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Autor:
Christopher Gabbert
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Google Glass: Neue zusammenklappbare Version der Datenbrille gesichtet

Nach dem anfänglichen Hype um Google Glass ist die Datenbrille recht schnell wieder in der Versenkung verschwunden. Jetzt gibt es allerdings neue Details und Bilder der geplanten zweiten Version der Datenbrille, die sich an Unternehmen richten soll.

Google Glass: Neue zusammenklappbare Version der Datenbrille gesichtet

Google Glass | (c) Google

Mit Google Glass wollte der amerikanische Internetriese die Augmented Reality weiter nach vorne bringen. Dem anfänglichen Hype folgte allerdings die Ernüchterung - zu groß waren die technischen Unzulänglichkeiten und die Skepsis der Datenschützer. Wie 9to5Google berichtet ist jetzt eine neue Version der Datenbrille bei der FCC, der US-amerikanischen Zulassungsbehörde für Kommunikationsgeräte, aufgetaucht und soll derzeit offiziell "Enterprise Edition" heißen.

Die zweite Version von Google Glass unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von der ersten "Explorer Edition", hat aber ein von vielen Nutzern ersehntes Feature erhalten: Die neue Brille lässt sich nun zusammenklappen und so bei Nichtbenutzung deutlich besser verstauen. Wie der Name der zweiten Version vermuten lässt, will Google das Gerät nun in den Geschäftsalltag integrieren und nicht mehr als bloße Spielerei an den Endverbraucher bringen. Neben dem Gelenk, an welchem sich das auch "Project Aura" genannte Gerät zusammenklappen lässt, besitzt die Datenbrille nun auch ein etwas größeres Glasprisma.

Google Glass Version 2 | (c) 9to5Google

Das Innleben der neuen Google-Glass-Version | (c) 9to5Google

Google Glass Version 2 | (c) 9to5Google

Google Glass Version 2 zusammengeklappt | (c) 9to5Google

Google Glass Version 2 | (c) 9to5Google

Google Glass Version 2 | (c) 9to5Google

Google Glass Version 2 | (c) 9to5Google

Das Gelenk der neuen Google-Glass-Version | (c) 9to5Google

 

Der Einschaltknopf von Google Glass befindet sich nicht länger auf der Innenseite des Brillenbügels, sondern ist an die Rückseite gewandert. Wird die Frontkamera aktiviert, geht nun gleichzeitig ein kleines Licht an. Ein Eingeständnis an die Datenschützer, die Aufnahmen mit der Brille befürchteten, ohne dass die gefilmte Person davon etwas mitbekommt. Wie das Wall Street Journal berichtet, ist in der neuen Google-Glass-Version ein Intel-Atom-Prozessor verbaut, der unter anderem für eine bessere Akkulaufzeit sorgen soll. Zudem soll sie staub- und wasserdicht werden.

Google Glass ist ein aus dem Forschungsprojekt "Project Glass" hervorgegangenes Produkt, welches im Juni 2012 offiziell vorgestellt wurde. Google beendete im vergangenen Januar den Verkauf der Datenbrille im Rahmen des Explorer-Programms und wurde vom Finanzvorstand Patrick Pichette als Projekt bezeichnet, "das nicht den Erfolg brachte, der erhofft wurde".

Mehr zum Thema: Google Glass, Datenbrille

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