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Autor:
Steffen Herget
| 23

Gigaset ME, Pro und Pure: Hier sind die ersten Android-Smartphones des Telefon-Urgesteins

Im Vorfeld der IFA 2015 in Berlin hat der aus dem DECT-bereich bekannte Hersteller Gigaset seine neue Smartphone-Baureihe präentiert. Die Modelle Gigaset ME, Me pro und ME Pure kommen dabei mit beeindruckender Hardware daher. Auch die Preise für die ersten Android-Smartphones hat Gigaset bereits verkündet.

Gigaset ME, Pro und Pure: Hier sind die ersten Android-Smartphones des Telefon-Urgesteins

Gigaset ME | (c) Hersteller

Bei Gigaset denken wohl die meisten Menschen an DECT-Telefone für Zuhause. Das soll sich ab Herbst ändern, denn dann kommen drei neue Smartphones des ehemals zu Siemens gehörenden Konzerns auf den Markt. Das Spitzenmodell ist das Gigaset ME Pro, das mit einem 5,5 Zoll großen Full-HD-Display, einem Qualcomm Snapdrago 810 und einer 20-Megapixel-Kamera mit Dreifach-LED-Blitz ausgestattet ist. Der Akku ist mit 4.000 mAh sehr stark ausgefallen. An der Speicherfront führt das Gigaset ME Pro 3 GB RAM und 32 GB internen Speicher ins Feld. Das Gigaset ME Pro verfügt außerdem über einen Edelstahlrahmen, leicht gebogenes 2,5D-Glas und einen Fingerabdrucksensor an der Rückseite. Geladen wird über USB Typ-C. Das neue Gigaset-Handy nimmt zwei Nano-SIM-Karten auf und unterstützt LTE Cat.6. Als Betriebssystem kommt Android 5.1.1 Lollipop zum Einsatz. Alle Daten findet ihr in Kürze in unserer Datenbank.

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Das Gigaset ME hat mit 5 Zoll eine etwas kleinere Display-Diagonale, aber ebenfalls Full-HD-Auflösung, einen Snapdragon 810 und die gleiche Speicherausstattung wie das Pro-Modell. Auch Fingerabdrucksensor, LTE Cat-6 und USB-Typ-C sind an Bord. Die 16-Megapixel-Kamera an der Rückseite hat einen Dual-LED-Blitz, unterhalb des Kameramoduls sitzt der Fingerabdrucksensor. Der Akku des Gigaset ME ist mit 3.000 mAh etwas schwächer ausgefallen.

Gigaset ME Pro | (c) Hersteller

Gigaset ME Pro | (c) Hersteller

Gigaset ME Pure | (c) Hersteller

Gigaset ME Pure | (c) Hersteller

 

Gigaset ME Pure für die Mittelklasse

Das dritte neue Modell ist das Gigaset ME Pure, das sich eher in der Mittelklasse einordnet. Mit dem 5 Zoll großen Full-HD-Display, einem Snapdragon 615 sowie 2 GB RAM und 16 GB Speicher ist es aber ebenso ordentlich ausgestattet, zumal es wie die teureren Modell USB Typ-C, Dual-SIM, einen Fingerabdrucksensor und LTE (Cat-4) mitbringt. Für die Technologie ist der Akku mit 3.320 mAh ebenfalls angenehm stark dimensioniert. Das Gehäuse des Gigaset ME Pure besteht ebenfalls aus Metall, allerdings aus Aluminium statt Edelstahl. Die 13-Megapixel-Kamera hinten muss mit einem Single-LED-Blitz auskommen.

Gigaset ME | (c) Hersteller

Gigaset ME | (c) Hersteller

Im Herbst will Gigaset den Verkauf der drei neuen Smartphones starten, wie es zur IFA 2015 in Berlin heißt. Das Gigaset ME Pro kostet mit 549 Euro am meisten. Danach folgt das Gigaset ME für 469 Euro, am unteren Ende der Skala rangiert das Gigaset ME Pure, das man für 349 Euro kaufen kann.

Welche Chancen räumt ihr den Geräten und der Marke im Smartphone-Markt ein?

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, LTE, Smartphone, Dual-SIM, IFA, IFA Berlin, Neuvorstellung

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Kommentare
  1. 19.10.15 23:28 Gandakor (Newcomer)
    Verkaufsstart?

    so langsam kommen die auf der IFA vorgestellten Geräte auf den Markt, nicht so die Gigaset ME ... Bei d e n Spezifikatonen könnte man auf die Idee kommen, dass man hier "den Mund zu voll genommen" hat und die geweckten Erwartungen - aus welchen Gründen auch immer - nicht erfüllen kann.

    Für mich war das ME zunächst d a s Objekt der Begierde, aber ohne NFC geht gar nicht (myWallet, Telekom). Dann wird es eher das Mate S, seit dem HTC One liebe ich die gekrümmten Rückseiten, so ein Z5 liegt echt Sch..... in der Hand. Auf das fehlende 5 GHz WLAN des Mate S kann ich eher verzichten als auf NFC (sorry für teilweise OT), aber die Gigaset ME Serie ist für mich "raus" ...

  2. 22.09.15 10:07 pixelflicker (GURU)

    @srx:
    Sorry, aber dein Beitrag kommt mir etwas komisch vor. Ist dir das Galaxy S6 ein Begriff? Das ist ein Gerät von so einem kleinen Hersteller aus Südkorea. Das hat ebenfalls Glas auf der Rückseite und einen Pulsmesser. Ich finde es etwas komisch, dass du dich an so etwas popeligen wie diesen Pulsmesser so aufhängst. Natürlich ist das eine Spielerei, aber das ist doch nicht der erste Hersteller der sowas bringt.

    Zum Lautsprecher hören sich deine Aussagen sehr nach Mutmaßungen an. Ich dachte du hattest das Gerät in der Hand? Dann müsstest du doch wissen, wie gut das funktionert? So ist es jedenfalls wenig gehaltvoll und nur gemecker.

    Was meinst du damit, dass dir das Aluminium-Gehäse des Pure "eher billig" vorkommt? Ist das kein Alu-Unibody wie ihn auch andere Hersteller anbieten? Wie kann ein aus einem Stück gefrästes Alugehäuse billig wirken? Ist die Verarbeitung schelcht? Die Haptik des Materials ist bei Alu jedenfalls bekannt und normalerweise nicht billig.

    Und dich stört, dass Gigaset in ein Mittelklasse-Gerät eine Mittelklasse-Kamera baut? Naja, das war ja auch nicht zu erwarten, dass da High-End verbaut wird der mit den Pixelmonsten der 800 Euro Klasse mithalten kann, oder?

    Was eine Glasrückseite bringt, möchtest du wissen? Frag doch mal Samsung, Sony und Apple, die dürften dir das recht gut sagen können. Ich bin auch kein Freund von Glasrückseiten, aber die Vorteile davon sind doch vollkommen klar. Man hat eine hochwertige Haptik, eine gute Optik und keine Probleme mit Funkwellen und muss keine komplizierten Antennenkonstruktionen bauen.

  3. 18.09.15 16:19 srx (Newcomer)

    Ich habe die Gigaset Me Telefone auf der IFA in der Hand gehabt und war sehr enttäuscht.

    Kamera:
    Sony ist leider der einzige namhafte Hersteller der bei den kleineren Versionen seiner Telefone kaum Abstriche in Puncto Ausstattung macht, daher ist die Abstufung leider üblich, wenn auch technisch nicht nachvollziehbar. Leider kommt Gigaset meiner Meinung nach mit keinem seiner drei Modelle in puncto Bildqualität an die tatsächlichen High End Smartphones von Sony, Samsung und Apple heran. Die Fotos die ich auf der IFA machen konnte waren aus meiner Sicht ganz ok, aber mehr auch leider nicht.

    Gehäuse:
    Was bei Smartphones am öftesten physisch kaputt geht ist das Display (Stichwort "Spiderapp") und das Gigaset hat nun gleich auf beiden Seiten Glas (außer bei der kleinsten Variante) - das ist natürlich sehr clever. Das Gigaset Me ist also eines der wenigen Telefone bei dem sowohl die Vorderseite als auch die Rückseite kaputt gehen kann - wirklich eine sinnvolle Innovation. Wozu überhaupt das Glas auf der Rückseite? Welchen Nutzen bringt es? Eine Anzeige gibt es dort nicht. Durch das Glas wird das Telefon nur rutschiger in der Handhabung und hat damit größeres Potential für Abstürze. Ich hatte die Telefone auf der IFA in der Hand und sie fühlten sich sehr rutschig an. Dies gilt nicht für das Gigaset Me, da dies eine Aluminium Rückseite hat. Allerdings ist wirkte diese auf mich eher billig.

    Ausstattung:
    Das Gigaset Me bringt einen Pulsmesser mit. Phantastisch, genau der hat mir an einem Smartphone immer gefehlt. So ein Quatsch! Ich konnte den Pulsmesser auf der IFA ausprobieren - es soll billig Pulsmesser geben die genauer sind. Dazu kommt noch - man muss den Finger auf die Rückseite des Gerätes halten damit es funktioniert - toll. Wann genau soll ich das nutzen? Pulsmesser machen im Sport Sinn, aber ich kann mir keine Jogger vorstellen die während des Laufens permanent den Finger auf der Rückseite ihres Smartphones haben. Aus meiner Sicht daher eine komische Idee mit wenig Praxistauglichkeit.

    Lautsprecher:
    Gigaset wirbt damit dass das Gehäuse komplett geschlossen ist und man die so genannte "Bone Conduction Transducer" Technologie verwendet um den Gesprächspartner hören zu können. Ich bezweifele das dies im Alltag sinnvoll ist. Ich stelle mir gerade vor wie eine gute Freundin von mir mit langem lockigem Haar versucht ihr Telefon an den Kopf zu drücken damit sie was hören kann. Bei ihrem bisherigen Telefon ist die Lautstärke der Hörmuschel i.d.R. so hoch eingestellt dass ich einen halben Meter daneben noch mithören kann ohne dass sie den Lautsprecher aktivieren müsste. Bei einem Gigaset Me wäre dann für Frauen mit langem Haar eben nur das Headset oder der Lautsprecher eine Option. Auch hier merkt man meiner Meinung nach, dass man bei Gigaset wenig Erfahrung mit Smartphones hat.

    Fazit:
    Gigaset zeigt mit seinem "Me" das sie noch einen langen, sehr langen Weg vor sich haben bis sie in der Lage sind Smartphones zu entwickeln die international mithalten können. Das Gigaset Me ist aus meiner Sicht kein wirkliches High End Smartphone sondern bestenfalls Durchschnitt und dafür viel zu teuer.

  4. 02.09.15 21:03 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Nach den Vorstellungen von Sony & Huawei dürften nun auch fast alle restlichen Kritiker verstummt sein.
    Chinesischer Investor hin oder her, Gigaset hat hier Topware abgeliefert.
    Bis auf NFC gibt es zumindest ohne erste Tests rein gar nichts zu meckern.

    Mehr davon!

    Ich persönlich gönne ihnen jedenfalls einen mehr als erfolgreichen Marktstart.

  5. 02.09.15 12:28 pixelflicker (GURU)

    Die Geräte finde ich sehr interessant. Ein Display das mit 5 Zoll zumindest etwas kleiner ist als die 5,2 Zoll Geräte der Konkurrenz, Dual-SIM und auch noch ein großer Akku. Das gefällt mir ganz gut. Das Design ist nicht so ganz ideal, ist mir eigentlich zu viel Glas und wieder zu nah an Apple/Samsung, aber damit kann ich leben.
    Steht jedenfalls auf meiner Liste.

  6. 02.09.15 11:48 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)
    @ Sabu:

    "Respekt sie...äh gigaset, als ich gelesen hab, dass man nach dem unheilvollen ausstieg aus dem handygeschäft wieder zurückkommen will, hatte ich als erstes den Gedanken, jetzt werden wieder ein paar chinakracher umgelabelt....aber so ist aber doch nicht geworden(das layout der internetseite erinnert aber trotzdem an einen chinesischen Hersteller dessen phone letztens getetest wurde)."

    ==> Nix mehr Siemens. Gigaset gehört zu 75% dem chinesischen "Goldin Fund".…

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