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Autor: Björn Brodersen 04.11.2015 - 16:35 | 2

PuzzlePhone-Crowdfunding: Specs und Preis des modularen Android-Smartphones

Das PuzzlePhone von Circular Devices kostet ab 356 Euro plus Versandkosten. Ab heute können Unterstützer das modulare Android-Smartphone auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo bestellen. Die Auslieferung der ersten Geräte erfolgt aber erst im September 2016.

PuzzlePhone-Crowdfunding: Specs und Preis des modularen Android-Smartphones

PuzzlePhone | (c) Circular Devices

Der finnische Hersteller Circular Devices sammelt ab heute auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo Geld für die Produktion des PuzzlePhone ein. Unterstützer können das mit dem Android-Betriebssystem laufende modular aufgebaute Smartphone für Preise ab 299 Euro bestellen. Diese auf 250 Einheiten limitierte "Early-Bird"-Version des PuzzlePhone mit 16 GB interner Speicherkapazität soll im September 2016 an die Käufer ausgeliefert werden. Das Puzzlephone mit 32 GB Speicherplatz und Metallogo auf der Rückseite kostet regulär 599 Euro, das Gerät mit 64 GB interner Speicherkapazität ab 699 Euro (jeweils UVP zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten), sind aber im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne zu niedrigeren Preisen von 399 Euro bzw. 499 Euro erhältlich und werden frühestens im Oktober an die Käufer verschickt.

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Das Ziel des PuzzlePhone-Projekts

Das Puzzlephone-Konzept von Circular Devices, ein aus Finnland stammendes Start-up, ist vor allem auf ökologische Nachhaltigkeit ausgelegt. Erklärtes Ziel der Macher ist es, ein längerlebiges, ein einfacher zu wartendes und zu reparierendes und dadurch ein die Umwelt geringer belastendes Smartphone herzustellen. Das Puzzlephone besteht aus drei Bauteilen: Das LCD, die Hardware-Tasten, Lautsprecher und Mikrofon bilden das sogenannte "Rückgrat", das "Gehirn" beherbergt den Chipsatz und das Kamera-Modul, das "Herz" den Akku und weitere Elektronik wie Sensoren. In einem Datenblatt auf der Crowdfunding-Website listet Circular Devices die weiteren Specs des Geräts.

PuzzlePhone | (c) Circular Devices

Die Preise für die ersten Versionen des PuzzlePhone (zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten) | (c) Circular Devices

Die wichtigsten Specs des PuzzlePhone in der Zusammenfassung

Das PuzzlePhone läuft zum Release mit Android 6.0 Marshmallow oder einer nachfolgenden Betriebssystemversion von Google und soll "regelmäßig" Updates erhalten. Es wird über ein 5 Zoll großes Full-HD-Display bedient sowie von einem 64-Bit-fähigen Octa-Core-Prozessor nicht benannten Fabrikats und einem 3 GB großen Arbeitsspeicher angetrieben. Das modulare Smartphone ist mit einer rückseitigen 12-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz sowie einer 5-Megapixel-Frontkamera bestückt. Zu den Datenschnittstellen des Baukasten-Handys gehören USB 3.0 Typ C, Bluetooth 4.2, NFC, GPS, WLAN a/b/g/n/ac sowie UMTS mit HSPA+ und LTE Cat-4 oder Cat-6. Der Akku hat eine Kapazität von 2.800 mAh.

Das modulare Smartphone wird in Finnland hergestellt und in Länder der EU und andere europäische Staaten wie etwa Norwegen und die Schweiz sowie in die USA und nach Kanada verschickt. Ausgeliefert wird das 8,9 Millimeter dicke PuzzlePhone mit einem USB-Typ-C-Ladekabel, Kopfhörern mit integriertem Mikrofon sowie einer Kurzanleitung.

Weitere Informationen zu modularen Smartphones:

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone

via PhoneArena

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Kommentare
  1. 07.11.15 23:00 ollimi (Advanced Member)

    Wenn es 10 Jahre lang nutzbar sein soll, gibt's dann auch 'ne Garantie, dass zumindest das "Rückgrat" so lange hält? Da steckt im finalen Design immerhin das Display drin!

    Ansonsten aber eine gute Idee, solange auch wirklich in jährlichen Abständen Prozessor- Speicher- und Kamera- upgrades angeboten werden.
    Ein Rückgrat für bis zu 9 Module wäre übrigens deutlich aufwendiger, die Module müssten kleiner sein, und das ganze wäre sicherlich auch deutlich teurer zu realisieren.

  2. 05.11.15 11:16 mcRebe (Advanced Member)

    sieht ja ganz spannend aus das konzept und bei einer dicke von 8,9mm ziemlich schlank (im gegensatz zum gezeigten demogerät im video) aber...

    ...warum nur 3 teile und nicht wie beim "project ara" 9? fände ich sinnvoller.

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