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Autor: Tobias Czullay 19.12.2015 - 16:00 | 25

Quartalszahlen: Es geht bergauf für Blackberry

Mit dem Priv und Android hat Blackberry zwar ein fremdes, aber auch ein potenziell sichereres Territorium betreten, jetzt steht die erste Abrechnung an. Und tatsächlich konnte der Konzern seinen Umsatz zuletzt steigern, für einen Gewinn reichte es aber nicht. Auch die Verkaufszahlen des Priv bleiben noch hinter den Erwartungen zurück.

Quartalszahlen: Es geht bergauf für Blackberry

Blackberry Priv | (c) Areamobile

Blackberry kann stolz sein, mit dem Priv hat das Unternehmen offenbar einen weiteren Schritt in die richtige Richtung eingeschlagen: Aus dem Bericht für das dritte Quartal aus dem laufenden Geschäftsjahr 2016 geht hervor, dass das Unternehmen 14 Prozent mehr Umsatz erwirtschaften konnte als noch im Quartal zuvor. Zwischen September und November erzielte Blackberry einen Umsatz von insgesamt 548 Millionen US-Dollar, nach Abzügen steht unterm Strich allerdings ein Minus von 89 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum vor einem Jahr erzielte Blackberry einen Umsatz von 793 Millionen US-Dollar, verzeichnete aber auch einen etwas höheren Netto-Verlust von 148 Millionen US-Dollar. Haupteinnahmequelle für Blackberry war im dritten Quartal mit 40 Prozent die Hardware, Software und Dienste strichen 29 Prozent und Zugangsgebühren für die Dienste 31 Prozent ein.

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John Chen, seit 2014 amtierender CEO von Blackberry, zeigt sich in einer Telefonkonferenz zufrieden mit der Entwicklung: "Mein erstes Ziel war es, mit der Gerätesparte die schwarze Null zu erreichen, denn wir können kaum Strategien in einem Geschäft fahren, mit dem wir weiter Geld verlieren. Wir sind jetzt in dieser Richtung." Entsprechend positiv gestimmt geht der Konzern auch in die Zukunft, im Quartalsbericht erwartet man demnächst wieder Gewinne.

Doch auch wenn sich der Verlust in Grenzen hält: Die Verkaufszahlen des Priv bleiben angeblich hinter den Erwartungen zurück. So schreibt Re/code, dass Blackberry etwa 700.000 Einheiten des Slider-Smartphones abgesetzt hat, Investoren für den Zeitraum allerdings auf mindestens 900.000 verkaufte Exemplare getippt hatten. Das Priv ist seit dem 6. November in den USA und Kanada erhältlich, in Deutschland und anderen Ländern verzögerte sich der Marktstart. Hierzulande gibt es das erste Android-Smartphone von Blackberry seit etwa einer Woche zum Preis von 779 Euro zu kaufen.

Mehr zum Thema: Smartphone-Markt

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Kommentare
  1. 31.12.15 00:41 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    kA was an 30% weniger Einnahmen als im Jahr zuvor gut sein soll. Gut sie haben aus dem weniger Einkommen mehr rausgeholt, aber Erfolg sieht anders aus

  2. 31.12.15 00:33 chief (Professional Handy Master)

    Es wurden keine 700T Privs verkauft. Es wurden im letzten Quartal insgesamt 700T Geräte verkauft. Auf das Priv entfallen in dieser Zeit irgendwas zwischen 10T und 20T.

    Der gute Chen ist also Meilenweit von seinen 5 Millionen entfernt.

  3. 31.12.15 00:26 Gandalf (Expert Handy Profi)

    BB hat soviel erwartet, liegt im Soll, denn 5 Mio. Privs werden angepeilt, 700k Stück wurden in diesem kurzen Zeitraum an den Mann/Frau gebracht, jedoch hat man sich insgeheim aber laut Chen sogar eine noch positivere Verkaufszahl über Prognose erhofft. Diese ist nun eben noch nicht eingetreten, was das Ergebnis nicht zwingend negativer macht. Ein Wunsch ist nichts Verwerfliches.
    Also, was ist daran falsch? ;-)

  4. 30.12.15 23:28 bocadillo (GURU)

    Gandalf

    Wen. Man sich mehr erhofft hat sind sie eben nicht im Soll , sondern bestenfalls nah dran ;-)

    Applenerd

    Mit Ramsch meine ich die preisliche Stellung . Androudhighends bleiben liegen - stattdessen verkauft sich immer mehr Midrange und lowend während sich highend immer mehr auf Apple konzentriert !

    In Kombination. Mit spielbubenos meine ich damit nur das die Leute es entweder wegen dem Preis oder der vielen rumspielmöglichkeiten kaufen - und das lässt sich neunmal kaum negieren wenn man mal schaut wie auch hier androiduser ihre Kaufentscheidung begründen :
    - iOS lässt nicht genug Spielraum und ist zu sehr reglementiert
    - Apple ist abzocke
    - die Preise für ein s6 sind eine Frechheit .

    Ich behaupte ja nicht das es ein schlechtes is ist - es wird halt nur verramscht !

  5. 30.12.15 21:56 Applenerd (Handy Profi)

    Sorry Blackberry, aber weniger steil bergab ist noch lange nicht "bergauf".

    Bergauf wäre für mich die Gewinnzone.

    >> android ist [...] das ramsch- und Spielbuben os

    Bitte? Ich persönlich werde mit Android nicht warm (rankt bei mir noch hinter WP und BB), aber es ist sicherlich kein "Ramsch-OS" (denn es ist hochwertig und solide programmiert, wie alle anderen auch) und ebenso wenig ein "Spielbuben-OS", denn nur weil man viel einstellen *kann*, läuft Android auch Out-Of-The-Box sehr gut.

    Die allermeisten Android-Nutzer sind sicherlich keine Rooter, Custom-ROM-Nutzer oder "Frickler".

  6. 30.12.15 20:24 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Übrigens: "- die Zahlen des androidflopps bei Blackberry vernehmen wirst"

    Die sind ja bereits bekannt, zumindest die ersten. 700.000 Stück. Die liegen genau im Soll, auch wenn sie sich intern NOCH mehr erhofft hatten.
    Nach Flopp sieht das nicht aus. ;-)

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