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Autor:
Christopher Gabbert
| | 3

Sony entwickelt leistungsfähigere Akkus für Smartphones

Sony arbeitet derzeit an neuen Akkus, die eine längere Laufzeit für Smartphones bringen sollen. Durch eine höhere Energiedichte bieten diese bei gleichbleibender Größe mehr Leistung als bisherige Akkus. Bis zur Marktreife der neuen Energiespender dauert es jedoch noch.

Sony entwickelt leistungsfähigere Akkus für Smartphones

Sony Xperia Z Reihe | (c) Areamobile

Der drittgrößte japanische Technikkonzern Sony arbeitet derzeit an einer besseren Alternative für Lithium-Ionen-Akkus in Smartphones. Das berichtet die Onlineausgabe der japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei Technology". Dabei soll die positive Elektrode des neuen Akkus aus Schwefel gefertigt sein und somit eine höhere Energiedichte erreicht werden. Sony spricht von einem Verbesserung der Energiedichte pro Volumen von 40 Prozent, also eine Steigerung der derzeitigen 700 Wh/L (Wattstunde pro Liter) auf 1.000 Wh/L.

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Obwohl die positive Elektrode auf Schwefelbasis eine niedrigere Spannung hat als bei Lithium-Ionen-Akkus, ist die theoretische Stromkapazität pro Elektron deutlich höher. Mit zunehmender Entwicklung soll damit auch eine noch höhere Energiedichte als die angepeilten 1.000 Wh/L möglich sein. Das bedeutet eine größere Akkukapazität bei gleichbleibender Größe des Energiespenders. Sony beabsichtigt solche Lithium-Schwefel-Akkus im Jahr 2020 auf dem Markt zu bringen. Diese sollen zunächst in Smartphones verbaut werden und später auch in anderen mobilen Geräten und Robotern zum Einsatz kommen. Auch an Magnesiumsulfid-Akkus arbeitet das Unternehmen bereits seit längerem.

Die am weitesten verbreiteten Akkutypen sind der Nickel-Metallhydrid-Akku (NiMh) und der Lithium-Ionen-Akku (Li-Ion). Der Li-Ion-Akku existiert auch in einer weiteren Bauart als Lithium-Polymer-Akku, bei dem ein polymeres Elektrolyt statt eines flüssigen verwendet wird. Die beiden unterschiedlichen Lithium-Akkus kommen heutzutage in mobilen Geräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks zum Einsatz.

Mehr zum Thema: Akku, Android-Smartphone, Smartphone

via Golem

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Kommentare
  1. 22.12.15 13:41 modena (Member)

    @foetor

    Auch 2020 wir 40% mehr Kapazität immer noch ein riesen Schritt sein.
    LiIon haben wir seit mitte der 80er mehr oder minder in der heutigen Form.
    Da entwickeln Megakonzerne mit Milliardenbudget seit Jahrzehnten und weiter gegangen ist fast nichts.

  2. 22.12.15 12:06 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @foetor: Man darf aber auch nicht vergessen, dass der Verbrauch der Geräte kaum bis gar nicht gestiegen (in Relation zur Displaygröße versteht sich) ist in den Jahren seit es Smartphones gibt. Ist auch nicht so verwunderlich, weil nur eine gewisse Wärme (Verlustleistung) in so einem kleinen Paket produziert werden kann bis es unangenehm wird (worst case).

  3. 22.12.15 11:28 foetor (Gast)

    Schöner Ansatz nur 4 Jahre ist ein wenig zu weit weg :D Da passiert noch viel und bis dahin sind die 40% sicherliche keine Besonderheit mehr (durch höheren Verbauch der Geräte, wer weiß 8k Display 60MP Kamera und und und)

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