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Autor: Stefan Schomberg 24.04.2015 - 17:38 | 13

Apple Watch im Teardown: Blick in das Innere der Apple-Smartwatch

Der Dienstleister iFixit, der durch das Auseinandernehmen von Elektronikgeräten bekannt geworden ist, hat sich die Apple Watch vorgenommen. Dabei kommen einige interessante Einzelheiten ans Tageslicht. Im Reparierbarkeits-Ranking schlägt sich die Apple Watch mittelprächtig.

Apple Watch im Teardown: Blick in das Innere der Apple-Smartwatch

Die Apple Watch ist nicht einfach zu reparieren | (c) iFixit

Gleich am Release-Tag der Apple Watch haben sich die Reparaturexperten von iFixit zwei Versionen der Apple-Smartwatch geschnappt und in ihre Euinzelteile zerlegt. Der Blick in das Innere der Apple Watch ist durchaus interessant: So kann der Pulsmesser der Datenuhr theoretisch den Sauerstoffgehalt im Blut messen, da es sich dabei um ein Oximeter handelt. Außerdem entdeckten die Mitarbeiter des Unternehmens einen gut versteckten Diagnose-Anschluss auf einer der Gehäuseseiten, wo das Armband sonst steckt.

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iFixit: Die Apple Watch ist schwer zu reparieren | (c) iFixit

Der Akku lässt sich noch entnehmen

iFixit: Die Apple Watch ist schwer zu reparieren | (c) iFixit

Diagnoseanschluss

iFixit: Die Apple Watch ist schwer zu reparieren | (c) iFixit

Schwer zu reparieren wg Lötstellen | (c) iFixit

 

Der Akku der mit 38 Millimeter Durchmesser statt 42 Millimter kleinen Watch-Version ist mit 205 mAh beinahe erschreckend schwach, in der Moto 360 von Motorola steckt ein Kraftspender mit 300 mAh, in anderen Uhren noch mehr. Immerhin lässt er sich der Akku der Apple Watch halbwegs einfach ausbauen und ersetzen. Gerüchten um die Nachrüstbarkeit der teuren Apple-Smartwatches erteilt iFixit aber eine klare Absage: Um die ganze Uhr auseinanderzunehmen, müssen auch Lötstellen aufgebrochen werden, denn der S1-Prozessor liegt ganz unten in der Smartwatch. Ein einfacher Austausch dürfte nur bei Display und Akku möglich sein. Dennoch vergibt iFixit 5 von 10 möglichen Punkten in Bezug auf die Reparierbarkeit der Apple Watch.

Als Begründung für das halbwegs gute Ergebnis, obwohl zahlreiche Kabel auf der Platine des S1-Prozessors verlötet und somit nicht ohne Beschädigung entnommen werden können, nennt iFixit das wechselbare Armband, die Entfernbarkeit des Displays und des Akkus. Zum Prozessor der Smartwatch lieferte iFixit leider keine weiteren Erkenntnisse.

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Kommentare
  1. 29.04.15 19:35 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @FTC:"Da mir die unterschiedlichen "Wasserfestigkeitsabstufungen" bei Uhren schon seit vielen Jahren bekannt sind, verwende ich das Adjektiv 'wasserdicht' grundsätzlich nicht in diesem Zusammenhang und wenn doch, dann stets in Anführungszeichen, da dieser Begriff defacto ungeeignet zur Beschreibung einer Eigenschaft einer Uhr ist."
    >>Es gehört sich allerdings nicht, bestehende Definition umzudefinieren. Man muss sowieso für jeden Anwendungsfall nachschauen ob es einem reicht, denn komplette Wasserdichtigkeit wird bei Uhren bzw komplexeren Geräten kaum möglich sein. Mich interessiert auch nicht, ob mein Regenmantel bei 30 Metern tiefe Wasser durchlässt. Wasserdichtigkeit bei 1atm reicht hier auch schon als wasserdicht.

    "Schade schade, aber Dir ist was entgangen. Die Apple Watch ist IPX7 zertifiziert und demgemäß wasserfest."
    >>Das ist mir in der Tat entgangen. Dann ist sie ja doch wasserdicht. Na dann muss ich mein Urteil zurücknehmen. Sie ist immerhin brauchbar, wenn auch ziemlich teuer für ein unausgereiftes Produkt.

  2. 28.04.15 14:49 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    Da mir die unterschiedlichen "Wasserfestigkeitsabstufungen" bei Uhren schon seit vielen Jahren bekannt sind, verwende ich das Adjektiv 'wasserdicht' grundsätzlich nicht in diesem Zusammenhang und wenn doch, dann stets in Anführungszeichen, da dieser Begriff defacto ungeeignet zur Beschreibung einer Eigenschaft einer Uhr ist.


    "Schön schön, aber dir ist da was entgangen. Die Apple Watch ist gar nicht wasserdicht.
    […]
    Deshalb ergab deine Frage auch keinen Sinn, weil deine Meinung ja scheinbar ist (und ja mir ist klar, dass du das wieder abstreiten wirst), dass die Apple Watch wasserdicht ist. Ist sie aber nicht. "

    ==> Nein, wasserdicht ist auch die Apple Watch nicht. Aber, wie gesagt, wasserdicht im Wortsinne ist KEINE Uhr.

    Schade schade, aber Dir ist was entgangen. Die Apple Watch ist IPX7 zertifiziert und demgemäß wasserfest.
    (http://www.giga.de/unternehmen/apple/news/apple-watch-ist-ipx7-zertifiziert-duschen-moeglich-aber-kein-schwimmen)

    Zum Prüfverfahren: "Schutzklasse IPx7 – So wird getestet

    Um das Gerät auf seine Wasserfestigkeit zu überprüfen, geht man folgendermaßen vor: Das Gerät wird in einem Tauchbecken versenkt, der Wasserstand über dem Smartphone etc. beträgt einen Meter. Hier verbleibt das Gerät für 30 Minuten. Wenn es diese Prozedur übersteht, hat es die Bedingungen für die Zertifizierung IPx7 erfüllt."
    (http://www.giga.de/smartphones/ip67-smartphone-zertifizierung-und-schutzklasse-was-bedeutet-das)

  3. 28.04.15 13:08 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @FTC: Schön schön, aber dir ist da was entgangen. Die Apple Watch ist gar nicht wasserdicht. ;)

    "Deshalb fragte ich Dich, WIE "wasserdicht" die Apple Watch Deiner Meinung nach sein muß, um nicht "peinlich" zu sein."
    >>Wasserdicht allein wäre schon wichtig gewesen. Einfach weil das Abnehmen bei alltäglichen Handlungen (Abwasch, Dusche, Hände waschen etc) doch sehr nutzerunfreundlich ist.

    PS.: Deshalb ergab deine Frage auch keinen Sinn, weil deine Meinung ja scheinbar ist (und ja mir ist klar, dass du das wieder abstreiten wirst), dass die Apple Watch wasserdicht ist. Ist sie aber nicht.

  4. 28.04.15 12:42 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    … Womit Du Deine eigene Unwissenheit zum Thema Wasserdichtigkeit bei Uhren eindrucksvoll unter Beweis gestellt hast. … ;-)

    Wasserdichtigkeit bei Uhren wird klassifiziert nach DIN 8310 und ISO 2281.

    "Eine umgangssprachlich als „wasserdicht“ bezeichnete Armbanduhr ist nie komplett dicht, das heißt vollständig gegen Wassereindrang geschützt, sondern der Massefluss in die Uhr liegt für definierte Prüfbedingungen unterhalb eines festgelegten Wertes von 50 µg/min (vgl. DIN 8310 Dezember 1984). Für den Alltag bedeutet dies, dass Wasser durchaus in die Uhr eindringen kann, z. B. wenn sie lange im Wasser liegt oder hohem Wasserdruck ausgesetzt ist. So sind einfache Uhren spritzwasserdicht, das heißt, sie überstehen einige Sekunden in einer Pfütze unbeschadet, aber nicht längere Zeit. Bei teureren Fabrikaten wird deshalb angegeben, für welchen Druck und welche Dauer sie ausgelegt sind. Hierbei sollte man aber beachten, dass durch Bewegungen (z. B. Schwimmen) der Druck auf die Uhr ansteigt. Die Angabe 3 bar bedeutet, dass die Uhr eine begrenzte Zeit einen Druck von 3 bar aushält (vgl. DIN 8310 September 2010)."
    (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserdichtigkeit#Uhren)

    Deshalb fragte ich Dich, WIE "wasserdicht" die Apple Watch Deiner Meinung nach sein muß, um nicht "peinlich" zu sein.

  5. 28.04.15 12:25 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    FTC:"==> WIE "wasserdicht"? 3 atm? 5 atm?"
    >>Wie 3atm? 5atm? Sprechen? Du? in? Fragen? Kannst du auch sagen was du willst ohne zu fragen? Und vllt sogar im. ganzen. Satz?

  6. 27.04.15 14:35 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    "Es bleibt also peinlich, dass Apples Uhr nicht wasserdicht ist […]"
    ==> WIE "wasserdicht"? 3 atm? 5 atm?

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