Nachdem Vodafone in Deutschland ein verhaltendes Jahr hingelegt hat, mussten die Briten auch international dem härten Wettbewerb trotzen. Weltweit konnte Vodafone seine Kundenzahl um 16,3 Mio. auf 154,8 Mio. Kunden steigern. Wachsen konnte Vodafone vor allem in Spanien und den USA, wo Umsatzsteigerungen von rund 20 Prozent erreicht worden sind. In den Stammmärkten Deutschland, Italien und Großbritannien konnte der Umsatz aufgrund des erhöhten Wettbewerbs nur leicht gesteigert werden. Probleme hatte der Netzbetreiber vor allem im japanischen Markt, der Umsatz und die Kundenzahl von Vodafone K.K. waren rückläufig.
Der weltweite Umsatz stieg um zwei Prozent auf 34,13 Mrd. Pfund bei einem Vorsteuergewinn von rund 10,3 Mrd. Pfund. Dies bedeutet jedoch aufgrund von Abschreibungen in Höhe von 14,7 Mrd. Pfund, dass ein Fehlbetrag von 7,5 Mrd. Pfund ausgewiesen werden musste. Für die Zukunft gibt Vodafone schlechtere Prognosen ab, denn das Marktumfeld wird mit dem zunehmenden Wettbewerb noch schwerer. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der britische Anbieter eine Steigerung des Mobilfunkumsatzes von sechs bis neun Prozent sowie eine Ebitda-Marge, die stabil bei 38,9 Prozent liegt. Dieser Trend hat sich bereits im letzten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres angedeutet - die wichtigen Märkte Deutschland und Großbritannien liefen schlechter als erwartet.
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