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Autor:
Christopher Gabbert
| | 5

ifixit: Surface Pro 4 lässt sich schwer reparieren

Das Microsoft Surface Pro 4 ist in der Werkstatt der Reparaturexperten von iFixit gelandet. Sie haben das Windows-Tablet auseinandergenommen und zeigen im Teardown, vor welche Schwierigkeiten man bei der Reparatur des Tablets gestellt wird.

ifixit: Surface Pro 4 lässt sich schwer reparieren

Microsoft Surface Pro 4 bei iFixit | (c) iFixit

Die Reparaturexperten von iFixit haben sich das Microsoft Surface Pro 4 vorgenommen um zu prüfen, wie gut sich das Microsoft-Tablet auseinanderbauen und im Schadensfall reparieren lässt. Dabei kommt es wie schon der Vorgänger mit einer Bewertung nicht sonderlich gut weg, nur von zwei von zehn möglichen Punkten streicht es am Ende ein. Microsoft setzt beim Surface Pro 4 im großen Maße Kleber ein, um die Komponenten zusammenzuhalten. So lassen sich Display und Schutzglas nur unter Einsatz von Wärme vom Rest des Gehäuses trennen, um an die darunterliegenden Hardwarekomponenten zu gelangen. Damit steht auch fest, dass beim Bruch des Display-Glases das Touch-Modul gleich mit ausgetauscht werden muss.

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Nach dem Entfernen des Displays lässt sich die verbaute SSD-Festplatte im Surface Pro 4 noch am einfachsten austauschen. Diese ist nur von einer Metallplatte abgedeckt, die sich leicht abnehmen lässt. Beim Akku sieht das wiederum völlig anders aus. Trotzdem er nicht mit Lötstellen am Mainboard befestigt ist, verhindert der Einsatz von starkem Klebstoff das einfache Entfernen des Energielieferanten. Der Einsatz von Wärme zum Aufweichen erweist sich an dieser Stelle allerdings besonders schwierig, da viele sensible Komponenten der Hitze ausgesetzt sind.

Microsoft Surface Pro 4 bei iFixit | (c) iFixit

Das Innenleben des Microsoft Surface Pro 4 | (c) iFixit

Der Blick in das Innere zeigt zudem, welche weitere Komponenten Microsoft im Surface Pro 4 einsetzt. Zur Kühlung des Basis-Modell mit Intels Core-M-Chip ist im Gegensatz zu der Variante mit Core-i-Prozessor kein Kühler verbaut - an der Stelle klafft nur ein Loch. Die Kühlung erfolgt über eine große Heatpipe, die für die Weiterleitung der Abwärme zum Gehäuserand verantwortlich ist. Insgesamt schneidet das neue Windows-Tablet von Microsoft zwar ein Punkt besser ab als der Vorgänger, der mit nur einem Punkt die Werkstatt verließ. Das macht es aber trotzdem nicht zu einer leichten Angelegenheit, wenn es um das Reparieren und Austauschen von Komponenten geht.

Mehr zum Thema: Tablet, Windows, Windows 10

Quelle: iFixit via WinFuture

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Kommentare
  1. 06.06.17 18:48 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    Zum Thema: Ersatzdisplays für das Surface Pro 4 kosten so um die 120-170€.

    Allgemein: Mir ist aufgefallen, dass gerade günstige Geräte oft besser reparierbar sind. Wer teuer kauft, kauft zweimal, wenn man so will ;)

  2. 06.06.17 18:30 M.a.K (Handy Master)

    @ chief,

    dann sieht das schon anders aus. Der Trend die Geräte mit viel Kleber vollzupumpen machen sie leider nicht stabiler, dafür fast unmöglich zu reparieren. Da wird leider völlig am Kunden vorbei entwickelt. Ein Schaden welcher Art auch immer ist dann meistens ein Totalschaden. Ich denke da steckt ein System dahinter, damit der Kunde bloß nicht selber Hand anlegt.

  3. 06.06.17 17:50 chief (Professional Handy Master)

    @Mak

    Sehr wahrscheinlich wird es ein Austauschgerät sein. Altes abgeben, Refurbish zurückbekommen.

  4. 06.06.17 17:00 M.a.K (Handy Master)

    540€ für ein neues Display ist schon eine Ansage. Die Geräte haben doch alle das selbe Display, egal ob i7, i5 oder m3 und das Gerät mit dem Core m3 gibt es ab 699€. Wie kommen die dann allein für das Display auf 540€?? Ganz schön dreist. Vor allem, da auch noch beim Support so massiv gespart wird...

  5. 06.06.17 16:27 alex55
    Reparatur durch Microsoft

    Hallo Zusammen

    durch die Tipps in diesem Chat habe ich mich entschieden mein Surface pro 4 mit einem gesplitterten Display (Sturz) zur Reparatur nach Microsoft zu senden.

    Das Gerät ist 2 Monate jung, aber der Schaden ist selbst verursacht, also keine Garantie.
    Man braucht viel Geduld um bei Microsoft alle Sprachmodule und Warteschleifen zu durchdringen, aber dann hat man doch irgendwann einen kompetenten Microsoft-Mitarbeiter am Ohr. Der Kundensupport sitzt allerdings in Portugal und kriegt mal gar nichts auf die Reihe.

    Zunächst musste ich einen Microsoft-Account einrichten um von dort in einem Shopmodul die "Reparatur" zu kaufen und per Kreditkarte zu bezahlen. (EUR 535,50) Dann sollte mir per Mail ein Versandlink zu UPS gesendet werden, um das Gerät abholen zu lassen. An diesem einfachen Versandlink ist die ganze Reparatur dann letztlich jedoch gescheitert.

    Microsoft hat es innerhalb von 5 Werktagen nicht geschafft mir trotz 6 Anrufen beim Support diesen Versandlink zu senden. Mails zur Verifizierung meiner Daten sind aber jeweils sofort durchgegangen!

    Nach 5 Tagen hat man mir dann freundlicherweise und höchst kompetent angeboten, den Auftrag doch besser zu stornieren. Die Empfehlung lautete, mir doch eine andere alternative Mailadresse zuzulegen und es damit dann noch einmal zu versuchen. Der Versand seitens Microsoft an eine alternative Mailadresse im Rahmen des bereits eingebuchten und bezahlten Auftrages sei leider nicht möglich.

    Nur zum Verständnis: Der Computergigant Microsoft ist nicht in der Lage aus dem System Versandlinks an bestimmte Mailadressen zu versenden, wobei man mir nicht einmal sagen konnte wo das Problem liegt, denn alle anderen Mailversender auf diesem Planeten erreichen mich und mein Mailpostfach ohne Probleme...

    Da ich das Gerät dringend brauche habe ich heute entschieden, den gesamten Vorgang mit Microsoft zu stornieren und mein Geld zurück zu verlangen. Ich werde mir einen alternativen Reparatur-Anbieter suchen und vermutlich sogar noch was sparen. Vor allem aber schone ich so meine Nerven, denn es kommt wirklich selten vor, dass ich am Telefon laut werde...

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