Autor:
Christopher Gabbert
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LG V10 kommt dieses Jahr noch nach Deutschland

Das LG V10 kommt doch nach Deutschland und das sogar noch in diesem Jahr. Das Dual-Screen-Smartphone, welches im Oktober in den USA an den Start ging, sollte zwar nach Europa kommen, aber nicht in Deutschland erscheinen. Jetzt lenkt LG ein und nennt auch bereits Preis und Veröffentlichungsdatum für das Smartphone.

LG V10 kommt dieses Jahr noch nach Deutschland

LG V10 | (c) LG

Auf dem Launch-Event des LG V10 Anfang Oktober deutet sich an, dass das dritte Highend-Smartphone der Koreaner dieses Jahres zwar nach Europa kommen werden, allerdings nicht nicht Deutschland. Jetzt hat LG auf einem heute stattfindenden Pressevent bestätigt, dass das Smartphone mit den zwei Displays an der Vorderseite doch nach Deutschland kommt. Auch einen Preis nennt LG bereits für das neue Smartphone. Das V10 wird ab Ende Dezember zum UVP von 649 Euro in den Farben Schwarz und Weiß bei Amazon erhältlich sein. Bei 1&1 gibt es das Smartphone ab dem 1. Januar 2016 im Allnet Pro Tarifbundle mit 0 Euro Zuzahlung.

LV V10 | (c) LG

LV V10 | (c) LG

LV V10 | (c) LG

Die verfügbaren Farben des LV V10 | (c) LG

 

Die Vorderseite des LG V10 wartet mit zwei Displays und zwei Kameras auf

Das LG V10 besitzt ein 5,7 Zoll großes IPS-Quantum-Display, welches mit 2.560 x 1.440 Pixel auflöst. Doch dabei handelt es sich nicht um das einzige Display des neuen Smartphones aus Korea. Direkt über dem Hauptbildschirm befindet sich noch ein zweiter schmaler Bildschirm, der von LG "Second Screen" genannt wird. Dieser 2,1 Zoll große IPS-Quantum-Display löst mit 1.040 x 160 Pixel auf und besitzt so die gleiche Menge an Pixeln pro Zoll wie das Große (513 ppi). Über ihn lassen sich unter anderem eingehende Nachrichten oder Feeds lesen und dauerhaft Verknüpfungen und Informationen wie Uhrzeit und Wetter anzeigen, ohne den großen Bildschirm einzuschalten.

LV V10 | (c) LG

Der Second Screen des LV V10 | (c) LG

Die drei Kameras des LG V10

Neben den zwei Displays hat die Vorderseite des LG V10 noch eine zweite Besonderheit zu bieten. Dort befindet sich statt einer Kamera gleich zwei Knipsen für Selfies oder Videotelefonie. Beide Kameras lösen mit 5 Megapixel auf, besitzen aber unterschiedliche Motiv-Winkel. Während die eine Kamera mit 80° einen Standart-Winkel besitzt, nimmt die zweite Kamera Fotos mit 120° Weitwinkel auf. Auf der Rückseite befindet sich eine 16 Megapixel-Kamera mit f/1.8-Blende, Laser-Autofokus und einem optischen Bildstabilisator. Eine Besonderheit bietet an dieser Stelle auch die Software des LG V10: Über den Profimodus der Kamera-App lassen sich während der Videoaufnahme zahlreiche Einstellungen vornehmen. Dazu zählen unter anderem der Weißabgleich, Fokus, Verschlussgeschwindigkeit, ISO oder über welches Mikro der Ton aufgenommen wird.

Manueller Kamera-Modus des LG V10 | (c) LG

Manueller Kamera-Modus des LG V10 | (c) LG

Im Inneren des LG V10 arbeitet ein Snapdragon-808-Prozessor, der von 4 GB Arbeitsspeicher begleitet und von einem austauschbaren 3.000 mAh großen Akku mit Energie versorgt wird. Dieser lässt sich dank Quick Charge 2.0 innerhalb von 40 Minuten wieder um die Hälfte aufladen. Der interne Speicherplatz beträgt 32 GB und lässt sich mittels einer microSD-Karte um bis zu 2 TB erweitern. Fürs mobile Internet stehen ein WLAN-Modul (802.11 a/b/g/n/ac), ein UMTS- und ein LTE-Modul Cat-6 zur Verfügung. In Sachen Konnektivität beherrscht das V10 zudem Bluetooth 4.1, NFC für das mobile Bezahlen und GPS. Erstmals in einem Smartphone kommt im V10 ein 32 bit Hi-Fi Digital/Analog-Wandler von ESS Technology zum Einsatz, womit Musik in High Definition wiedergeben wird. Hierzu werden Standard Definition Audiodateien auf 32-Bit-Hi-Fi hochgerechnet.

LG V10 kommt Mit Fingerabdrucksensor und Anroid 5.1.1 Lollipop

Neu beim LG V10 ist auch ein Fingerabdrucksensor, der bisher in keinem Smartphone der Koreaner verbaut war. Dieser befindet sich im Rear-Key auf der Rückseite des Geräts, über den sich auch das Display an- und ausschalten lässt. Ausgeliefert wird das V10 mit Android 5.1.1 Lollipop, über welches LG seine eigene Oberfläche UC 4.0 gestülpt hat. Diese bietet Features wie Knock-Code, Quick-Memo, und Smart Bulletin.

Weitere Infos folgen in Kürze. Zudem liefern wir euch heute noch unsere ersten Eindrücke vom neuen LG-Smartphone.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone

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Kommentare
  1. 30.11.15 18:29 Gandalf (Advanced Handy Profi)

    "Nicht an den Mann bringen" ist allerdings übertrieben.
    Sie bleiben hinter den eigenen Erwartungen respektive unter zu hoch gesteckten Zielen zurück.
    Wenn man sich das Shipment und die verkauften Stückzahlen + der Marktanteile ansieht, dann stehen sie immer noch besser da, als manch anderer Hersteller. So müsste man es sagen.

    Mal abwarten, eventuell reißen sie das Ruder in geraumer Zeit doch noch ordentlich um.

    Für den Ruf, den LG vor ein paar Jahren mal hatte, haben sie sich bärenstark zurückgekämpft.

  2. 30.11.15 14:03 Nuvolari (Advanced Handy Profi)
    @Gandalf

    Das größte Problem für und bei LG ist eben die Tatsache, dass sich deren Geräte noch nicht einmal gut nach einem enormen Preisrutsch verkaufen.

    Das Flex 2 kam vor gut einem halben Jahr für 649 EUR auf den Markt.
    Und nun dümpelt es bei 200 bis 230 EUR rum.

    Das Flaggschiff G4 kam für 599 bzw. 699 auf den Markt und wird mittlerweile als "Fashion-Edition" für 350 bis 400 EUR verkauft.
    Und selbst zu diesem Preis tun sich die Verkaufer bzw. Promoter mehr als schwer das Modell an Kunden zu bringen.

    Auch wenn der Preis des Priv viel zu hoch angesetzt ist, so hoffe ich, dass BlackBerry Erfolg damit haben wird und einen guten Gewinn einfahren kann.

  3. 30.11.15 13:42 Gandalf (Advanced Handy Profi)

    Sprich gut für den Endkunden, gut für die abgesetzten Stückzahlen, allerdings nicht so vorteilhaft für die Marge & den Gewinn.

    Aber besser so, als gar nicht. Irgendwie muss man die Produkte ja unter die Völker bringen.
    Irgendwann vielleicht, sind die zukünftigen Geräte dann wertstabiler und gleichzeitig herrscht bereits schon eine ordentliche Verbreitung älterer Geräte vor.
    Ergo Mundpropaganda, Beliebtheit, Bekanntheit.

    Dass wertstabilere Geräte nichts bringen für ein Unternehmen, weil sie nicht gekauft werden und demzufolge auch unbekannt bleiben, sieht man an BlackBerry mit ihren letzten Geräten.
    So hoffe für sie, dass sich das mit dem Priv nun ändern wird.

  4. 30.11.15 13:33 Nuvolari (Advanced Handy Profi)

    Das nächste preislich hoch angesetzte Smartphone von LG mit der Garantie eines rasanten Preisrutsches innerhalb von nur wenigen Wochen.

  5. 30.11.15 12:49 Gandalf (Advanced Handy Profi)

    Sehr schön!

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