Autor:
Christopher Gabbert
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Samsung Galaxy S7: Benchmark deutet auf kleineres Edge-Modell hin

Das über eine Benchmarkplattform durchgesickerte mutmaßliche Datenblatt des Samsung Galaxy S7 Edge wirft neue Fragen auf. War bislang vermutet worden, das Edge-Modell werde nur in Phablet-Größe erscheinen, deuten die neuen Details auf ein handlicheres Smartphone hin.

Samsung Galaxy S7: Benchmark deutet auf kleineres Edge-Modell hin

Samsung Galaxy S6 Edge Plus | (c) Areamobile

Ein mutmaßlicher AnTuTu-Benchmark wirft neue Fragen um die Größe des Samsung Galaxy S7 Edge auf. Der von der Weibo-Seite des Benchmark-Abieters stammende Screenshot zeigt zwar keine Benchmark-Ergebnisse, dafür aber das Datenblatt eines Gerät mit der Bezeichnung SM-G935A, bei dem es sich laut Fanblog Sammobile um die Flaggschiffversion mit gebogenem Display handelt. Den Angaben zufolge wird das Smartphone über ein 5,1 Zoll großes Display verfügen - bisherige Gerüchte deuteten allerdings darauf hin, dass das Edge-Modell mit einem 5,5 Zoll großen Bildschirm ausgestattet sein wird.

Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Samsung dieses Jahr wieder insgesamt drei Smartphones aus der S-Serie veröffentlichen wird: Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge mit je 5,1 Zoll großen Displays sowie eine Plus-Variante des Edge mit entsprechend größerem Bildschirm. Mit Sicherheit lässt sich das allerdings weiterhin nicht sagen.

Die Kamera des Samsung Galaxy S7 Edge

Dem Datenblatt zufolge wird das Galaxy S7 Edge wie vermutet vom Qualcomm Snapdragon 820 und der Adreno-530-GPU angetrieben und verfügt über 4 GB Arbeitsspeicher. Der interne Speicher des scheinbar mit Android 6.0 Marshmallow bespielten Smartphones beläuft sich auf 64 GB. Wie bereits berichtet, soll die Kamera des Samsung Galaxy S7 (Edge) weniger hochauflösende Fotos schießen als noch das Galaxy S6 (Edge). Wie auch der AnTuTu-Benchmark aufzeigt, werden Fotos beim neuen Flaggschiff wohl nicht mehr mit einer Auflösung von 16 Megapixel, sondern nur noch mit 12 Megapixel aufgenommen. Allerdings wird vermutet, dass Samsung zum Ausgleich auf größere und damit lichtsensiblere Pixel auf dem Sensor setzt. Auch soll die Blende diesmal mit f/1.7 besonders groß ausfallen, was bessere Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen ermöglicht. An der Vorderseite wird wieder eine 5-Megapixel-Kamera zum Einsatz kommen.

AnTuTu-Benchmark vom angelichen Galaxy S7 Edge | (c) AntuTuPingCE

AnTuTu-Benchmark vom angeblichen Galaxy S7 Edge | (c) AntuTuPingCE

Der Launch von Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge wird für Ende Februar erwartet, voraussichtlich wird Samsung wie in den vergangenen Jahren ein Unpacked-Event am Wochenende vor dem Start des Mobile World Congress veranstalten.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Galaxy-Smartphone

via SamMobile

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Kommentare
  1. 13.01.16 15:10 modena (Member)

    Natürlich ist nur die Pixelgrösse entscheident, du kannst nicht davon ausgehen, dass der mit 16MP die doppelte Fläche zur Verfügung hat, das hat kaum Platz in einem Smartphone.
    Ausserdem reicht die doppelte Pixelmenge nicht um das Rauschverhalten beim runterrechnen der Auflösung auf demselben Level zu halten. Da brauchst in der Länge und der Breite das Doppelte und somit die Vierfache Auflösung. So werden aus 16MP eben nur 4MP.
    Ausserdem ist DXO Rauschetest eh ein Scherz runtergerechnet auf 8MP, wo der Grossteil des Rauschens eh verschwindet, auf A4 ausgedruckt und dann automatisch bewertet.

  2. 11.01.16 18:12 jennss (Member)

    "Allerdings wird vermutet, dass Samsung zum Ausgleich auf größere und damit lichtsensiblere Pixel auf dem Sensor setzt."

    Nicht die Größe einzelner Pixel sagt etwas über die Lichtempfindlichkeit des Sensors aus, sondern die Sensorfläche. Hoffen wir wirklich, dass die Sensorfläche mind. gleichgroß bleibt. Aber es gab schon Gerüchte, dass der Sensor kleiner wird (um den Kamerabuckel zu vermeiden).

    Erklärung zur Lichtempfindlichkeit:
    Man stelle sich zwei Sensoren vor (nur Theorie): Der eine mit 16 MP und der andere mit 8 MP. Da beide die gleiche Pixelgröße haben, ist der 16 MP-Sensor doppelt so groß. Nach der Theorie, die Pixelgröße wäre entscheiden (liest man noch öfter), müssten beide bei wenig Licht gleichgute Ergebnisse bringen. Das trifft aber nicht zu, denn: Rechnet man die Auflösung auf den halben Pixelwert herunter, reduziert sich das Rauschen in 100%-Ansicht um genau eine Blendenstufe. Somit rauscht der 16 MP-Sensor aufgrund seiner doppelten Sensorgröße real um eine Blenden- bzw. Isostufe weniger. Vorausgesetzt ist hier natürlich der gleiche Entwicklungsstand des Sensors, der auch eine Rolle spielt.
    Beispiel: http://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Sony-A7S-II-versus-Sony-A7R-II___1047_1035
    Die A7R II hat 42 MP, die A7S II hat 12 MP. Dennoch liegen die beiden in der Iso-Testwert-Kurve nah beieinander bzw. die A7R II ist sogar einen Tick besser (Siehe Reiter Measurements > SNR 18% > "Print"-Darstellung (= über das ganze Bild. "Screen" ist 100%-Darstellung, also unterschiedliche Bildausschnitte).

    Die aktuellen S6-Modelle halte ich für sinnvoll. Allerdings fände ich ein 5,7"-Gerät mit normalem Display noch ganz gut, also wie ein Note5. Ich mag die Biegungen nicht so gerne.

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