Kaum kommt das K750i - für T-Mobile-Kunden besser unter dem Namen D750i bekannt - in den Handel, kündigen sich schon Follow-Ups des schwedisch-japanischen Joint Ventures Sony Ericsson an. Wieder unter weiblichem Codenamen verstecken sich hinter "Ellen" und "Zoe" zwei Geräte aus dem Gaming- und Lifestyle-Bereich, die S700i und Z600 beerben werden. Während Ellen optisch an das von Motorola im März für CDMA-Märkte angekündigte E725 erinnert, dürften sich die inneren Werte des Geräts am Multimedia-Genie S700i orientieren und vor allem neue Features und Bedienmöglichkeiten für mobiles Gaming bieten. Wie einschlägige Quellen im Web berichten, soll es über einen 3D-Beschleuniger und spezielle, über dem Display angebrachte Gaming-Tasten verfügen, die das Handy im Querformat zur mobilen Spielekonsole machen sollen - unterstützt wird das Erlebnis von einem Stereo-Lautsprecher. Das Gerät wird sich mit einem Slider-Mechanismus geöffnet und über ein 176x220 Pixel großes 262.144-Farben-Display verfügen. Der Speicher soll mit 32MB vergleichsweise gering bemessen und nach Aussagen von mobile-review.com nicht erweiterbar sein. Dafür zählen EDGE, Megapixelkamera und Bluetooth-Connectivity sowie Push-To-Talk-Funktionalität zu den Kernmerkmalen von "Ellen", die sich als designiertes Lifestyle-Gaming-Gerät am Markt platzieren wird.
Das unter dem Codenamen "Zoe" entwickelte Handy ist ein Folder mit angeschrägter Bügelantenne, ähnlich Siemens CF62. Es beerbt moralisch das Z600, das seinerzeit als Foldervariante des T630 in den Handel kam. Technisch tritt es in die Fußstapfen des von einigen Händlern zwar geführten, jedoch nie in großen Stückzahlen auf dem Markt erschienenen Z500i und wird im Telefonbuch erstmals bei Sony Ericsson auch Presence-Verfügbarkeitsfunktionen (IMPS) zu bieten haben. Anrufervideos, die bei eingehenden Anrufen auf dem Bildschirm gezeigt werden und eine farblich an die Vorlieben des Nutzers anpassbare Tastaturbeleuchtung sorgen für Individualismus. Nicht mehr ganz zeitgemäß scheint dagegen das Hauptdisplay des Geräts: es stellt lediglich 65.536 Farben auf 128x160 Pixeln Auflösung dar und auch die integrierte VGA-Kamera wirkt mittlerweile antiquiert.
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