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Autor: Björn Brodersen 01.09.2015 - 18:05 | 10

Nextbit Robin: Dieses Smartphone soll kein Speicherproblem aufkommen lassen

Nutzer dieses Smartphones sollen nicht mehr über zu wenig Speicherplatz klagen: Das amerikanische Start-up Nextbit mit dem ehemaligen HTC-Designer Scott Croyle startet heute die Crowdfunding-Kampagne für das Android-Smartphone Robin, das neben 32 GB internem Speicherplatz auch 100 GB Cloud-Speicher bietet. Die ersten 1.000 Unterstützer auf Kickstarter bekommen das Nextbit Robin für 299 US-Dollar.

Nextbit Robin: Dieses Smartphone soll kein Speicherproblem aufkommen lassen

Android-Smartphone mit 100 GB Online-Speicher: Robin | (c) Nextbit

Nicht mit Highend-Specs, sondern mit einem gradlinigen Design und dauerhafter Anbindung an 100 GB Cloud-Speicher soll das neue Android-Smartphone Nextbit Robin punkten. Das amerikanische Start-up mit dem ehemaligen HTC-Mitarbeiter Scott Croyle als Design-Chef sucht ab heute auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter Unterstützer für das zuvor bereits angekündigte Gerät. Innerhalb von 30 Tagen sollen mindestens 500.000 US-Dollar eingesammelt werden. Heute Nachmittag um kurz nach 17 Uhr waren bereits über 150.000 Dollar von mehr als 450 Backern zusammengekommen. Frühe Unterstützer der Kickstarter-Kampagne für das Robin zahlen 299 Dollar für das Android-Smartphone, andere Backer 349 Dollar. Der reguläre Preis für das Nextbit Robin liegt bei 399 Dollar. Im Februar 2016 soll die Auslieferung bestellter Geräte erfolgen.

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Android-Smartphone mit 100 GB Online-Speicher: Robin | (c) Nextbit

Android-Smartphone mit 100 GB Online-Speicher: Robin | (c) Nextbit

Das Nextbit Robin läuft mit der "neuesten Android-Version" (ggf. sogar Android 6.0 Marshmallow), wird über einen 5,2 Zoll großen IPS-LCD-Touchscreen mit der Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel bedient und von einem Snapdragon-808-Prozessor von Qualcomm und 3 GB RAM angetrieben. Die rückseitige Kamera mit einem Phasenvergleich-Fokus und RAW-Modus löst mit 13 Megapixel auf, die Frontkamera mit 5 Megapixel. Außerdem bietet das Nextbit-Smartphone Datenschnittstellen wie USB Typ-C, Bluetooth 4.0, NFC, GPS, WLAN b/g/n/ac sowie UMTS mit HSPA+ und LTE, nach vorne abtstrahlende Stereo-Lautsprecher und einen Fingerabdrucksensor in der seitlich sitzenden Power-Taste. Der 2.680 mAh starke Akku ist fest in das Gehäuse eingebaut und unterstützt Quick-Charging.

Android-Smartphone mit 100 GB Online-Speicher: Robin | (c) Nextbit

Benachrichtigungsleuchte an der Unterseite des Smartphones | (c) Nextbit

Der Clou des Nextbit Robin ist die Anbindung an einen 100 GB großen Cloud-Speicher pro Nutzer, für den keine weiteren Kosten entstehen: Nicht benötigte Apps und Daten werden automatisch in der Cloud gesichert, sobald das Gerät per Netzteil an eine Stromquelle angeschlossen und mit dem Internet verbunden ist. So soll der 32 GB große interne Speicher des Handys nie zu klein werden. Welche Apps und Daten vom Gerät vorübergehend entfernt werden können, soll die Software automatisch erkennen. Auf Wunsch erfolgen die Datenübertragungen nur per WLAN, so dass der gebuchte Mobilfunktarif nicht von dem Traffic belastet wird. Benötigte Apps sollen sich spontan per Tippen auf das ausgegraute Icon auf dem Display wieder auf dem Gerät aktivieren lassen. Fotos bleiben mit geringer Auflösung zur Ansicht auf dem Smartphone, bis sie vom Nutzer in höherer Qualität aus der Cloud angefordert werden.

Android-Smartphone mit 100 GB Online-Speicher: Robin | (c) Nextbit

Nicht benötigte Apps werden in der Cloud gesichert und auf dem Display ausgeblendet  | (c) Nextbit

Nextbit liefert das Robin-Smartphone mit entsperrtem Bootloader aus. Anwender können somit problemlos Custom-ROMs wie CyanogenMod auf dem Gerät installieren. Weitere Informationen zum Gerät liefert die Kickstarter-Kampagnen-Seite.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, LTE, NFC, Qualcomm, Smartphone, Snapdragon

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Kommentare
  1. 02.09.15 15:01 N73Willi (Handy Profi)

    Mit 32 GB kommt man vielleicht über einen langen Ausflugstag... Aber dann meine 3Gb Volumen für die Cloud nutzen, neee... und zu Hause auf die Cloud zugreifen und über WLAN Sachen hochladen ist auch sinnfrei, da kann ich es auch auf den PC ziehen...

  2. 02.09.15 11:47 TheHunter (Gast)

    Ich weiß ja nicht wie in den STaaten die Tarife gestrickt sind und ob es da viele offene Hotspots gibt, aber bei uns hier ist das totaler Schwachsinn. Der teuerste Tarif hat 5GB LTE Traffic und der ist ruckzuck futsch, wenn man auf 100GB Cloud zugreifen will.

  3. 02.09.15 11:04 betold (Newcomer)

    Es unterstütz alle für DE wichtigen LTE Bänder. /yeah

  4. 02.09.15 02:46 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Nettes, jedoch gewöhnungsbedürftiges Design, das war's mMn. dann aber auch schon. Schade!

    Zumal die Auslieferung viel zu spät sein dürfte und recht ungünstig gewählt, nach der CES 2016 und kurz vor dem MWC.

    Nun gut...

  5. 01.09.15 20:34 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    Cloudspeicher ist einfach kein Ersatz für internen Speicher. Es ist eine nette Ergänzung, aber dann muss es wenigstens auf allen Geräten erreichbar sein ... am besten man macht seine eigene Cloud mit Blackjack und N... netten Mädels ;)

  6. 01.09.15 19:55 ThePunisher (Newcomer)

    und im Ausland oder dem Land oder den Bergen geht wieder nix ... verarsche ....

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