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Autor:
Björn Brodersen
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Geeksphone gibt Smartphone-Geschäft auf

Mit Geeksphone gibt ein weiterer Hersteller im Smartphone-Markt auf. Die Spanier haben in fünf Jahren sechs Smartphone-Modelle entwickelt und davon mehrere Tausend Stück verkauft. Außerdem waren sie am Sicherheits-Smartphone Blackphone beteiligt. Doch jetzt wenden sich zwei Geeksphone-Gründer einem lukrativeren Geschäftsfeld zu: Wearables.

Geeksphone gibt Smartphone-Geschäft auf

Geeksphone-Smartphone Revolution: Die Revolution bleibt aus, Geeksphone gibt auf. | (c) Geeksphone

Der spanische Hersteller Geeksphone steigt aus dem Smartphone-Geschäft aus. Die Macher werden künftig unter der Marke Geeks!Me Wearables entwickeln. Das erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung, die im Website-Froum veröffentlicht wurde. Den technischen Kunden-Support für die bislang verkauften Android- und Firefox-OS-Smartphones will Geeksphone zunächst weiterhin anbieten. In den sechs Jahren des Bestehens haben die Spanier insgesamt sechs verschiedene Smartphone-Modelle herausgebracht, darunter das mit Silent Circle zusammen entwickelte Sicherheits-Smartphone Blackphone, das mittlerweile ganz in der Hand des früheren Partners ist.

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Offenbar ist jedoch der finanzielle Druck für den Hersteller zu groß geworden. Das lässt sich zwischen den Zeilen der Presseerklärung herauslesen. Den gesamten geistige Besitz des Unternehmens will Geeksphone der Nutzer-Community zur Verfügung stellen.

Das Geeksphone-Gründerduo Silva-Ramos und Angel Sánchez Díaz will schon in ein paar Monaten ein erstes, mit iPhone und Android-Smartphones kommunizierendes Fitness-Armband der Marke Geeks!Me herausbringen. María Alzola, ein weiterer Mitgründer, verlässt das Unternehmen mit bislang unbekanntem Ziel. Das Gros der Geeksphone-Entwickler ist zum Blackphone-Anbieter Silent Circle gewechselt.

Blackphone | (c) Geeksphone

Blackphone | (c) Geeksphone

Im vergangenen Monat hatte bereits mit Vsenn ein anderes spannendes Smartphone-Projekt aufgegeben. Das finnische Unternehmen, dem sich unter anderem ehemalige Nokia-Mitarbeiter angeschlossen hatten, lizensiert seine Technologie für ein modulares Smartphone an eine nicht genannte Marke.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Smartphone-Markt, Firefox OS

via Golem

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Kommentare
  1. 10.07.15 20:46 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Wundert mich ehrlich gesagt nicht im Geringsten.
    Da hat sich Jolla ja besser verkauft und selbst die haben es mehr als schwer in einem Land, in dem Nokia daheim ist, wodurch ihr Bekanntheitsgrad ein wenig höher sein sollte.

    Überhaupt, die ganzen Sprösslinge haben alle keine Chance, weil es chinesische Marken wie 1+ gibt, die einfach nicht zu schlagen sind, was Preis/Leistung angeht.

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