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Autor:
Christopher Gabbert
| | 25

Fingerabdrucksensoren, Moto-UI: Lenovo verkündet Pläne für die Moto-Reihe

Alle Motorola-Smartphones dieses Jahres werden mit einem Fingerabdrucksensor und mindestens 5 Zoll großen Display erscheinen. Das hat Lenovos Senior Vizepräsident in einem Interview auf der CES 2016 bekannt gegeben. Ab 2017 soll zudem ein neues UI für die Moto- und Vibe-Serie kommen. Doch welche Folgen hat das für Motorola-Smartphones?

Fingerabdrucksensoren, Moto-UI: Lenovo verkündet Pläne für die Moto-Reihe

Motorola Moto | (c) Areamobile

Auf der CES 2016 in Las Vegas hat Tech Sina ein Interview mit Lenovos Senior Vizepräsident, Chen Xudong, geführt, der dabei einen kleinen Ausblick auf die Smartphones der Motorola-Marke in diesem Jahr gegeben hat. Die neuen Geräte werden nicht mehr unter dem Markennamen des einstigen Handy-Pioniers, sondern unter eigener Flagge beworben, die Geräteserie Moto bleibt jedoch weiter bestehen und soll für die Highend-Smartphones von Lenovo genutzt werden. Die Vibe-Serie soll dann in Zukunft nur noch den Low-Budget-Bereich abdecken.

Laut Chen Xudong werden alle im Laufe des Jahres erscheinende Smartphones unter dem Moto-Label mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattet sein. Ein wichtiger Schritt für das Unternehmen, um technisch mit der Zeit zu gehen und weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben. Bereits im vergangenen Jahr wurde damit gerechnet, dass Motorola zumindest in Highend-Geräten wie dem Moto X Style einen Fingerabdrucksensor einsetzen wird - dazu kam es jedoch nicht.

Weiter teilt der Senior Vizepräsident mit, dass alle kommenden Smartphones des Jahres 2016 über eine Displaygröße von mindestens 5 Zoll verfügen. Das ist kaum verwunderlich, im Highend-Segment setzen wenige Hersteller auf eine kleinere Displaygröße - Sony und Apple bilden hier die Ausnahme. Zudem lag die Displaygröße der Highend-Linie von Motorola bereits in den vergangenen beiden Jahren über 5 Zoll.

Sterben Moto E und Moto G aus?

Da ab diesem Jahr das untere Markt-Segment der Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones durch die Vibe-Marke abgedeckt werden soll ist anzunehmen, dass die Moto-E- und möglicherweise auch die Moto-G-Reihe eingestampft werden. Zum Problem könnte für das Unternehmen werden, dass Motorola in Ländern wie den USA oder auch Deutschland in der Wahrnehmung der Nutzer deutlicher präsenter ist, als die Marke Lenovo. Zudem war der die Individualisierbarkeit des 2015er-Modells des Moto G über den Moto Maker ein interessanter Marketingaspekt. Ob Lenovo die Möglichkeit der eigenen Anpassung weiter fortführt, ist ungewiss.

[Update 13.01.2016] Gegenüber The Verge gab Lenovo bekannt, dass es keine Pläne gebe, die Serien Moto G und Moto E einzustellen. Wie sich die Mittelklasse- und Einsteigergeräte in die nun eigentlich für Highend-Geräte konzipierte Moto-Linie einsortieren werden, bleibt noch abzuwarten. [Update Ende]

Ein möglicherweise abschreckender Punkt für Fans der Motorola-Smartphones könnte die für 2017 geplante Designänderung der Nutzeroberfläche sein. Bislang wurde die Android-Oberfläche der Moto-Serie nicht verändert und nur durch kleinere Funktionen ergänzt. Dadurch war Motorola in der Vergangenheit meist dazu in der Lage, schnelle Updates für seine Smartphones auszuliefern. Sollte Lenovo 2017 ein eigenes UI für Moto- und Vibe-Smartphones einführen ist davon auszugehen, dass sich Updates durch die Anpassungen verzögern werden. Genau dieser Punkt war allerdings für viele Nutzer ein wichtiges Merkmal der Smartphone-Reihe.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone

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Kommentare
  1. 15.01.16 11:28 pixelflicker (GURU)

    Ja, das war es, es war für das Gebotene sehr günstig. Es wurde aber nicht gekauft, weil Moto für Billig steht, sondern weil Moto eben auch für gut steht und die Kunden sahen, dass man hier für einen günstigen Preis trotzdem ein gutes Gerät bekommt. Würde Moto nur für Billig stehen, hätte sich das G nicht so gut verkauft.

  2. 15.01.16 09:40 bocadillo (Professional Handy Master)

    Nohtz

    Genau darum geht Es - kurzum - es war billig für das was es bot - quasi ein Preis leistungssieger- der Tod für jedes Unternehmen wenn man mehr Leistung für weniger Geld anbieten muß als der Rest !

    Für den Hersteller war es sehr wohl ( zu ) billig .

    Wie du für dich billig definierst ist deine Sache !

  3. 15.01.16 00:21 nohtz (Professional Handy Master)

    es war günstig, die hardware+software und qualität stimmen.

    "billig" sagt etwas über die qualität aus, und billig war das G nicht

  4. 14.01.16 19:33 Fritz_The_Cat (Handy Master)

    Als das Moto G Ende 2013 auf den Markt kam, war es in seiner Klasse mit 169 Euro allerdings schon ein extrem günstiges Angebot, umgangssprachlich ein Preisbrecher.

  5. 14.01.16 10:53 pixelflicker (GURU)

    > Moto stand für billig

    Sehe ich nicht so.
    Erstens ist das Moto G mit 200 Euro auch kein Billig-Handy und zweitens kauften es die Leute nicht, weil es billig war, sondern weil es für gute Qualität und schnelle Updates stand. In der Preisklasse gibts noch viel mehr Geräte, die weniger gekauft wurden.

  6. 13.01.16 15:43 Applenerd (Handy Profi)

    >> Man kaufe eine bekannte wieder (etwas) erstarkte Marke, wirft alles über Board was diese Marke bisher so beliebt gemacht hat und wundert sich selbstverständlich, wenn es nicht mehr läuft.

    Reden wir noch über Smartphones oder sind wir schon bei den Thinkpads. ;-) Da ist nämlich genau das bei Lenovo passiert.

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