Im August vergangenen Jahres nahm der japanische Netzbetreiber-Riese NTT DoCoMo mit Motorola den ersten ausländischen Hersteller in seine Angebotspalette auf - bislang stammten die beliebtesten FOMA-Geräte von Sharp, Fujitsu und NEC, also aus eigenem Lande. Ab Oktober wird das Angebotsportfolio abermals um einen ausländischen Gerätehersteller erweitert: 3G-Handys von Nokia sollen künftig bei NTT DoCoMo erhältlich sein. Um mit den anderen auf dem japanischen Markt erhältlichen 3G-Handys konkurrieren zu können, sollen Nokias Mobiltelefone ebenfalls Musik und Videoclips herunterladen können sowie über einen schnelleren Internet-Zugang verfügen. NTT DoCoMo reagiert mit diesem Schritt auf kürzlich veröffentlichte Zahlen, wonach „nur“ jeder vierte Kunde des japanischen Unternehmens das 3G-Netz nutzt, obwohl diese Technik die zweite Mobilfunkgeneration schon längst hätte ablösen sollen.
Um den Dienst attraktiver zu machen, soll nun der Kreis der Hersteller erweitert werden, damit die Preise für Endgeräte weiter ins Rutschen geraten. Bereits im Februar diesen Jahres kosteten einige 3G-Handys in Japan nur noch 90 Dollar. Außerdem könnte Nokias Modelldesign frischen Wind ins Einheitsdesign japanischer Handys bringen.
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