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Autor:
Steffen Herget
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LG K7 Hands-on: Mehr Schein als Sein - mit Absicht

In Las Vegas auf der CES 2016 stellt LG seine neue K-Serie vor. Die Marschroute gibt der Hersteller explizit vor: Die Android-Smartphones sollen mit edlem Design optisch und haptisch mehr hermachen, als es die verwendete Technik und der Preis eigentlich versprechen. Wir konnten uns das LG K7 bereits ansehen.

LG K7 Hands-on: Mehr Schein als Sein - mit Absicht

LG K7 Hands-on | (c) Areamobile

Das LG K7 ist das kleinere neue Smartphone des koreanischen Unternehmens, das größere Modell trägt den Namen LG K10. Das K7 sorgt beim ersten Ausprobieren mit seinem Material für Erstaunen. Die Rückseite aus Kunststoff ist mit feinen Rillen überzogen und hat eine ganz leicht gummierte Oberfläche, die sehr angenehm anzufassen ist. Gegen Fingerabdrücke zeigt sich die Rückseite weitestgehend immun. Ebenfalls hochwertig wirkt die Front mit 2,5D-Glas, das eine sehr rutschige und fettabweisende Oberfläche hat. Darunter verbirgt sich ein 5 Zoll großes In-Cell-Display mit 720p-Auflösung, das zwar etwas schärfer sein dürfte, aber strahlende Farben und ein tiefes Schwarz mitbringt.

LG bietet das K7 in zwei Versionen an. Die stärkere Variante ist das LTE-Modell, das einen 1,3 GHz schnellen Quad-Core-Prozessor und 1,5 GB RAM besitzt. Das für den deutschen Markt vorgesehene 3G-Modell des LG K7 muss mit 1 GB Arbeitsspeicher und einem Vierkerner mit 1,1 GHz auskommen. Dass es mit so einer Ausstattung hier und da zu kleineren Ruckler oder eine Ladepause gibt, dürfte klar sein. Beim Ausprobieren des LG K7 auf der CES in Las Vegas kam das aber immerhin nicht allzu oft vor. Apps starten allerdings insgesamt nicht so schnell wie bei besser ausgestatten Smartphones, mit aufwendigen 3D-Spielen und HD-Videos dürfte man hier ebenso keine Freude haben. Das ist allerdings bei einem günstigen Smartphone auch nicht die Kernkompetenz.

LG K7 Hands-on | (c) Areamobile

LG K7 Hands-on | (c) Areamobile

LG K7 Hands-on | (c) Areamobile

LG K7 Hands-on | (c) Areamobile

LG K7 Hands-on | (c) Areamobile

LG K7 Hands-on | (c) Areamobile

 

Bei der Ausstattung gespart

Nicht besonders gut aufgestellt ist das LG K7 beim internen Speicher, der bei der 3G-Variante nur 8 GB groß ist. Die LTE-Version bringt es immerhin auf 16 GB. Beide Smartphones nehmen eine Speicherkarte auf. Das Betriebssystem ist mit Android 5.1 Lollipop nicht aktuell, das muss auch bei einem günstigeren Modell nicht unbedingt sein. Über der Google-Software liegt wie üblich die LG-Oberfläche, die nicht jedem gefallen mag, aber in Sachen Zusatzfunktionen zu den besseren Hersteller-UIs gehört.

Gespart hat LG auch bei der Hauptkamera des K7, die mit 8 Megapixel bei der LTE-Version und nur 5 Megapixel im 3G-Modell nicht besonders hochauflösend ist. Der Akku mit einer Kapazität von 2.125 mAh ist wie üblich bei LG frei zugänglich und wechselbar. Als Farbvarianten werden Titan für das LTE-Modell und Schwarz, Weiß und Gold für die schwächere Version angeboten.

Noch ist nicht klar, zu welchem Preis das LG K7 nach Deutschland kommen wird. Daher lässt sich die Frage, ob der Spagat zwischen Design, Leistung und Preis tatsächlich hinhauen kann, noch nicht wirklich beantworten. Das K7 weiß allerdings auf den ersten Blick zu gefallen und wirkt durchaus hochwertig. Die Technik wird keine großen Sprünge ermöglichen, reicht für den Alltag aber aus.

Mehr zum Thema: CES, Elektronikmesse CES, Smartphone, Neuvorstellung

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