladenkassen kommt hierzulande nicht recht in Tritt - trotz vorhandener Payment-Dienste, tauglicher Smartphones und teilnehmender Handelsketten. Jetzt soll in Berlin eine konzertierte Aktion von Mobilfunkbetreibern und Handelsunternehmen den Befreiungsschlag bringen. "NFC City Berlin" nennt sich die Mobile-Payment-Initiative in der Bundeshauptstadt.

NFC City Berlin: Mobil per Smartphone bezahlen bei Kaisers, Real, Rewe und Penny

NFC City Berlin | (c) GS1 Germany GmbH

Die Mobilfunkbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland mit den Marken O2 und E-Plus sowie Handelsunternehmen wie Kaisers, Galeria Kaufhof, Obi, Real, Rewe und Penny wollen gemeinsam das mobile Bezahlen per Smartphone in Berlin voranbringen. An über 2.000 Kassenterminals in rund 500 Geschäften in der Bundeshauptstadt können Mobilfunkkunden jetzt einkaufen und die Waren bargeldlos mit dem Handy bezahlen, teilt die GS1 Germany GmbH mit, das die teilnehmenden Unternehmen zusammengebracht hat. Bis zum 14. Juni 2015 gibt es beim ersten Einkauf, der per Smartphone bezahlt wird, eine einmalige Gutschrift in Höhe von 10 Euro durch den Mobilfunkanbieter.

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NFC City Berlin: Initiative für mobiles Bezahlen in der Bundeshauptstadt

NFC City Berlin: Die teilnehmenden Unternehmen | (c) GS1 Germany GmbH

"NFC City Berlin" ist nach Angaben der Betreiber die größte Mobile-Payment-Initiative Deutschlands. Für das kontatktlose Bezahlen via NFC (Near Field Communication) in den teilnehmenden Geschäften benötigen die Nutzer ein NFC-fähiges Smartphone mit einer NFC-SIM-Karte bzw. ein Smartphone mit NFC-Sticker sowie die Wallet-App ihres Mobilfunkanbieters, in der sie ihre Bankdaten hinterlegt haben. Für das mobile Bezahlen sagen sie beim Einkauf an der Kasse "Ich zahl einfach mobil" und hält das Smartphone ganz nah an das Bezahlterminal und wartet die Bezahlbestätigung ab.

NFC City Berlin: Initiative für mobiles Bezahlen in der Bundeshauptstadt

"Zahl einfach mobil" | (c) GS1 Germany GmbH

Für den Datenaustausch am Bezahlterminal sind weder eine Mobilfunk- noch Internet-Empfang notwendig. Die persönlichen Kontoinformationen  werden  dabei in  einem  geschützten Speicherplatz ("Secure Element") der NFC-SIM-Karte abgelegt und verschlüsselt. Ab einem Warenwert von 25 Euro müssen die Anwender aus Sicherheitsgründen noch eine PIN eingeben.

Auf den Websites der Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone und Base können Interessenten anhand von "Smartphone-Checks" überprüfen, ob ihr Smartphone für das mobile Bezahlen geeignet ist.

Mehr zum Thema: iPhone, Android-Smartphones, Mobilfunkbetreiber, NFC, Apple-Smartphones

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Kommentare
  1. 29.04.15 12:44 pixelflicker (GURU)

    @chief:
    Natürlich ist es ein größeres Riskio. Das haben wir jetzt doch schon mehrfach gesagt. Weil es schlicht und einfach mehr Angriffsfläche gibt. Magnetstreifen sind sowieso in der Abschaffung, es läuft jetzt schon so gut wie alles über den Chip auf der Karte und dieser ist nicht einfacher kopierbar als ein NFC Chip, funktioniert aber im Gegensatz zu diesem nicht Kontaktlos und seine Software ist nicht veränderbar und damit nicht infizierbar.


    > Den Vorteil den ich persönlich sehe ist, dass ich 4 Plastikkarten zuhause lassen kann.
    Und genau das zweifle ich an. Warum sollst du denn die anderen Karten zuhause lassen können? Was macht dich so sicher, dass die Zahlung per Handy von mehr anbietern unterstützt werden wird als die mit den jeweiligen Karten?

    Tatsächlich kannst du also warscheinlich nur eine deiner vier Karten zuhause lassen und ob das nun so viel rausreißt?


    > Wenn das einige Kunden nicht tun, darf sich später auch keiner beschweren.
    So einfach ist es aber auch nicht. Schließlich wirbt der Hersteller aktiv damit, dass man eben den Fingerprint nutzen kann weil er eben angeblich sicher genug dafür ist.
    Im anderen Punkt sagst du wieder da wäre der Hersteller in der Pflicht. Warum ist der Hersteller in der Pflicht seine Software sicher zu machen, die Hardware in Form des Fingerprint aber nicht. Warum ist da plötzlich der Nutzer in der Pflicht? Und wo weiß der Nutzer wo da die Grenze liegt?

  2. 28.04.15 22:29 chief (Professional Handy Master)

    @Pixel
    "Warum soll ich das größere Sicherheitsrisiko überhaupt eingehen? Welches Argument wiegt das auf?"

    Ist es denn das größere Sicherheitsrisiko? Wie oft wurde im Fernseh gezeigt, wie Gauner Geldautomaten präparieren um an deine PIN nebst den Daten auf dem Magnetstreifen zu kommen.
    Den Vorteil den ich persönlich sehe ist, dass ich 4 Plastikkarten zuhause lassen kann.

    "Und werden dass dann auch alle Kunden tun, oder werden die vielleicht eher sagen: "Mir wird schon nichts passieren"?
    Schließlich ist das das einzige Argument das aktuell für das Smartphone spricht. PIN kann ich auch mit NFC-Karte machen."

    Stichwort -> Eigenverantwortung. Wenn das einige Kunden nicht tun, darf sich später auch keiner beschweren. Es alles Menschen im heiratsfähigen Alter. Wenn die es nicht begreifen wollen -> Lernen durch Schmerz. Denn anscheinend lernen nur manche Menschen so.

    Klar kannst du auch PIN mit der NFC Karte. Es geht aber darum eben diese Zuhause zu lassen.

    "Werde ich per Software angegriffen unter Ausnutzung einer Sicherheitslücke, was kann ich da als Nutzer dagegen tun? Weiß ich als Nutzer überhaupt davon?"

    Da sehe ich die Hersteller bzw. Systemanbieter wie Google, Android oder MS in der Pflicht. Es gab zb. noch keine Meldung darüber, dass es gelungen ist die Fingerprintdaten aus dem A7 zu entwenden.

  3. 28.04.15 15:03 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    "Und werden dass dann auch alle Kunden tun, oder werden die vielleicht eher sagen: "Mir wird schon nichts passieren"?"
    ==> … womit wir wieder beim Thema Eigenverantwortung auf @chiefs Beitrag #36 sind.…

  4. 28.04.15 14:17 pixelflicker (GURU)

    @chief:
    > Wenn ich solche Dienste nutzte, muss ich nunmal auf mein Gerät noch besser aufpassen als vorher.
    Ja, aber darum ging es mir ja auch gar nicht. Die Frage ist doch vielmehr: Warum soll ich das größere Sicherheitsrisiko überhaupt eingehen? Welches Argument wiegt das auf?


    > Wenn es heißt, der Fingerabdruck ist zum absichern ungeeignet muss ich eben eine PIN verwenden.
    Und werden dass dann auch alle Kunden tun, oder werden die vielleicht eher sagen: "Mir wird schon nichts passieren"?
    Schließlich ist das das einzige Argument das aktuell für das Smartphone spricht. PIN kann ich auch mit NFC-Karte machen.

    Und selbst wenn, funktioniert das nur bei bestimmten Punkten. Werde ich per Software angegriffen unter Ausnutzung einer Sicherheitslücke, was kann ich da als Nutzer dagegen tun? Weiß ich als Nutzer überhaupt davon?

  5. 28.04.15 12:47 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @chief:"Doch ist es. Wenn es heißt, der Fingerabdruck ist zum absichern ungeeignet muss ich eben eine PIN verwenden. Wenn ich das nicht tue, darf ich nicht meckern, wenn was passiert. "
    >>Ok, wenn du nur diesen Aspekt meinst dann dürfte das wohl hinkommen. Die Frage nach dem Vorteil von NFC-Pay beantwortet es allerdings nicht (auch nicht wenn man die Verfügbarkeit mit EC gleichsetzt).

  6. 28.04.15 12:39 chief (Professional Handy Master)

    @ibnam
    ">>Na, so einfach ist es aber auch nicht."

    Doch ist es. Wenn es heißt, der Fingerabdruck ist zum absichern ungeeignet muss ich eben eine PIN verwenden. Wenn ich das nicht tue, darf ich nicht meckern, wenn was passiert.

    ">>Ich bin mir sicher, dass die dafür sehr gute Gründe haben."

    Glaube mir, da gibt es keine. Hatte da schon einige Gespräche/Diskussionen mit der IT vor Ort. Die können sich das selber nicht erklären.

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